Donnerstag, 31. August 2017 Der Patriot

Treffen am Eck der drei Städte

Schnad entlang der südöstlichen Grenze

Seit über 700 Jahren sind Schnadgänge in Geseke nachweisbar. Sogar einer der ältesten Hinweise auf Grenzgänge in Westfalen, die der Rechtssicherung dienten, stammt aus der Hellwegstadt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten geschichtsinteressierte Geseker diese Tradition wieder ein. In diesem Jahr lädt der Verein für Heimatkunde am Samstag, 2. September, zum Spaziergang entlang der südöstllichen Gemarkungsgrenzen ein. Um 11 Uhr schickt der Bürgermeister die Gruppe am Alten Rathaus los. Danach geht es bis an die Grenze zu Steinhausen und Brenken. Die erste Rast ist gegen 13.30 Uhr auf dem Weg vom Jesusknaben zum Gut Wulfstal. Am Dreiländereck stoßen auch die Bürgermeister von Salzkotten und Büren zu den Schnadgängern. Aus Anlass des Stadtjubiläums setzt Gesekes Bürgermeister Remco van der Velden einen neuen Schnadstein. Danach führt die Strecke entlang der neuen Landwehr bis zum Pfennigsteich und von dort zur zweiten Rast am Tudorfer Weg. Zurück in die Stadt fahren die Teilnehmer mit dem Bus. Der Abschluss findet am Haus Thoholte statt.




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