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Reinhard Kardinal Marx |

"in treuer
Verbundenheit"
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Romfahrerkreuz
der Sebastianer
"S. R. E. Cardinalis | Reinhard Marx |
Konsistorium | 20. Nov. 2010"
(Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalis:
„Kardinal der Heiligen Römischen Kirche“) |
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Lebenslauf
21. September 1953
geboren in Geseke, Westfalen
1970
Aufnahme in die
St. Sebastianus Schützenbruderschaft Geseke 1412 e.V.
1972
Abitur am Gymnasium Antonianum, Geseke, anschließend Studium der Theologie und Philosophie in Paderborn
und Paris
1979
Priesterweihe in
Paderborn durch Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt
1979-1981
Vikarszeit in Bad Arolsen
1981
Ernennung zum geistlichen Rektor der
Kommende (Sozialinstitut des
Erzbistums in Dortmund) und Beauftragung zur Seelsorge in der Berufs- und
Arbeitswelt
1981-1989
Studium in Münster und Bochum
1989
Promotion zum Doktor der Theologie; Titel der Dissertation
"Ist Kirche anders?: Möglichkeiten und Grenzen einer soziologischen
Betrachtungsweise" (Taschenbuch: 476 Seiten; ISBN-10: 3506702297;
ISBN-13: 978-3506702296)
1989
Ernennung zum Direktor der Kommende
1993
Ernennung zum Päpstlichen Ehrenkaplan
1996
Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der
Theologischen Fakultät in Paderborn
23. Juli 1996
Ernennung zum Titularbischof von Pedena und Weihbischof
in Paderborn
21. September 1996
Bischofsweihe im Hohen Dom zu Paderborn
1997
Ernennung zum Bischofsvikar für Gesellschaft, Kultur und
Wissenschaft
1999
Wahl zum Vorsitzenden von
Justitia et Pax (Kommission der Deutschen
Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken)
2001
Berufung zum residierenden Domkapitular
20. Dezember 2001
Ernennung zum Bischof von Trier
25. Januar 2002
Ernennung zum
geistlichen Prokurator der
St. Sebastianus Bruderschaft
1. April 2002
Einführung als Bischof von Trier
30. November 2007
Ernennung zum Erzbischof von
München und Freising
2. Februar 2008
Amtseinführung als Erzbischof von München und Freising
27. Dezember
2008
Ernennung zum
Ehrenbürger der Stadt Geseke
20. Oktober 2010
Ernennung zum
Kardinal
20. November 2010
Konsistorium
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Das Wappen
Wappenbeschreibung (Blasonierung)
Geviert; 1 und 4: in Gold der schwarze Freisinger Mohr mit roter Krone,
rotem Ohrring und roter Halskrause; 2 und 3 in Rot der goldene geflügelte
Markuslöwe mit aufgeschlagenem Buch, darauf die griechischen
Großbuchstaben A und O (Alpha und Omega), der erste und letzte Buchstabe
des griechischen Alphabetes, die in der Offenbarung des Johannes als
Selbstaussage Gottes nebeneinander stehen: "Ich bin das Alpha und das
Omega" (Offb 1,8).
Hinter dem Schild ein Doppelkreuz als goldenes Vortragskreuz, überhöht von
einem roten Pontifikalhut mit beidseitig an roten Schnüren
herabhängenden, je fünfzehn, 1 : 2 : 3 : 4 : 5 gestellten roten Quasten (fiocchi),
unten belegt mit dem Pallium, darunter ein Schriftband mit dem Wahlspruch
»UBI SPIRITUS DOMINI IBI LIBERTAS« - "Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist
Freiheit" (2 Kor 3,17).
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Wappen größer... |
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Wappenerläuterung
Der Freisinger Mohrenkopf ist das traditionelle Symbol des alten Bistums
Freising und des daraus 1821 hervorgegangenen Erzbistums München und
Freising, das seit Karl August Graf von Reisach (1846–1856) alle
Amtsinhaber im Schild führten. Reinhard Marx ist der 73. Nachfolger auf
dem Bischofsstuhl des heiligen Korbinian und der 13. Erzbischof von
München und Freising.
Der geflügelte Markuslöwe in der von Papst Johannes XXIII. gezeigten Form
weist auf die Herkunft des Familiennamens von Marx, die aufgeschlagene
Heilige Schrift zu Füßen des Löwens auf die dem Erzbischof aufgetragene
Verkündung des Wort Gottes hin. Die gewählte Farbkombination greift die
Farbgebung des Wappens des Amtsvorgängers Friedrich Kardinal Wetter auf.
Das Schriftband trägt den persönlichen Wahlspruch »UBI SPIRITUS DOMINI IBI
LIBERTAS« aus 2 Kor 3,17 und lautet übersetzt »Wo der Geist des Herrn
wirkt, da ist Freiheit«.
Der Schild wird von den heraldischen Insignien eines Erzbischofs
begleitet: dem Doppelkreuz als Vortragskreuz, dem historischen roten Pontifikalhut mit je
fünfzehn roten Quasten (fiocchi) und dem Pallium. Das
Pallium ist ein aus der Wolle von Lämmern hergestelltes Schulterband mit
eingestickten schwarzen Seidenkreuzen, das der Papst trägt, aber auch den
Erzbischöfen verleiht. Es hat seinen Ursprung im mantelartigen Überwurf,
mit dem sich in der Antike vor allem die Philosophen aber auch hohe
kaiserliche Beamte bekleideten. Seit dem 9. Jahrhundert ist es eine
Insignie der Erzbischöfe, die bei feierlichen Anlässen über dem Messgewand
getragen wird. Die verliehenen Pallien werden am Vorabend des Festes
Peter und Paul gesegnet und auf das Grab des Petrus im Petersdom in Rom
gelegt. Somit ist es eine Berührungsreliquie und Zeichen der Gemeinschaft
mit dem Apostel Petrus und seinen Nachfolgern.
Dieter Linder, »Der Wappen-Löwe« e.V. , Fürstenfeldbruck |
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