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(Das Geschäftsjahr beginnt und endet mit der Generalversammlung.) |
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"Der Patriot"
vom 23.01.2012
„Glaube ist wie ein Tattoo“
Die Schützen der St. Sebastiuanus Schützenbruderschaft haben ihr
Versprechen erneuert. Die Mitglieder des Traditionsvereins begrüßten
außerdem ihren neuen Präses, Pfarrer Rainer Stahlhacke, in ihren Reihen.
In der festlich geschmückten Stadtkirche trat das Offizierskorps an den
Altar. Es erneuerte das seit 1613 urkundlich nachgewiesene Versprechen,
sich füreinander und für die Stadt Geseke einzusetzen, sich gegenseitig
zu unterstützen und den andern nicht allein zu lassen.
„Seine Schützen im Blick haben“ wollte Pfarrer Rainer Stahlhacke, als er
zur Predigt die Kanzel der Stadtkirche bestieg. Ist es doch Kennzeichen
der Versprechenserneuerung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft,
dass sowohl das Kirchenschiff der Stadtkirche wie auch der Chorraum gut
besetzt sind und eine direkte Ansprache aller Gottesdienstteilnehmer nur
von der erhöhten, seitlich versetzten Stelle aus möglich ist.
Vor der Messe hatte Brudermeister Dr. Friedel Bergmann das Wort
ergriffen und auf den Leitspruch von Glaube, Sitte und Heimat verwiesen.
Dem Präses der Bruderschaft kommt dabei als Wahrer eines Teils dieser
Leitlinien eine besondere Bedeutung zu. Bergmann freute sich besonders,
dass Stahlhacke trotz der vielfältigen Aufgaben als Leiter eines großen
Pastoralverbundes diese Funktion übernommen hat. Von der Kanzel aus fand
der neue Präses einprägsame Worte. Er verglich den Glauben mit einem
Tattoo, ein Zeichen von Grundüberzeugungen, das man nicht einfach
verschwinden lassen kann. Er wünschte sich, dass die 600-jährige
Tradition der Schützen, die immer mit der tiefen Glaubensüberzeugung
verbunden war, auch in Zukunft von diesen Überzeugungen getragen wird.
Als ermutigendes Zeichen sah er es an, dass ein Schütze vor dem
Gottesdienst wieder in die Reihen der Gläubigen aufgenommen werden
konnte.
Rainer Stahlhacke wurde nach dem Gottesdienst durch ein von allen
Vorstandsmitgliedern gebildetes Spalier geehrt, bevor es dann im Saal
des Feldschlösschens mit der Generalversammlung weiter ging. Hier stand
zunächst erneut der Präses im Mittelpunkt, denn die Hauptleute der drei
Hofen überreichten ihm den Schützenpetzel als Zeichen dafür, dass der
Präses zu den Schützen gehört.
Die Regularien bezogen sich ganz auf das beginnende 600-jährige
Jubiläumsjahr. Arbeiten und Ausgaben für die vereinseigene Halle und zur
Vorbereitung der bevorstehenden Feste wurden ebenso thematisiert wie die
Rekordzahl der Schützen in der Bruderschaft, die derzeit bei 2200 liegt.
- hpb

Ganz in den
Schützenfarben war die Stadtkirche gehalten, als König Matthias Buckler
mit dem ersten
Brudermeister Dr. Bergmann das Versprechen gegenseitiger Treue
der Bruderschaft
mit dem Offizierkorps stellvertretend für alle Schützen erneuerte. -
Fotos: Busch

Ohne die grüne Samtmütze geht nichts: Pfarrer Rainer Stahlhacke (2.v.r.)
erhielt den Schützenpetzel
aus der Hand der
drei Hauptleute Karl Gärtner (v.l.), Karl-Heinz Spies
und Reiner Lange
(r.). Oberst Bergmann (l.) hatte zuvor die Präsidesnadel angeheftet.
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"Der Patriot"
vom 20.01.2012
Für Helfer hat sich
einiges geändert
Wenn ein großes Fest bevorsteht, muss der Veranstalter ein
Sicherheitskonzept einreichen und von der Kreisverwaltung bewilligen
lassen. Das ist seit dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg klar
geregelt. Für die Geseker Sanitätsdienste der Malteser und des Deutschen
Roten Kreuzes stehen in nächster Zeit ebenfalls große Veranstaltungen
an. Und wegen der neuen Anforderungen hat sich für die Helfer einiges
geändert.
„Erst vier Wochen vorher anzurufen, das reicht nicht mehr“, sagt Dieter
Ritz, Sprecher der Malteser in Geseke. Die ehrenamtlichen Helfer sind in
diesem Jahr leitend für die Gösselkirmes zuständig. Wegen der hohen
Besucherzahl fodert der Kreis Soest hierfür ein Sicherheitskonzept vom
Veranstalter. Was früher auf kleinerem Dienstweg möglich gewesen sei,
müsse jetzt vier bis fünf Monate vorher schriftlich angemeldet werden,
erklärt Ritz. Unter Umständen könne die Vorlaufphase sogar noch länger
dauern. „Wer also jetzt weiß, dass er Unterstützung von uns braucht,
sollte sich bereits jetzt zum Jahresanfang melden“, so der
Malteser-Pressesprecher.
Das Sicherheitskonzept orientiere sich an den Richtlinen des Kreises und
an Erfahrungswerten der Verantwortlichen. Man schicke dann „lieber einen
mehr als zu wenige“, sagt Ritz. Besonders wichtig sei bei der Planung
auch, wie viele Besucher zum Fest kommen und wie hoch das
Gefahrenpotential ist, so Ritz.
Bei großen Einsätzen wie beim 2013 bevorstehenden Bundesschützenfest in
Geseke wird neben Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt auch das Deutsche
Rote Kreuz einsatzbereit sein. Denn während der Schützenverein beim Fest
zum 600-jährigen Jubiläum mit bis zu 5000 Teilnehmern rechnet, stellen
sich die Verantwortlichen beim Bundesschützenfest auf weit über 5000
Schützen und Besucher ein. Das Jubiläum solle daher als „Generalprobe“
dienen, sagt Heinz-Josef Dieregsweiler, Geschäftsführer der Schützen.
Josef H. Meyer, erster Vorsitzender vom DRK-Ortsverein Geseke, habe dann
Zugriff auf 400 Sanitäter und 120 Fahrzeuge im Kreisverband. An den
Einsatztagen arbeiten die Rettungshelfer, Sanitäter und
Rettungsassistenten dann in mehreren Schichten. Allein aus Geseke kämen
zwölf Rettungsassistenten nach ihrem eigentlichen Feierabend. „Die
helfen alle zusätzlich ehrenamtlich“, betont Josef Meyer. - kj
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"Der Patriot"
vom 17.01.2012
Vivian mischt Schützen auf
Rekordverdächtige 275 Schützen folgten der Einladung zum traditionellen
Hofenabend der St.-Sebastianer-Schützenbruderschaft, „Abteilung
Westhofe“. Neben Oberst Friedel Bergmann, der die Schützen in seiner
Begrüßung auf das Jubiläumsjahr einstimmte, sorgten der Travestiestar
Vivian Wonder aus Köln und die Trommlergruppe „Drums and more“ aus
Steinhausen für Stimmung in der Aula der Marienschule.

Hauptmann Reiner
Lange (kleines Foto, l.) hatte zuvor Frank Mergemeier
(kleines Foto,
r.) für seine 25-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.
- Foto: Tuschen
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"Sebastianer
in eigener Sache" vom 16.01.2012
Ehrenpräses Uwe Schläger neuer Präses bei den Schützen in Wewer
Unser
Ehrenpräses Pfarrer Uwe Schläger ist zum Präses der St. Johannes und St.
Hubertus Schützenbruderschaft Wewer 1910 e.V. ernannt worden. Von hier
aus die herzlichsten Glückwünsche, lieber Uwe! Herzliche
Glückwünsche natürlich auch unseren Schützenbrüdern in Wewer zu ihrem
neuen Präses.

http://www.schuetzen-wewer.de/News_n/2011/11_hubertusabend.htm
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"NeueRegionale" vom 15.01.2012
Mit viel Herzblut
in ein großes Schützenjahr
Ereignisreiches Jahr für die Schützen im NR-Land: 4 Jubiläen,
Kreisschützenfeste in Fürstenberg & Störmede
In vier Monaten wird der Kalender der Schützen im NR-Verbreitungsgebiet
erstmals aufgeschlagen, wenn die St.-Antonius-Schützenbrüder
Mantinghausen-Rebbeke mit ihrem Hochfest ein ereignisreiches
Schützenjahr einläuten werden. Zwei Kreisschützenfeste und vier Jubiläen
bringt das Jahr 2012. Die Planungen in Geseke, in den „Vereinigten
Staaten" Holsen-Schwelle-Winkhausen, in Wewelsburg, Ahden, Fürstenberg
und Störmede laufen längst auf Hochtouren.
Stolze 600 Jahre alt wird die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft in
Geseke. 35 Vereine mit ihren Königspaaren wurden zum Jubiläum (6. bis 9.
Juli) eingeladen und werden nicht nur beim großen Jubiläumsumzug royalen
Glanz verbreiten. Vom Jubiläumstropfen bis zur Jubiläumsverlosung - die
Planung ist bei den Sebastianern schon weit fortgeschritten. Runde
Geburtstage stehen auch in Ahden (175 Jahre, 29. Juni bis 2. Juli),
Wewelsburg (125 Jahre, 7. bis 9. Juli) und in den „Vereinigten Staaten"
Holsen-Schwelle-Winkhausen (150 Jahre, 25. bis 27. August) vor der Tür.
Auch hier wird bereits fleißig an den Stellschrauben gedreht. „Hand in
Hand Freundschaft erleben", so lautet das Motto des 55.
Kreisschützenfestes in Fürstenberg. Kreiert wurde es vom Kindergarten
„Lummer- land". Das Motto spiegelt das angestrebte Wir-Gefühl wider:
Gemeinsam dem Fest entgegen gehen, gemeinsam organisieren und natürlich
gemeinsam feiern. Die Ortschaft an der Karpke wird das Großereignis des
Kreisschützenbundes Büren erstmals ausrichten und bereitet sich
sorgfältig auf das Fest Anfang September (31. August bis 3. September)
vor.
Schützen im Soll: Vom Ansteckpin bis zum Zylinder
Planungen laufen längst auf Hochtouren
Vorab wurden zehn Projektgruppen gebildet. Basierend auf dem Motto wurde
vom Malkreis ein Logo in den „Fürstenberger Farben" entwickelt, das u.a.
auf allen Ansteckpins, vor Hauseingängen und auf T-Shirts zu finden sein
wird. Der Antreteplatz, der Marschweg, das Festbier und das Festgelände
stehen fest. Am Samstag, 14. Januar, 20 Uhr, bei der Generalversammlung
der St.-Meinolfus-Schützenbruderschaft können sich die Schützen über den
aktuellen Stand der Vorbereitungen informieren. Schon sehr weit
fortgeschritten sind die Planungen der
St.-Pankratius-Schützenbruderschaft Störmede, die zum zweiten Mal nach
1984 ein Kreisschützenfest ausrichten wird. Am 15. und 16. September
werden die Schützen des Altkreises Lippstadt in Störmede zu Gast sein.
Das Festgelände steht ebenso fest wie der Marschweg, der mit
überdimensionalen Holzzylindern geschmückt wird, das Programm, der Flyer,
der Festwirt, der DJ (DJ Käpt'n Käse) und die Live-Band (Pearl Index).
Auch der Anstecker zum großen Fest ist schon erhältlich. Das einprägsame
Motto und gleichzeitig die Devise für die beiden ereignisreichen Tage im
September lauten „Mit Herzblut dabei". Schließlich seien Schützengeist
und Herzblut zwei Eigenschaften, die gut zueinander passen würden, so
der Vorstand der St.-Pankratius- Schützenbruderschaft. Störmede,
aktueller Kreissieger des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft", wird
sich fein herausputzen. Dazu wurde das Dorfgemeinschaftshaus im
vergangenen Jahr fertiggestellt und die Schützenhalle renoviert. Die
Heimat der Störmeder Schützenbrüder, Veranstaltungsort des Kommersabends
zum Auftakt des Kreisschützenfestes, erhielt einen 700 qm großen neuen
Holzfußboden, eine neue Bühne, ein neues Hauptportal und eine neue
Dacheindeckung mit einer 50 KW-Solaranlage. Da es aber noch einiges zu
tun gibt, wurden Arbeitsgemeinschaften gebildet. Eine davon kümmert sich
derzeit um die Produktion des schicken Markenzeichens, den Festzylinder,
den es in drei Ausführungen geben soll.
Weitere aktuelle
Informationen rund um die beiden Kreisschützenfeste sind im Internet zu
finden und zwar unter www.ksf-2012.de (Fürstenberg) bzw. unter
www.sankt-pankratius-schuetzenbruderschaft.de/ kreisschuetzenfest-2012 (Störmede).
(tru)
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"Der Patriot"
vom 14.01.2012
Jubiläum ist
Thema
Die Generalversammlung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke
findet am Samstag, 21. Januar, um 20 Uhr im Hotel Feldschlösschen (in
Uniform!) statt.
Dann wird Näheres zum Festablauf des 600-jährigen Jubiläums bekannt
gegeben. Für die Festschrift werden nachmittags ab 16 Uhr in der
Schützenhalle Fotos der Vorstandsmitglieder gemacht. Zur Schützenmesse
mit Versprechenserneuerung geht es um 18.30 Uhr in Schützentracht in die
Stadtkirche. Nach der Messe fährt ein Bus ab Gymnasium zum
Versammlungslokal.
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"Der Patriot"
vom 11.01.2012
Hofenabend steht bevor
Die St.-Sebastianus-Schützen der Westhofe treffen sich am Samstag, 14.
Januar, um 20 Uhr zum Hofenabend in der Aula des Schulzentrums Süd. An
dem Abend stehen wieder Gulasch, Salzkartoffeln und Gewürzgurke auf der
Speisekarte. Anschließend findet eine Tombola statt. Die
Verantwortlichen um Hauptmann Reiner Lange hätten einiges im Köcher,
heißt es in einer Pressemitteilung.
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"Der Patriot" vom
02.01.2012
Mit Applaus ins neue Jahr
St. Sebastianer haben bei Silvester-Gala weder Kosten noch Mühen
gescheut
Mit einer grandiosen Silvesterparty läuteten die St.
Sebastianer-Schützenbrüder nicht nur das Jahr 2012 ein, sondern auch das
600. Jubiläumsjahr ihrer Bruderschaft. Weit über 800 Gäste waren
gekommen, um im Bernsteinzimmer von Geseke – wie der Comedian und
Kabarettist Oli Materlik die in Schale geworfene Schützenhalle nannte –
ausgiebig das alte Jahr zu verabschieden und sich gleichzeitig auf das
Jubiläumsjahr einzustimmen.
„Geseke ist eine Perle von Stadt, der humoristische G-Punkt des Kreises
Soest, hier wohnen die Brasilianer Deutschlands, und die sollen auch
kräftig klatschen können. Zeigen sie es“, forderte der „Conferencier“
gleich zu Anfang den Applaus ein. Der ließ jedoch zunächst auf sich
warten, was sich im Verlauf des Abends aber kräftig änderte. Oberst
Friedel Bergmann betonte in seiner Begrüßung, das die Schützengeschichte
von der Stadt Geseke nicht zu trennen sei und die Bruderschaft sich über
600 Jahre hinweg für ihre Mitbürger eingesetzt hätte.
„Neben viel sozialem Engagement stand aber auch immer das Feiern auf dem
Programm, und das wollen wir hier und heute ausgiebig“, so der Oberst.
Dies bestätigte auch der Hauptmann vom Stabe und Schirmherr der
Silvestergala, Franz Holtgrewe. „Wenn alles so farbig bleibt wie die
Schuhe von Oli Materlik, dann erleben wir einen farbigen Abend“, so
Gesekes Stadtoberhaupt in Anspielung auf die Schuhe des GOP-Künstlers.
Farbig und facettenreich war auch die Speisekarte, die Fernsehkoch Olaf
Baumeister zusammengestellt hatte. Regionale Produkte, mit
außergewöhnlichen Aromen verfeinert, ließen die Menschenschlange beim
Gang zum Festtagsschmaus schnell anwachsen. Jedoch entschädigten
kulinarische Köstlichkeiten wie etwa „Pellkartöffelkes“ und Pimentos mit
Korianderaioli für das Warten vor dem Buffet.
Nicht lange Warten bis der Funke auf das Publikum übersprang musste
hingegen Wrecia Ford. Die international bekannte Künstlerin präsentierte
eine Mischung aus Soul, Rock, Blues und Pop. Spätestens beim
Tina-Turner-Hit „Simply the best“ hatte sie die Geseker auf ihrer Seite.
Mit einer einmaligen Lasershow, zusammengestellt von Stefan Doering,
wurde kurz vor Mitternacht „600 Jahre Sebastianer Geschichte“ noch
einmal lebendig, bevor sich um Punkt 24 Uhr (fast) alle Anwesenden in
den Armen lagen und Glückwünsche austauschten. Mit der Sunshine Band
sowie Wrecia Ford wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig
gefeiert.

Spätestens als
Wrecia Ford Tina Turners Hit „Simply the best“ anstimmte, sprang der
Funke beim Publikum über.

Regionale Produkte mit außergewöhnlichen Aromen hatte Fernsehkoch Olaf
Baumeister für das Buffet zusammen gestellt.
Das Warten in
der Schlange lohnte sich für die Gäste der Gala.

Ein Prosit auf
das Jubiläumsjahr: Die St. Sebastianer stießen gemeinsam auf 2012 an.
In diesem Jahr
wird die Schützenbruderschaft 600 Jahre alt. Die grandiose
Silvester-Gala war
der Auftakt der
Feierlichkeiten. Fotos: Tuschen
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"Der Patriot" vom 28.12.2011
Sissi-Glanz zum Jubiläum
Kilometerweise Wimpelketten in den Vereinsfarben grün, weiß, schwarz
sind längst bestellt. Sie sollen im Sommer die Straßen für den Festumzug
der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft zum 600-jährigen Jubiläum
zieren. „Das wird ein terminreiches Jahr“, prognostiziert
Geschäftsführer Heinz-Josef Dieregsweiler. Schon der Start ins Jubeljahr
soll etwas Besonderes sein: Mit einem gepflegten Unterhaltungsprogramm
zur Silvester-Gala rutscht die Bruderschaft am kommenden Wochenende ins
neue Jahr.
Arbeitsreich dürfte das neue Jahr werden. Denn bis zum Jubelfest ist
noch so mancher Handschlag zu tun. Allein fürs Sicherheitskonzept muss
die Bruderschaft hohe Auflagen erfüllen. „Dann können wir schon mal
üben, wo es knirscht“, sagt Heinz-Josef Dieregsweiler schon mit Blick
aufs übernächste Jahr. Immerhin wartet mit dem Bundesschützenfest 2013
ein noch dickerer Fisch auf die Schützen. „Dann wird es noch
schwieriger, weil wir über 5000 Teilnehmer erwarten.“
Im kommenden Jahr wollen sich die Schützen deshalb schon mal warmlaufen.
Bereits am 16. März richten die Sebastianer den Kreis-Delegiertentag des
Kreisschützenbundes Lippstadt aus. Im Sommer geht es dann ans
Eingemachte. Am Samstag, 30. Juni, treten die bisherigen Könige zum
Kaiserschießen unter die Vogelstange. „Wir lassen auch die Kronkönige
und Scheibenkönige in separaten Wettbewerben schießen“, verrät
Dieregsweiler.
Das Jubelschützenfest steigt vom 6. bis 9. Juli. Freitag und Samstag
verlaufen wie gewohnt. Das große Festprogramm beginnt am Sonntag, 8.
Juli. Ab Mittag wartet großer Bahnhof auf die Schützen. 35 Vereine
wurden eingeladen. „Wir wollen mit unseren Nachbarn feiern“, betont
Dieregsweiler. Gäste aus Bayern werden allerdings auch erwartet. Bis
dahin reichen die freundschaftlichen Bande der Geseker Sebastianer
schließlich spätestens seit der Amtseinführung ihres Ehrenmitglieds
Reinhard Kardinal Marx als Erzbischof von München und Freising.
Um 12 Uhr treffen die Gäste im Stadion Kreuzbreite ein, bevor um 13 Uhr
ebenfalls im Stadion der große Festakt beginnt. Ab 14 Uhr zieht dann der
große Jubiläumsumzug durch Gesekes Straßen. Wegen der
Sicherheitsbestimmungen wollen die Schützen im Stadion noch für einen
Durchbruch zum Hasenkamp sorgen - natürlich mit Einverständnis von Stadt
und SV 03, wofür die Bruderschaft laut Dieregsweiler sehr dankbar ist.
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Heinz-Josef
Dieregsweiler präsentiert das schmucke
Abzeichen
zum 600-jährigen Bestehen der Sebastianer.
- Foto:
Gausmann |
Am
Krankenhaus findet die Parade statt, dort soll auch eine
Ehrentribüne aufgebaut werden. Zurück geht es dann über die
Othmarstraße zum Schützenplatz, wo der Jubiläumsfestsonntag
ausklingt. Nicht ohne einen besonderen Rahmen, versteht sich: „Alle
Königspaare der Gastvereine werden eingeladen, unserem Königspaar am
Thron zu gratulieren, die Kapellen spielen dazu ein Ständchen“,
verrät Dieregsweiler, dass beim Sektempfang auch ein wenig
Sissi-Atmosphäre aufkommen soll. Interne Jubilarehrungen und
Ordensverleihungen werden auf den Montag verschoben.
Besondere
Aktionen wie die Verlosung „600 Jahre - 600 Tage“, bei der die
Bruderschaft in Kooperation mit dem Autohaus Auge dem Gewinner für
600 Tage einen Wagen zur Verfügung stellt, das Jubiläumsfahrrad in
den Vereinsfarben, das der Geseker Fahrradladen Motorentechnik Lappe
anbietet, und die bereits bekannte Zylinderkopfdichtug sollen das
i-Tüpfelchen auf den Festivitäten sein.
Auch wenn
noch viel Arbeit auf die Schützen wartet, ist die Vorfreude schon
jetzt riesengroß. „Vor allem sind wir glücklich über die breite
Unterstützung in der Bevölkerung“, sagt Dieregsweiler. Die sei vor
allem an den vielen Sponsoren abzulesen. „Die Sponsoren haben dem
Vorstand einige Sorgenfalten genommen“, gesteht der Geschäftsführer.
Immerhin koste allein das Sicherheitskonzept, das übrigens noch von
den Behörden abgesegnet werden muss, eine hohe vierstellige Summe.
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Und dann hegen
die Schützen noch einen Wunsch: „Wir haben schon Stoßgebete
hochgeschickt, dass die Schlaunstraße bis dahin auch wirklich fertig
ist“, sagt Dieregsweiler mit einem Schmunzeln. - jul
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"Der Patriot" vom 09.12.2011
Karten für Silvester-Gala
Das Jubiläumsjahr läuten die Geseker St.-Sebastianus-Schützen am
Samstag, 31. Dezember, mit einer Silvester-Gala in der Schützenhalle
ein. Die Bruderschaft weist darauf hin, dass es nur noch wenige
Sitzplätze für die Veranstaltung gibt. Der Kartenverkauf läuft noch bis
einschließlich Freitag, 23. Dezember, in der Sparkasse Geseke. Als
Conférencier wird der Kabarettist Oli Materlik durch das Gala-Programm
führen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Sunshine-Band und
die Sängerin Wrecia Ford. Fernsehkoch Olaf Baumeister kümmert sich um
das leibliche Wohl.
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"Der Patriot" vom 09.12.2011
Eine Tüte
voller Lebensmittel für ganze drei Euro
Sie erfreut sich
Unterstützung auf breiter Front, ist Produkt quasi von ganz Geseke und
hat seit wenigen Tagen ein neues Domizil. Die Rede ist von der Geseker
Tafel, die seit Anfang des Monats an der Lüdischen Straße 21 ansässig
ist. Zuletzt konnten Bedürftige das umfangreiche und aus Spenden
resultierende Tafel-Angebot zwischen Juli 2010 und Ende November 2011 im
Haus Maria nutzen. Die Geseker Tafel, die von Familien und
Einzelpersonen gleichermaßen aufgesucht wird, hat jeden Mittwoch
zwischen 15 und 17 Uhr sowie an jedem Donnerstag von 14.30 bis 16.30 Uhr
geöffnet.
Das dortige MitarbeiterTeam ist rund 35 Personen stark. Die durchweg
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kommen aus allen
Gesellschaftsschichten und arbeiten im Dienst der guten Sache
konfessionell vollkommen ungebunden, obwohl die Kreis-Caritas Träger der
Einrichtung für Bedürftige ist.
An der Spitze der starken Mannschaft „Geseker Tafel“ steht übrigens
Willi Pieper, der ganz eng mit Thomas Becker vom Kreisvorstand der
Caritas in Sachen Tafel kooperiert. Jetzt bekamen Willi Pieper und auch
Thomas Becker in der gerade eröffneten Einrichtung Besuch.
Unterstützung auf breiter Front
Dr. Friedel Bergmann, der als Oberst und 1. Brudermeister an der Spitze
der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke steht, sowie Pfarrer
Rainer Stahlhacke kamen nämlich vorbei. Beide hatten eine großzügige
Spende in Höhe von über 3500 Euro zugunsten der Geseker Tafel im Gepäck.
Das Geld konnte im Zuge der Schützenmesse beim Jahresfest 2011 der
Bruderschaft bei einer „Scheinwerferaktion“ zusammengetragen werden.
Oberst Bergmann und Pfarrer Stahlhacke machten beim Besuch der Tafel in
deren neuen Räumlichkeiten deutlich, wie sehr der St.
Sebastianus-Schützenbruderschaft, den Bürger-Schützen sowie zahlreichen
Geseker Privatpersonen, Firmen und weiteren Vereinen die Tafel, zu deren
Kunden auch immer mal wieder Personen aus der Nachbarstadt Erwitte
gehören, am Herzen liege. Bergmann: „Es gibt immer wieder viele Beweise
für die Solidarität der heimischen Bevölkerung mit Bedürftigen.“
Willi Pieper: „Wir erfahren Unterstützung auf breiter Front. Und dabei
nicht nur durch die Betriebe, die uns Lebensmittel spenden. Auch bei der
Einrichtung des neuen Standortes standen uns Geseker Firmen mit Rat und
Tat zur Seite. Außerdem ist die großzügige Bereitstellung der Räume
Herzenssache.“
Oberst Dr. Bergmann machte zudem klar, dass seiner Bruderschaft die
Tafel auch in Zukunft wichtig sei: „Es ist in Sachen Unterstützung und
Förderung schon an diverse weitere Aktionen gedacht.“
Zum Ablauf: Personen, die die Tafel nutzen wollen, müssen ihre
entsprechende Bedürftigkeit beim Besuch der Räumlichkeiten an der
Lüdischen Straße zunächst nachweisen. Sie ziehen dann gleich zu Beginn
des Einkaufs nach dem Zufallsprinzip eine Nummer und werden persönlich
im Wartezimmer aufgerufen, wenn sie sich im Verkaufsbereich die
gewünschten Waren aussuchen können. Für den Erwerb von Lebensmitteln &
Co. ist stets ein geringer Obolus zu entrichten.
Willi Pieper: „Die Preise sind individuell ausgerichtet, machen im
Schnitt aber meist nur noch rund 10 Prozent vom tatsächlichen Ladenpreis
aus. Im Eine Einzelperson bekommt also für knapp drei Euro eine gut
gefüllte Tüte voller ordentlicher Lebensmitteln.“
Einrichtung stößt auf lebhaftes Interesse
Dass die Tafel auf reges Interesse stößt, haben zuletzt auch Gesekes
Christdemokraten bewiesen. Susanne Schulte-Döinghaus und Dr. Remco van
der Velden: „Wir haben die Einrichtung nach dem Umzug zur Lüdischen
Straße besucht, Informationen gesammelt und eine Spende hinterlassen.“
Die Caritas, das Team der Tafel und natürlich auch die vielen Nutzer
hoffen jetzt ganz intensiv, dass diverse Händler und Märkte aus dem
Stadtgebiet und auch aus der Nachbarschaft weiterhin großzügig
Lebensmittel zur Verfügung stellen. - mig

Oberst Dr.
Friedel Bergmann und Pfarrer Rainer Stahlhacke hatten eine Spende über
3500 Euro dabei,
als sie jetzt
Willi Pieper (Tafel Geseke) und Thomas Becker (Vorstand Caritas Kreis
Soest)
in der
Einrichtung besuchten. - Foto: Gehre
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"Der Patriot" vom 29.11.2011
Traditionen fürs
Leben
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Stolz auf den
Erhalt ihrer nunmehr 599 Jahre alten Traditionen zeigte sich die
Nordhofe der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke im Rahmen ihres
diesjährigen Hofenabends.
„Es lohnt sich,
an den Traditionen festzuhalten“, machte Hauptmann Karl Gärtner
gegenüber den Schützenbrüdern im Gasthof „Alte Ratsschänke“ deutlich.
Der seit Jahrhunderten bestehende Zusammenhalt von Jung und Alt bei den
St. Sebastianern, so der Hauptmann, habe die Schützenbruderschaft am
Leben erhalten.
Auf die Traditionen in seinem Schützenverein kam auch Oberst Dr.
Friedrich Bergmann in seinen Grußworten zum Hofenabend zu sprechen. So
betonte der Oberst, das gerade die Traditionen der Bruderschaft die
Energie zum Weitermachen bringen und aus dem Miteinander von Jung und
Alt im Verein entstehe eine starke Gemeinschaft, die den Jahren trotze.
Traditionell eröffnet wurde der Hofenabend dann mit dem Gulaschessen der
Schützenbrüder und wie gewohnt verlief der Abend zünftig-harmonisch mit
guten Gesprächen und allerbester Unterhaltung. - mpr |

Zum Hofenabend
der Nordhofe begrüßte Hauptmann
Karl Gärtner
(l.) auch Oberst Dr. Friedrich Bergmann (r.) und Pastor Rainer Stalhacke
in der „Alten Ratsschänke“.
Foto:
Pape-Rüther |
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"Der Patriot" vom 25.11.2011
Schlaunstraße ab Montag
gesperrt
Die Bagger rollen an in der Schlaunstraße. Wie die städtische Bauverwaltung
mitteilt, starten die Sanierung der Kanäle und der Straßenausbau am Montag,
28. November. Die Schlaunstraße wird während der Baumaßnahme
(voraussichtlich bis April) komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über
die Hubertusstraße. Dort wird ein Halteverbot eingerichtet, damit der
Gegenverkehr passieren kann. Anwohner der Schlaunstraße können ihre Häuser
über die Baustelle anfahren.
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"Der Patriot" vom 22.11.2011
Hoffnung auf Versöhnung
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Die Anfänge
liegen weit zurück. Der Geseker Landwirt Josef Koch hatte sich einst
die Tradition des Totensonntag-Gedenkens auf die Fahnen geschrieben.
Diese Aufgabe übernahmen vor einem Jahrzehnt die Osthofe der
St.-Sebastianus-Schützen und der VdK. Jetzt gedachten wieder viele
Gläubige der Verstorbenen der Weltkriege in der Martinskapelle. Ins
Gedenken eingeschlossen wurden auch die Opfer aktueller Kriege und
die Opfer von Terrorismus, Hass und Gewalt. „Zehn Millionen Menschen
starben im Ersten Weltkrieg. 55 Millionen wurden Opfer des Zweiten
Weltkriegs. Hinzu kommen Millionen von Kriegsgeschädigten. Hier
zählt jedes einzelne Schicksal. Es ist nicht vergessenes Leid“,
sagte Ulrich Sauer (l.), der das Totengedenken leitete. Dagegen
gelte es, die Hoffnung auf Versöhnung und Verständigung zu setzen. -
Foto: mes |
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"NeueRegionale" vom 20.11.2011
Laubaktion
Aufräumen, Laub
fegen sowie die Schützenhalle und den Schützenplatz winterfest machen
wollen die Geseker St.-Sebastianus-Schützen am Samstag, 26. November, ab
9 Uhr. Arbeitsmaterial und Werkzeug wird bereit gestellt. Für das
leibliche Wohl ist gesorgt.
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"Der Patriot" vom 14.11.2011
Junge Hüpfer, alte Hasen
„Was will man mehr, der Saal ist voll. Jungschützen und Urgesteine der
Osthofe haben sich hier und heute eingefunden, und das ist gut so“. Mit
diesen Worten begrüßte Karl-Heinz Spies (r.), Hauptmann der Osthofe der
St.-Sebastianus-Bruderschaft, jetzt rund 280 Schützen zum traditionellen
Hofenabend im Geseker Feldschlößchen. Neben einem Ausblick auf das
kommende Jubiläumsjahr stand auch die Ehrung des verdienten
Schützenbruders Heinz Reckmann (l.) auf dem Programm. Dieser wurde für
25-jährige Mitgliedschaft bei den Sebastianern mit einem Orden
ausgezeichnet, bevor die Schützen zum gemütlichen Teil des ersten der
drei Geseker Hofenabende übergingen. - Foto: Tuschen |
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"Der Patriot" vom 14.11.2011
„Frieden erfordert Geduld“
Die 29 Fahnenabordnungen aus dem Geseker Stadtgebiet boten gestern bei
strahlendem Sonnenschein ein prächtiges Bild beim Umzug von der Kirche zum
Ehrenmal in Ehringhausen. Der Anlass der zentralen Gedenkfeier zum
Volkstrauertag ist ein weitaus düsterer.
In den beiden Weltkriegen Anfang und Mitte des vergangenen Jahrhunderts
hatte es über 65 Millionen Tote und weitere 56 Millionen Versehrte gegeben.
Fast wie inszeniert vielen dazu bei niedrigen Temperaturen gestern in
Ehringhausen die Blätter von den Bäumen und dokumentieren Vergänglichkeit.
„Je mehr uns die Generation der Zeitzeugen verlässt, umso mehr drohen
dahinter stehende Schicksale in Vergessenheit zu geraten“, so Gesekes
stellvertretender Bürgermeister Robert Henneken während seiner Ansprache.
Der Volkstrauertag sei vor allem ein Tag des Innehaltens, des Erinnerns und
des Mahnens. Nicht der Krieg, sondern der Frieden sei der Ernstfall, betonte
Henneken. Es stelle sich jedoch die Frage, warum die Welt nach all den
Erfahrungen nicht friedlicher geworden ist und es noch immer Kriege gibt.
„Liegt der Krieg unausrottbar in der Natur des Menschen?“, fragte sich
Henneken vor den vielen Zuhörern.
Für den Vize-Bürgermeister lässt sich Frieden nicht durch militärische
Einsätze herbeizwingen, sondern ist vielmehr das Ergebnis eines langen
Prozesses, in dem sich die Menschen und Völker annähern müssen. Versöhnung,
Verständigung und Frieden erforderten Zeit und Geduld. Zwischen Deutschen
und Franzosen sei das gelungen. Aus den „Erbfeinden“ seien Freunde geworden,
erklärte Henneken. „Helfen wir mit, miteinander in Frieden zu leben“,
schloss der Vize-Bürgermeister seine Ansprache mit einem Aufruf.
Für die musikalische Umrahmung der Gedenkfeier sorgten der Musikzug Störmede
und der Männergesangverein Sangeslust aus Ehringhausen. Vor dem von zwei
Schützen niedergelegten Kranz gedachten Schützenoberst Egbert Beine von der
ausrichtenden St.-Jakobus-Schützenbruderschaft aus Ehringhausen und Robert
Henneken an die vielen Kriegstoten.
Anke Nicolai verlas in Vertretung ihres Mannes die Fürbitten. Die
Gedenkfeier endete traditionell mit dem Spielen und Singen der
Nationalhymne. Zuvor hatten sich die Bürger in der St.-Jakobus-Kapelle
zusammen mit den Fahnenabordnungen zu einem Gedenkgottesdienst mit Pfarrer
Martin Tilles versammelt. Im kommenden Jahr wird das Gedenken zum
Volkstrauertag in Mönninghausen stattfinden. - ag
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"Der Patriot" vom 08.11.2011
Osthofe feiert Hofenabend
Die Osthofe eröffnet am Samstag, 12. November, den Reigen der traditionellen
Hofenabende der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft. Los geht es um 20 Uhr
im Saal des Hotels Feldschlösschen. Hauptmann Karl-Heinz Spies und sein
Vorstandsteam haben ein buntes Programm vorbereitet. So können sich die
Gäste unter anderem auf einen bekannten Unterhaltungskünstler, das übliche
Gulaschessen, Einlagen der Musikkapelle Husen und eine Tombola mit
attraktiven Preisen freuen.
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"NeueRegionale" vom 06.11.2011
Sebastianer im Kalender
Heimatkalender Kreis Soest ist jetzt erschienen
Auch in diesem Jahr ist er pünktlich vor dem Soester Allerheiligenmarkt da:
Der neue „Heimatkalender Kreis Soest 2012" berichtet facettenreich über den
heimischen Kreis, unter anderem auch über die St. Sebastianus
Schützenbruderschaft Geseke, die im nächsten Jahr ihr 600-jähriges Bestehen
feiert und in der Rubrik „Geschichte und Geschichten" von Hans-Peter Busch
vorgestellt wird. Schwerpunktthema des Heimatkalenders ist aber das
„Lebenselixier Wasser". Von der Energiegewinnung bis zur
Gesundheitsvorsorge, von Kläranlagen bis zu Regenrückhaltebecken, von
Renaturierung von Flüssen und Bächen bis zum Bierbrauen mit Wasser reicht
die Themenpalette. Weitere Beiträge behandeln u.a. den Autobahnbau im
Dritten Reich - exemplarisch festgemacht am Bau der Strecke 77 von Rhynern
nach Warburg. Spannend ist auch die Frage, wie denn das Sikawild einst in
den Arnsberger Wald kam. Unter dem Kapitel „Menschen aus dem Kreis Soest"
finden sich so prominente Kreis-Bewohner wie Schäfer Heinrich, bekannt aus
„Bauer sucht Frau", und das Ehepaar Brigitte und Albert Eickhoff, die
modischen Luxus nach Lippstadt brachten. Interessante Portraits gibt es auch
über den Künstler Hans Kaiser und sein „Schöpfungsfenster" in St. Patrokli,
aber auch über den aus Werl-Büderich stammenden Dimitri Hegemann, der zu den
Erfindern der deutschen Techno-Musik gehört. Abgerundet wird der Kalender
durch die Ordensverleihungen an verdiente Mitbürger und die Vorstellung
neuer Heimatliteratur. Der Heimatkalender hat 128 Seiten Umfang und ist ab
sofort für 9,20 Euro im örtlichen Buchhandel erhältlich.
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"Der Patriot" vom 14.10.2011
„Hier
mach ich mit“
Auf eine ereignisreiche Zeit hat Hans-Georg Dröge, zweiter Brudermeister und
Major der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, gut 100 Alt-Schützen beim
schon traditionellen Seniorennachmittag eingeschworen. Immerhin warten mit
dem Jubiläumsfest 2012 und dem Bundesschützenfest 2013 zwei echte
Großereignisse auf die gesamte Schützenfamilie. Getreu dem Motto „Hier ist
was los, hier mach ich mit“ appellierte Dröge an die versammelte Altersriege
der Schützen, die Feste nach Kräften mitzufeiern. Einstimmen konnten sich
die Senioren schließlich, als König Matthias Buckler schon mal ein Fässchen
ausgab. Auf Zeitreise ging es dann mit Franz-Josef Koch, der die Geschichte
des Hellwegs anschaulich in den Mittelpunkt rückte. Der Dank galt
schließlich dem Organisationsteam um Ehrenmajor Johannes Vollmer und den
fleißigen Damen für die Bewirtung bei dem gemütlichen Nachmittag. - jul

Gut 100 Alt-Schützen
haben sich am Freitagnachmittag zum Seniorennachmittag der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft im Speisesaal der Schützenhalle
versammelt.
Foto: Gausmann
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"Der Patriot" vom 14.10.2011
Großer Ansturm auf Silvestergala
Die Vorbereitungen für die große Silvestergala, die das 600-jährige Jubiläum
der Geseker St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft einläutet, befindet sich in
der Endphase. Die Organisatoren um Ehrenhauptmann Heiken Schuster haben
inzwischen alle Künstler und Akteure verpflichtet.
Über 800 Sitzplätze, so das Team in einer Pressemitteilung, sind schon nach
wenigen Tagen vergriffen gewesen. Die große Nachfrage hat die Sebastianer
nun veranlasst, neben Steh- noch zusätzliche Sitzplätze zu schaffen. Diese
Tickets können über die Sparkasse Geseke gebucht werden. Der
Kartenvorverkauf läuft noch bis zum 23. Dezember. Ein buntes Programm wartet
auf die Gäste der großen Gala. Oli Materlik, ein aus dem Fernsehen und dem
GOP bekannter Comedian und Kabarettist, wird als Conférencier durch den
Abend führen.
Als Tanzband wurde die „Sunshineband“ verpflichtet. Die international
bekannte Sängerin Wrecia Ford sorgt zudem auf der Bühne für die musikalische
Unterhaltung.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist eine Lasershow. Damit das leibliche
Wohl nicht zu kurz kommt, werden die Gala-Gäste von Fernsehkoch Olaf
Baumeister verwöhnt.
„Das Programm wird für eine abwechslungsreiche, lange Nacht sorgen“, ist die
Schützenbruderschaft überzeugt.

Daumen hoch: Das
Organisationsteam um Ehrenhauptmann Heiken Schuster (l.)
und Hans-Edgar Hans
(r.) biegt mit den Vorbereitungen für die Silvestergala auf die Zielgerade
ein.
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"Der Patriot" vom 14.10.2011
Schlaglöcher sind bald passé
Die Bauverwaltung knüpft sich eine weitere viel befahrene Buckel- und
Schlaglochpiste im Stadtgebiet vor. Für rund 400.000 Euro wird in den
nächsten Monaten die Schlaunstraße mitsamt der dortigen
Mischwasserkanalisation saniert und ausgebaut. Einstimmig hat der städtische
Bauausschuss Mitte der Woche grünes Licht für das Projekt gegeben.
Wie der stellvertretende Bauamtsleiter Peter Stephan berichtete, soll nach
der nun anstehenden Auftragsvergabe zunächst die Sanierung des Kanalsystems
und dann der Ausbau der maroden Straße erfolgen. Die Schlaunstraße soll auf
der Westseite an den bereits angebauten Schneidweg angeschlossen werden. Im
Einmündungsbereich zur Bürener Straße werden die vorhandene Aufweitung und
die Mittelinsel zurückgebaut.
Die Fahrbahn, so Stephan in seinen Ausführungen, soll sechs Meter breit
werden. „Das ist für den Schulbus- und Gegenverkehr ausreichend“,
versicherte der stellvertretende Bauamtsleiter. Beidseitig der Fahrbahn
sollen zwei Meter breite Parkstreifen mit Baum- oder Grünbeeten sowie 1,75
Meter breite Gehwege entstehen. Die Fahrbahn wird laut Stephan in
Asphaltbeton hergestellt, die Gehwege, Parkflächen und Zufahrten mit
Betonsteinpflaster. Beseitigt werden sollen die Birken auf der Südseite der
Schlaunstraße. Angepflanzt werden sollen dafür kleinkronige Bäume. Auf der
Nordseite werden Beete angelegt.
Die gesamte Maßnahme, das betonte Stephan auf Anfrage unserer Zeitung,
soll pünktlich zum Hochfest der Bürger-Schützen am Pfingstwochenende 2012
beendet sein. Auch beim Jubelfest der Sebastianer im Juli gibt es im Umfeld
der an die Schlaunstraße grenzenden Schützenhalle somit keine
Beeinträchtigungen. - df
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"bistum-speyer.de"
vom 07.10.2011
Bischof Wiesemann neuer
„Jugendbischof“
Zusätzlich in katholisch-evangelischen Kontaktgesprächskreis berufen
Der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (51) ist zum neuen
Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz gewählt
worden. Das teilte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Dr.
Robert Zollitsch, bei der Abschlusspressekonferenz der Herbstvollversammlung
der deutschen Bischöfe am Freitag in Fulda mit. Das Amt des „Jugendbischofs“
wurde zuletzt kommissarisch vom Münchner Weihbischof Bernhard Haßlberger
(64) ausgefüllt, nachdem der Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode vor
einem Jahr den Vorsitz der Pastoralkommission übernommen hatte. Die
Jugendkommission ist in der deutschen Bischofskonferenz zuständig für alle
Fragen und Belange der Jugendpastoral.
In der Ökumenekommission der Bischofskonferenz wird Bischof Wiesemann
weiterhin Mitglied bleiben, ebenso bleibt er stellvertretender Vorsitzender
der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland. Darüber
hinaus wurde er in den Kontaktgesprächskreis zwischen der Deutschen
Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
berufen, das offizielle Kontaktgremium zwischen der römisch-katholischen und
der evangelischen Kirche in Deutschland. Nicht länger Mitglied ist Bischof
Wiesemann in der Liturgiekommission der Bischofskonferenz, der er seit 2002
angehörte.
Ein Bischof, dem die Jugend am Herzen liegt
Wiesemann ist ein Bischof, dem die Jugend am Herzen liegt. Seit seinem
Amtsantritt als Speyerer Bischof im März 2008 hat er bei vielen
Gelegenheiten das Gespräch mit Jugendlichen gesucht, um sie in ihrem Glauben
und ihrem Engagement für die Kirche zu bestärken. So nimmt er regelmäßig an
den diözesanen Weltjugendtagen im Bistum teil, und wenn der Terminkalender
es zulässt, feiert er die monatlichen Jugendvespern im Speyerer Dom mit. Ein
wichtiges Anliegen ist ihm auch die Ministrantenarbeit. 2009 unterstützte er
als Schirmherr die große 72-Stunden-Sozialaktion „Uns schickt der Himmel“
des BDKJ, an der sich allein im Bistum Speyer mehr als 3800 Kinder und
Jugendliche beteiligten. Und schon kurz nach seiner Amtseinführung eröffnete
er in Ludwigshafen die erste katholische Jugendkirche im Bistum. Im Gespräch
mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) lobt der neue Jugendbischof
die Vielfalt kirchlicher Jugendarbeit zwischen traditionellen
Jugendverbänden und neuen Formen wie der „Generation Benedikt“. Wichtig sei,
dass die Jugendlichen die Kirche als Glaubensgemeinschaft erfahren und sich
über die wichtigen Lebensfragen austauschen könnten.
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"NeueRegionale" vom 02.09.2011
Zylinderkopfdichtung
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Das Foto zeigt (v.l.)
den 2. Brudermeister der Sebastianer, Hans-Georg Dröge, den
stellvertretenden Marktleiter des Buschkühle-Frischecenters Geseke,
Carsten Schmidt und den Geschäftsführer der Sebastianer, Heinz-Josef
Dieregsweiler. |
In 272 Tagen
beginnt das 600-jährige Jubiläum der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke. Doch bereits ab Dienstag 4.
Oktober, stehen 1.700 adrette Schützenbrüder parat. An diesem Tag
startet der Verkauf der „ZylinderKopfDichtung", des Jubiläumstrunks der
Sebastianer zum 600-Jährigen - ein Pflaumenlikör im Sebastianer-Look.
Mit dem Erlös wollen die Schützenbrüder die hohen Kosten decken, die mit
dem Jubiläumsfest 2012 und dem Bundesschützenfest 2013 anfallen. Die „ZylinderKopfDichtung" (Auflage:
1.700 Flaschen) kann ab Dienstag im Edeka Buschkühle, beim Bierverlag
Kayser und in den Standquartieren der Sebastianer in den Gaststätten
Struchholz, Engelshof und Klimbim erworben werden. |
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"Der Patriot" vom 01.10.2011
Noch ganz dicht?
Bei dieser Frage könnten Heinz-Josef
Dieregsweiler gerade wohl die Pferde durchgehen. Der Geschäftsführer der
St.-Sebastianus-Schützen schraubt schon seit Tagen fleißig an den
Zylinderkopfdichtungen herum. Und warum? Na, damit alles dicht ist. Der
Werbe-Gag der Schützen zum 600. Jubiläum der Bruderschaft 2012 und zum
Bundesfest 2013 fordert schon jetzt seinen Tribut. 1773 Schnapsflaschen
mit der ominösen Zylinderkopfdichtung müssen jetzt mit einem passenden
Zylinder versehen werden. Nun könnte man meinen, die Schützen packen
kräftig mit an und fertig. Pustekuchen! Die Arbeit bleibt am
Geschäftsführer hängen. Ab der kommenden Woche wird die schmucke Flasche
übrigens in den drei Standquartieren der Sebastianer, bei Struchholz, im
Engelshof und im Klimbim, sowie bei Buschkühle und beim Festwirt
Hubertus Kayser verkauft. Bis dahin muss Dieregsweiler aber noch
ordentlich schrauben ...
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"NeueRegionale" vom 11.09.2011
Schützen
im Stress
Terminflut
am 17./ 18.09.
Schützenfreunde,
Hochstimmung, aber auch Terminstress, -
das erwartet die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke am kommenden
Wochenende. Am Samstag, 17. und Sonntag 18. September finden gleichzeitig
das Bundesfest der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in
Harsewinkel und das Kreisschützenfest in Rixbeck statt. An beiden
Festveranstaltungen nehmen die Sebastianer teil. Am Sonntag fahren um 8.30
Uhr zwei Reisebusse mit Tambourkorps, Hofstaat Oberst und zwei
Fahnenabordnungen nach Harsewinkel. Da nur eine begrenzte Anzahl Plätze zur
Verfügung steht, ist eine Teilnahme nur nach Anmeldung bei Geschäftsführer
Heinz-Josef Dieregsweiler möglich (Tel. 0172-2084898). Am gleichen Tag
startet um 12 Uhr ab Lüdische Straße die andere Abordnung nach Rixbeck.
Kronkönig, Scheibenkönig und die Stadtkapelle begleiten die Schützenbrüder.
Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich.
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"Der Patriot" vom 04.09.2011
Bis zur Grenze ist „alles use“
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Das gehört alles uns: „Alles use“,
befand Pfarrer Rainer Stahlhacke
beim Poaläsen, der Überprüfung des
Schnadsteins, an der Warte Lugdal.
Rekordverdächtige 283 Teilnehmer hat
der Heimatverein Geseke beim
traditionellen Schnadgang gezählt.
Über den Anklang, den die Kontrolle
der nord-westlichen Ortsgrenzen bei
Jung und Alt gefunden hat, freute
sich das Organisationsteam um Kai
Schürholz: „Bereits bei der ersten
Rast an der Lauflinde mussten wir
Getränke nachordern“, zeigten sich
die Schnadgang-Macher begeistert
über die Zahl der Wanderfreudigen,
die sich auf die rund 18 Kilometer
lange und nicht gerade einfach zu
bewältigende Wegstrecke entlang der
Nachbarorte Verlar, Mönninghausen,
Bönninghausen und Störmede gemacht
hatten.
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Begrüßt hatte die Schnadgänger
Wanderleiter Manfred Raker am Rathaus.
Dort überreichte der stellvertretende
Bürgermeister Dieter Marr den
obligatorischen Wandertropfen, neben
Grüßen der Verwaltung der Stadt Geseke.
Marr dankte dem Heimatverein dafür, dass
er die Tradition der Überprüfung der
Ortsgrenzen hoch halte und wünschte den
Wanderlustigen, sie möchten den Weg ohne
Blasen an den Füßen bewältigen. Den
Schnadgängern war an der Warte Lugdal
anzusehen, dass der Weg anstrengend
gewesen sein musste, weshalb sie den
Abschluss am Haus Toholte bestimmt zu
genießen wussten. - mpr
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"Der Patriot" vom 30.08.2011
Mit dem Heimatverein an die Grenze
Seit über 700 Jahren sind Schnadgänge in
Geseke nachweisbar. Sogar der älteste
Hinweis auf die Grenzgänge in Westfalen
stammt aus Geseke. Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts haben Geseker diese
Tradition wieder eingeführt, der Verein
für Heimatkunde übernimmt seit seiner
Gründung 1925 die Organisation. In
diesem Jahr gehen die Schnadgänger am
Samstag, 3. September, den westlichen
Teil der Gemarkungsgrenzen ab.
Traditionell wird der Schnadgang um 11
Uhr vom Bürgermeister am Alten Rathaus
am Teich verabschiedet. Dann geht es zum
Mühlentor hinaus an der Grenze zu Verlar
entlang bis zur Bönninghauser Mühle, wo
an der ersten Rast gegen 13 Uhr die
Nachbarn aus Mönninghausen und
Bönninghausen erwartet werden. Weiter
geht es an der Westerschledde entlang.
Bei der Rast gegen 16 Uhr soll der
Schnadstein an der Warte auf seine
Festigkeit überprüft werden. Dort werden
auch Störmeder erwartet. Zurück in die
Stadt zum Ausklang am Haus Thoholte geht
es dann mit dem Bus.
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"www.focus.de"
vom 03.08.2011
Kardinal outet sich als Tänzer
Dem Münchner Kardinal Reinhard Marx ist
nichts Menschliches fremd: Er war ein
leidenschaftlicher Tänzer und hat sich
auch schon für Frauen interessiert.
„Ich bin von Natur aus nicht begabt,
alle Freuden auszuklammern“, sagte der
Erzbischof von München und Freising der
„Bunten“. Beim Schützenfest in seiner
westfälischen Heimat sei er oft auf der
Tanzfläche gewesen. Zwar habe er sich
als junger Priester vorgenommen, nicht
mehr zu tanzen. Aber als die Musik
gespielt wurde, „konnte ich nicht sitzen
bleiben“.
Früher hätte er sich nach eigenen Worten
durchaus „die eine oder andere Frau
vorstellen können, mit der vielleicht
etwas Ernsthaftes in Gang gekommen
wäre“. Doch dann habe er gemerkt: „Ich
kann nicht beides haben, ich würde meine
tiefste Berufung, mein Lebensziel
letztlich verfehlen, wenn ich meinen Weg
als Priester nicht gehe.“ Es wäre aber
„wohl eine Beschwichtigung zu verneinen,
dass man nach seinen
Lebensentscheidungen nicht auch in
Konflikt geraten kann“.
In dem Interview sprach sich Marx auch
dafür aus, dem zurückgetretenen
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu
Guttenberg eine neue Chance zu geben.
„Jedem muss die Chance gegeben werden,
neu anzufangen, sich mit seinen
Fähigkeiten neu einzubringen.“ Er nenne
das „dynamische Chancengleichheit“, und
die gelte für jeden Menschen, auch für
den Ex-Minister.
Auch für Breivik beten
Marx nannte es zudem einen Fortschritt,
dass Homosexuelle heute in der Kirche
respektiert würden, und räumte ein, dass
die Kirche da früher nicht immer den
richtigen Ton getroffen habe. „Wir leben
in einer pluralistischen, freien
Gesellschaft“, betonte der 57-jährige
Kardinal.
Auf das Massaker von Norwegen habe er
als Kirchenmann keine „letzte Antwort“.
Solche Taten ließen viele an der
Existenz Gottes zweifeln. „Wir Menschen
haben aber nicht den Anspruch darauf,
dass wir alles verstehen. Aber ich
glaube, dass alles Leiden und Sterben
ohne einen Gott sinnlos wäre.“ Er bete
zuerst für die Opfer, sagte Marx. Aber
auch der Täter sei ein Geschöpf Gottes.
Dass er als „christlicher
Fundamentalist“ bezeichnet werde, könne
er nicht nachvollziehen: „Massenmord im
Namen Christi, darauf kommt nur ein
Wahnsinniger. Das hat doch mit
Christentum nichts zu tun.“ hal
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"familienzentrum-senfkorn.de"
vom 29.07.2011
Senfkorn im Schützenfestfieber
In diesem Jahr hatten wir beim
Gösselkirmesumzug das Thema
Schützenfest. Da unser Abschlussfest der
Vorschulkinder immer unter dem gleichen
Motto wie der Gösselkirmeswagen gefeiert
wird, entschlossen wir uns ein großes
Sommerfest für alle hierzu zu
veranstalten. Als Vorbreitung hierzu
gingen wir mit den Kindern genauer auf
das Thema ein. Es wurde über die
Uniformen, die Fahnen und den Festablauf
(viele waren selber auf Schützenfesten
gewesen) gesprochen. Die Kinder lernten
gemeinsam mit einer Erzieherin den
traditionellen Tanz „Tampe“ und bauten
anlässlich des Vogelschießens
selbstständig einen Vogel aus
Pappmachee. Am Festtag selber, wurde die
Einrichtung ganz im Sinne des
Schützenfests gestaltet. Fahnen wurden
aufgehängt, ein Karussell und
verschiedene Spielbuden, Imbiss- und
Getränkestände aufgebaut, eine
Tanzfläche eingerichtet. Um 15.00 Uhr
Begann das Fest mit dem Vogelschießen
der Vorschulkinder, bei dem alle Kinder
und Eltern als Zuschauer mit dabei
waren. In der "Schießpause" trafen dann
auch unsere Ehrengäste, das diesjährige
Schützenkönigspaar der Sebastianer, ein.
(das Schützenkönigspaar der
Bürgerschützen war leider verhindert)
Nachdem der Schützenkönig der
Vorschulkinder feststand und dieser sich
seine Königin, und die Schützen ihre
Hofdamen gewählt hatten, wurden diese
festlich in Uniform bzw. Kleid
eingekleidet und der Umzug durch die
Nachbarschaft konnte beginnen. Gemeinsam
mit dem Sebastianerkönispaar zog unser
Königspaar mit ihrem Hofstaat und der
musikalischen Begleitung einiger Kinder
an den jubelnden Eltern, Großeltern,
Kindern und Erzieherinnen vorbei. Nach
dem Umzug wurde auf der Tanzfläche der
traditionelle "Tampe" gemeinsam von
Kindern, Eltern und dem
Sebastianerkönigspaar getanzt. Anschließend
vergnügten sich die Teilnehmer bei
"Spiel und Spaß" mit Karussell fahren,
Dosen werfen, Entenangel usw. und
stärkten sich bei Grillwürstchen,
Popcorn, Waffeln, Kuchen und Getränken.
Gegen 18.00 Uhr war das Fest beendet.
(Sabrina Gerling)


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"Der Patriot" vom 27.07.2011
Lyra gesucht
Bei ausgelassener Schützenfest-Stimmung
kann es schon mal drunter und drüber
gehen. Nüchtern betrachtet, ist das eine
oder andere dann vielleicht manchmal gar
nicht mehr so lustig. Dazu gehört wohl
auch das kleine Versteckspiel, das sich
beim Sebastianer-Hochfest zugetragen
hat. Wie der Ehringhäuser Tambourmajor
Bernhard Haneke jetzt berichtete, ist am
Festsonntag eine Lyra verschwunden.
Vielleicht, so mutmaßt Haneke, wollte
sich jemand nur einen Scherz erlauben.
Da der Spaß nun aber vorbei ist und der
Musiker, der das Instrument
üblicherweise zum Klingen bringt, nicht
arbeitslos werden möchte, appelliert der
Tambourmajor an denjenigen, der die Lyra
hat verschwinden lassen, das Instrument
doch bitte wieder zurückzugeben. Und
weil so eine Übergabe ja auch etwas
unangenehm sein kann - nüchtern
betrachtet - verweist Haneke darauf,
dass die Lyra gern auch im Gymnasium
abgelegt werden kann.
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"Der Patriot" vom 23.07.2011
Sechs Kirchtürme stehen für eine
Gemeinschaft
Mit einem feierlichen
Gottesdienst haben die neuen Geistlichen
am Sonntagnachmittag offiziell ihren
Dienst im neu gegründeten
Pastoralverbund Geseke angetreten.
Begrüßt wurden der Leiter des
Pastoralverbunds Pfarrer Rainer
Stahlhacke, Pastor Thomas Zwingmann,
Vikar Hendrick Luicke,
Gemeindereferentin Martina Bertels und
Gemeindeassistentin Claudia Picht von
zahlreichen Gläubigen.
Ein illustres Bild bot sich den Gesekern
auf dem Weg zum Gottesdienst in der
Stadtkirche St. Petri. 14 Soldaten vom
Standort Munster hatten sich dort mit
ihren Motorrädern versammelt, um Rainer
Stahlhacke mit der Hand am Gas lautstark
Abschied und Begrüßung zugleich zu
bescheren. Die gelungene Überraschung
der langjährigen Weggefährten des
ehemaligen Militär-Seelsorgers war
sicher auch geeignet, dem Pastor ein
wenig den Rücken zu stärken.
Schließlich war sein Neuanfang in
Geseke, der ja auch mit dem viel
betrauerten Abschied der beliebten
Pfarrer Uwe Schläger, Gerald Haringhaus
und Thomas Schmidt verbunden war, erst
mal von Frust und Enttäuschung mancher
Gemeindemitglieder über die Entscheidung
des Erzbischofs überschattet.
Dechant Thomas Witt, der das pastorale
Team offiziell einführte, bezeichnete es
als große Herausforderung, sechs
Kirchengemeinden zusammenzuführen und
appellierte an die Gottesdienstbesucher,
ihren neuen Geistlichen Türen und Herzen
zu öffnen.
Der Gottesdienst, mitgestaltet vom
Kinder- und Jugendchor, stand dann auch
ganz im Zeichen der Gemeinschaft:
Messdiener aus allen Pfarrgemeinden
waren vertreten, die Fürbitten waren den
Patronen aller sechs Gemeinden gewidmet
und auf dem Altar stand zur Eucharistie
eine Schale aus jeder Pfarrkirche. Nicht
zufällig hatte Rainer Stahlhacke den
ersten Brief des Apostels Paulus an die
Korinther für die Lesung ausgewählt, der
von Zank und Streit unterschiedlicher
Sympathiegruppen handelt. „Seid
einmütig, seid eines Sinnes“ - das Zitat
galt wohl auch den Gläubigen der sechs
Geseker Kirchengemeinden. Bunt
zusammengewürfelt sei schließlich auch
die Menschenschar gewesen, die Jesus um
sich versammelt hätte, brachte
Stahlhacke sein Anliegen auch in der
Predigt zum Ausdruck. „Die haben sich
teilweise gekloppt wie die
Kesselflicker“, sagte er. Der
Gemeinschaftssinn aber könne auch
unterschiedliche Menschen
zusammenführen. Nicht die Interessen
Einzelner, sondern die der Gemeinschaft
müssten im Mittelpunkt stehen. Das
Verbindende aller sei der Glaube, für
deren Erhalt nur die Gemeinschaft
eintreten könne, damit er nicht
verdunstet. „Bei allen Schwierigkeiten,
geben Sie uns, dem neuen Pastoral-Team,
eine Chance“, appellierte Stahlhacke an
die Gottesdienstbesucher.
Offenbar aber war der anfängliche Unmut
über die Personalpolitik des Erzbistums
bei vielen schon wieder verflogen.
Stahlhacke vergaß deshalb auch nicht,
für die herzliche Aufnahme in den
vergangenen Tagen und Wochen, die er
bereits in Geseke, lebt, zu danken. „Ich
hätte nicht erwartet, dass die Türen und
Herzen bereits offen sind“, sagte er.
Auch die Vertreter der Kirchenvorstände
und Pfarrgemeinderäte, Winfried
Schnieders und Markus Smolin, machten in
ihren Grußworten ihren Willen zum
Neuanfang deutlich. „Der Gottesdienst
kann nur ein guter Start sein“, befand
auch Bürgermeister Franz Holtgrewe mit
Blick auf die zahlreichen Gläubigen und
Vereine, die zur Begrüßung gekommen
waren. Der evangelische Amtskollege
Pfarrer Werner P. Nicolai schließlich
gab dem neuen pastoralen Team gute
Wünsche mit auf den Weg. Als kleines
Präsent überreichte er den kleinen
Kirchenführer - natürlich in fünffacher
Ausführung. Und für Pastor Stahlhacke,
den bekennenden Motorradfreund, gab es
noch eine Zusammenstellung der schönsten
Motorradtouren in der Region obendrauf.
„Wenn Sie wollen, fahre ich auf einer
dieser Touren mal mit meinem Cabrio mit,
dann können wir gemeinsam diskutieren“,
kündigte er mit einem Lächeln an.
Beim anschließenden Fest der Begegnung
hatten die Gläubigen Gelegenheit, das
neue Team kennenzulernen, aber auch sich
im Sinne der Gemeinschaft untereinander
anzunähern. - jul

Zelebrierten gemeinsam den feierlichen
Gottesdienst (v.l.): Vikar Hendrik
Luicke, Dechant Thomas Wulf,
Pfarrer Rainer Stahlhacke, Pastor Thomas
Zwingmann und die mit Stahlhacke
befreundeten Pfarrer
Thomas Hengstebeck (Rheda) und Thomas
Stolz (Paderborn). - Fotos: Gausmann

Gemeinschaft im Mittelpunkt: Die
Fürbitten waren den jeweiligen
Patronen der sechs Kirchengemeinden
gewidmet.
"Der Patriot" vom 23.07.2011
Pfarrer Wienken beigesetzt
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Groß war die Anteilnahme der Geseker
Katholiken gestern bei der Beisetzung
des am vergangenen Freitag im Alter von
89 Jahren verstorbenen Pfarrers i. R.
Heinrich Wienken. Angeführt wurde die
große Trauergemeinde von Reinhard
Kardinal Marx (l.). Der Ehrenbürger der
Stadt Geseke, der in der voll besetzten
Stiftskirche St. Cyriakus auf Wunsch des
Verstorbenen einen schlichten
Gottesdienst feierte, ist der
bekannteste von zahlreichen Geistlichen
aus der Stadt, die durch Heinrich
Wienken den Weg zum Priesterberuf
fanden. Viele von ihnen kamen
persönlich zur Trauerfeier. Kardinal Marx erinnerte
an Wienken als souveränen freien
Menschen, der seine Berufung gelebt
habe. Manchmal vielleicht etwas
unzeitgemäß habe er die Menschen aber
gerade dadurch angezogen, dass er seinen
Standpunkt fest vertreten habe. Marx
erinnerte sich auch an seinen letzten
Besuch vor wenigen Wochen, als sich der
Verstorbene mit der Hoffnung auf ein
Wiedersehen im Himmel von ihm
verabschiedet habe. Wienken war von 1968
bis 1994 Pfarrer der
Stiftskirchengemeinde St. Cyriakus. -
Foto: Krumat |
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"Der Patriot" vom 21.07.2011
Kirchen rücken zusammen
Rainer Stahlhacke wird als Leiter des
neuen Pastoralverbunds eingeführt
Das neue Team für den Pastoralverbund
Geseke steht in den Startlöchern: Am
kommenden Sonntag, 24. Juli, werden
Pfarrer Rainer Stahlhacke als
Pastoralverbundsleiter und seine
geistlichen Mitstreiter Pastor Thomas
Zwingmann, Vikar Hendrik Luicke,
Gemeindeassistentin Claudia Picht und
Gemeindereferentin Martina Bertels von
Dechant Thomas Wulf offiziell in ihre
Ämter eingeführt. Die Eucharistiefeier
beginnt um 14.30 Uhr in der Stadtkirche
St. Petri am Markt.
Seit dem 1. Juli existiert der
Pastoralverbund Geseke, in dem sich die
früheren Pastoralverbünde Geseke-Land
und Geseke-Stadt vereinen. Dieser
Zusammenschluss soll auch in der
Eucharistiefeier, zu der neben geladenen
Gästen aus der Familie und den früheren
Wirkungsstätten von Pastor Stahlhacke
auch zahlreiche Gläubige aus den sechs
Geseker Kirchengemeinden erwartet
werden, im Mittelpunkt stehen.
Wie der Störmeder
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Markus
Smolin erläuterte, sollen alle Gemeinden
eingebunden werden, um die
Zusammengehörigkeit zu unterstreichen.
Aus jeder Gemeinde werden vier
Messdiener und bei der Wandlung wird
jede Gemeinde mit ihrem Kelch am Altar
vertreten sein. Neben dem Bürgermeister
sprechen auch ein Vertreter für alle
Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte
sowie der evangelische Pfarrer Werner P.
Nicolai Grußworte. Im Anschluss an die
Eucharistiefeier findet ein Fest der
Begegnung rund um den Kirchturm statt,
bei dem die Gläubigen Gelegenheit haben,
ihren neuen Geistlichen und seine
Mannschaft kennenzulernen.
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"Der Patriot" vom 15.07.2011
Den Glauben vorgelebt - Katholiken
trauern um Heinrich Wienken
Die Geseker Katholiken trauern um
Heinrich Wienken. Der langjährige
Pfarrer der Stiftskirchengemeinde St.
Cyriakus starb in der Nacht zum Freitag
im Alter von 89 Jahren. „Aufgabe des
Geistlichen ist es, den Menschen den Weg
zu Christus zu zeigen“, hatte Gesekes
berühmter Gottesmann Reinhard Kardinal
Marx zum 50-jährigen Priesterjubiläum
Wienkens im Jahr 2008 gesagt. Wie kaum
einem anderen Geistlichen in der Stadt
ist es Wienken in den vergangenen
Jahrzehnten gelungen, diesen Auftrag des
Herrn zu erfüllen. Viele junge Geseker,
darunter eben auch der Erzbischof,
fanden durch Wienken den Weg zum
Priesterberuf, viele Gemeindemitglieder
fanden durch seine einfache, offene und
unkomplizierte Art den Weg in die
Gottesdienste.
Heinrich Wienken wurde 1922 in
Cloppenburg geboren. Im Alter von 31
Jahren nahm er das Studium an der
theologischen Fakultät in Paderborn auf.
Am 25. Juli 1958 wurde er zum Priester
geweiht. Bis 1961 war Wienken als Vikar
an der St.-Marien-Kirche in Olpe tätig,
bevor er als Domvikar in Minden
arbeitete. 1968 führte ihn sein Weg nach
Geseke in die Stiftskirchengemeinde St.
Cyriakus. Bis zum Eintritt in den
Ruhestand 1994 blieb der Geistliche, der
im Volksmund auch „Stifts-Don-Camillo“
genannt wurde, in St. Cyriakus Pfarrer.
Dabei setzte er sich schon früh für die
Außen- und Innenrenovierung des
Gotteshauses ein und trieb auch den
Neubau des Kindergartens sowie des
Pfarrhauses und des Pfarrzentrums voran.
Am Herzen lag dem Ehrenpräses der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft
aber auch die Pflege des religiösen
Lebens in Geseke. Wienken sorgte dafür,
dass die Andacht und das Rosenkranzgebet
sowie längst vergessene Prozessionen
wieder fester Bestandteil des gelebten
Glaubens wurden.
Das Requiem mit anschließender
Beisetzung findet am Donnerstag, 21.
Juli um 14 Uhr in der Stiftskirche St.
Cyriakus statt. Totengebete sind im Haus
Maria am Montag, in der Stiftskirche am
Dienstag (mit Hl. Messe) und in der
Stadtkirche am Mittwoch (mit Hl. Messe)
jeweils um 18 Uhr geplant.
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"geseke-news.de"
vom 15.07.2011
Große Trauer um Pfarrer Heinrich
Wienken. |
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„Der geistliche Rat Heinrich Wienken hat
sich ein Leben lang vom Evangelium
begeistern lassen“, erklärte einmal der
Münchner Erzbischof Dr. Reinhard Marx.
In der vergangenen Nacht verstarb
Pfarrer i.R. Heinrich Wienken im Alter
von 89 Jahren. Er wurde am 28.02.1922
geboren und 1958 zum Priester geweiht.
Wienken hat nicht nur in der
Stiftskirchengemeinde St. Cyriakus, die
er über viele Jahre hinweg leitete,
viele Zeichen gesetzt. Stets habe der
Priester versucht die Liebe Gottes zu
bezeugen. Weiterhin stand er bei der St.
Sebastianus Schützenbruderschaft Geseke
1412 e.V. jahrelang als Präses vor. 1996
wurde er schließlich zum Ehrenpräses
ernannt.
Die Stiftskirchengemeinde St. Cyriakus
dankt Pfarrer Heinrich Wienken für
seinen Christusdienst und für die daraus
verfließende Nähe zu den Menschen.
Vielen Menschen hat er sich gegeben und
wurde denen zum Geschenk, weil er sich
selbst als Beschenkter erfahren hatte.
Die Planungen für das Requiem laufen
derzeit. (bl)
Das Requiem findet am Donnerstag, 21.
Juli um 14.00 Uhr in der Stiftskirche
St. Cyriakus statt. Anschließend erfolgt
die Beisetzung auf dem Friedhof.
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"geseke-news.de"
vom 12.07.2011
Reinhard Kardinal Marx feiert mit
Weihbischof und Dekanen des Erzbistums
München und Freising Vesper in Geseke
Anlässlich eines offiziellen Heimatbesuches
in Paderborn und seiner Heimatstadt Geseke
feiert der Münchener Erzbischof Reinhard
Kardinal Marx am Mittwoch, den 20. Juli um
17:30 Uhr eine Vesper in seiner
Heimatgemeinde Stiftskirche St. Cyriakus in
Geseke. Daran werden die Dekane des
Erzbistums München und Freising teilnehmen.
Unterstützung erhält er dabei von
Weihbischof Wolfgang Bischof, der ebenfalls
aus München anreisen und an der Vesper
teilnehmen wird.
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"geseke-news.de"
vom 09.07.2011
Ein neuer Vikar kommt nach Geseke: Hendrik
Luicke
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Alle Entscheidungen sind gefallen. Mit
Wirkung zum 1. Juli 2011 ist Pfarrer Rainer
Stahlhacke nun offizieller Leiter des neuen
Pastoralverbundes Geseke (wir berichteten).
Die Einführung findet am 24. Juli um 14:30
Uhr in der Stadtkirche St. Petri statt. Ihm
zur Seite stehen wird der 32-jährige Pastor
Thomas Zwingmann und der 31-jährige Vikar
Hendrik Luicke. In einem ersten und
ausführlichen Interview hat uns der neue
Vikar einen Einblick in seine Vergangenheit
und in die Zukunft gegeben:
Geseke-News.de: Wo und wie haben Sie Ihre
Kindheit und Jugend verbracht?
Hendrik Luicke: Ich bin in Hamm geboren und
in meiner Familie aufgewachsen, habe dort
mit meiner Schwester die Kindheit und Jugend
verbracht. 1999 habe ich Abitur gemacht,
dann bin ich aus Hamm aufgebrochen, um in
Paderborn Theologie zu studieren.
Geseke-News.de Wann und warum haben Sie
sich entschlossen Priester zu werden?
Hendrik Luicke: Wann der Gedanke zum ersten
Mal in mir aufkam, kann ich so genau nicht
sagen. In meiner Jugendzeit jedenfalls wurde
der Wunsch mal deutlicher spürbar und dann
wieder überhaupt nicht. Es war ein
jahrelanger Prozess, der auch noch das
Studium über andauerte. Mit schätzungsweise
24 Jahren war ich dann soweit, diese
Entscheidung zu treffen. |
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Im Rückblick muss ich sagen: Es war vor
allem die Suche nach Gott oder die Suche
nach einer Verbindung und nach
Berührungspunkten zwischen Gott und meinem
Leben, die mich wohl immer mehr zu diesem
Beruf drängte.
Geseke-News.de: Was gefällt Ihnen
besonders am Priesterberuf?
Hendrik Luicke: Die hohe Abwechslung gefällt
mir am Priesterberuf besonders: Jeden Tag
trifft man auf Menschen, die
unterschiedlicher nicht sein können – und
jeder Tag ist anders, muss neu gestaltet
werden – das ist schön an diesem Beruf und
wird nie langweilig.
Geseke-News.de: Haben Sie eine
Lieblingsstelle in der Bibel?
Hendrik Luicke: Es gibt mehrere Stellen in
der Bibel, die mich sehr faszinieren und die
ich als Lieblingsstellen bezeichnen könnte.
Eine sehr kurze aber intensive Stelle, die
für mich persönlich besondere Bedeutung
gewonnen hat, ist der letzte Vers von Psalm
150: “Alles, was atmet, preise den Herrn!”
Geseke-News.de: Was sind Ihre Hobbys?
Hendrik Luicke: Die Restaurierung von
Kunstgegenständen und Möbeln macht mir große
Freude. Mit Kunst insgesamt beschäftige ich
mich gerne zwischendurch. Außerdem verreise
ich gerne.
Geseke-News.de: Was tun Sie, um sich vom
Berufsleben zu entspannen?
Hendrik Luicke: Am liebsten richtig Urlaub
machen. Am Ende eines anstrengenden Tages
lese und telefoniere ich gern, um auf andere
Gedanken zu kommen oder treffe mich mit
Freunden. Auch Kochen kann ich als
willkommene Abwechslung erleben.
Geseke-News.de: Waren Sie schon mal in
Geseke? Was kennen Sie bisher von Geseke?
Hendrik Luicke: Geseke kenne ich schon lange
von der Durchreise von Hamm nach Paderborn –
aber dadurch kennt man nicht viel.
Seit ich von meiner Ernennung zum Vikar von
Geseke am 25. Mai erfahren habe, bin ich
natürlich schon bewusst durch die Straßen
der Stadt gefahren und gegangen, habe mir
die Kirchen angeschaut und einen positiven
ersten Eindruck erhalten. Sicher gibt es
noch viel zu entdecken.
Geseke-News.de: Über welche Stationen
kommen Sie nach Geseke?
Hendrik Luicke: Nachdem ich zwei Jahre in
Paderborn studiert habe, ging mein Weg nach
Rom und dann zum Studienabschluss nach
Freiburg. Nach meiner Diakonatszeit in
Hüsten, lebte ich seit der Priesterweihe vor
vier Jahren in Menden im Sauerland.
Geseke-News.de: Nach Ihrer ersten
Vikarszeit in Menden arbeiten Sie nun im
neuen Pastoralverbund Geseke mit. Freuen Sie
sich auf diese Herausforderung?
Hendrik Luicke: Ja! Und ich sehe den neuen
Pastoralverbund Geseke wirklich als eine
Herausforderung, denn bekanntlich bin ja
nicht nur ich neu und die ganze Situation
wird sich sehr schnell und deutlich ändern.
Wir als neues Pastoralteam betreten genauso
Neuland, wie die Gemeinden, die sich zum
Verbund zusammenfinden.
Geseke-News.de: Was erwarten Sie von
Geseke bzw. den Gesekern?
Hendrik Luicke: Geseke stelle ich mir als
eine freundliche westfälische Kleinstadt
vor, die von ihrer Geschichte her eng mit
der Kirche und den Traditionen verbunden
ist.
Von den Gesekern erwarte ich Offenheit und
Unterstützung für die Veränderungen der
kirchlichen Begebenheiten und mir gegenüber
Nachsicht und Verständnis, wenn ich Dinge
nicht mehr so machen kann, wie es die
Priester vor mir getan haben.
Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam Wege
finden, den Schatz unseres Glaubens an die
kommende Generation weiter zu geben.
Geseke-News.de: Haben Sie schon Pläne für
die Zukunft?
Hendrik Luicke: Ich hoffe auf eine gute
zweite Vikarstelle, auf gute Zusammenarbeit
im Pastoralteam und mit den Gläubigen.
Die nächstliegenden Pläne betreffen
allerdings den Abschied von Menden und den
Umzug und Neuanfang in Geseke.
Das Interview führte Benedikt Laame mit dem
neuen Vikar für Geseke: Hendrik Luicke
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"Der Patriot" vom 06.07.2011
Sebastianer starten mit Silvester-Gala ins
Jubiläumsjahr
Mitten im Sommer denken die St.-Sebastianer
schon an den Jahreswechsel. Mit einer großen
Silvester-Gala will die Geseker
Schützenbruderschaft in das Jahr ihres 600.
Vereins-Geburtstages starten. Zahlreiche
Schützenbrüder um Ehrenhauptmann Heiken Schuster
(7. v.l.) stecken bereits mitten in den
Vorbereitungen für die große Party, die am 31.
Dezember in der Schützenhalle steigt. Wie die
Bruderschaft in einer Presseerklärung mitteilt,
haben international bekannte Künstler ihr Kommen
zugesagt. So wird Oli Materlik, ein aus dem
Fernsehen und dem GOP bekannter Kabarettist als
Conférencier durch den Abend führen. Für die
musikalische Unterhaltung sorgen die „Sunshineband“
und die Sängerin Wrecia Ford. Fernsehkoch Olaf
Baumeister verwöhnt die Gäste kulinarisch. Der
Kartenvorverkauf beginnt am kommenden Montag,
11. Juli. Tickets gibt es bei der Sparkasse
Geseke.

Flyer
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"Der Patriot" vom 06.07.2011
Schützen
feiern in Thüle
Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke
nimmt am Sonntag, 10. Juli, zusammen mit dem
neuen Königspaar, dem Hofstaat und der Geseker
Stadtkapelle an den Jubiläumsfeierlichkeiten der
300 Jahre alten
St.-Laurentius-Schützenbruderschaft in Thüle
teil. Die Abfahrt erfolgt um 12.30 Uhr an der
Alten Post.
"Der Patriot" vom 06.07.2011
„Es wird nicht mehr den Stifts- oder den
Stadtpfarrer geben“
Angekommen in Geseke: Der neue
Pastoralverbundsleiter Rainer Stahlhacke spricht
im Interview über seine ersten Tage am Hellweg,
seine Erwartungen, Wünsche und Ziele
Mit dem Motorrad ist er gekommen, zu Fuß hat er
am Wochenende bei den Schützenfestumzügen der
Sebastianer bereits die Stadt erkundet. Seit dem
1. Juli ist der neue Leiter des vereinten
Pastoralverbundes, Rainer Stahlhacke, in Geseke
tätig. Offiziell wird der 49-Jährige zwar erst
am Sonntag, 24. Juli, in sein Amt eingeführt.
Jedoch wartet schon im Vorfeld jede Menge Arbeit
auf den gebürtigen Sauerländer, der bislang als
Militärdekan in Munster tätig war.
Herzlich Willkommen in Geseke, Herr
Stahlhacke. Als zukünftiger Präses der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft sind Sie am
Wochenende kreuz und quer durch die Stadt
marschiert. Was waren Ihre ersten Eindrücke?
Stahlhacke: Ich habe viele kleine Gassen und
Straßen entdeckt. Man kann sehen, dass Geseke im
Laufe der Jahre enorm gewachsen ist. Ich denke,
dass ich mich hier wohlfühlen kann.
War das Ihr erster Kontakt mit dem
Schützenwesen?
Stahlhacke: Nein, das war kein Neuland für mich.
Ich war fünf Jahre Pastor in Schmallenberg, da
gehörte das auch dazu. Die Traditionen sind
allerdings unterschiedlich. Das Bild mit Frack
und Zylinder bei den Sebastianern ist schon
einmalig.
Wie reagieren die Geseker auf den neuen
Pfarrer?
Stahlhacke: Man schimpft nach wie vor auf
Paderborn. Da lasse ich die Leute aber auch
schimpfen. Ansonsten habe ich nicht den
Eindruck, dass dem neuen Pastoralteam Barrieren
gebaut werden. Erste Gespräche haben mir
gezeigt, dass große Offenheit herrscht.
Was haben Sie sich vorgenommen in den Tagen
bis zu Ihrer Einführung?
Stahlhacke: Jetzt steht erstmal eine dreitägige
Klausurtagung mit dem Pastoralteam an. Hier
treffe ich mich mit Pastor Thomas Zwingmann,
Vikar Hendrik Luicke, Gemeindereferentin Martina
Bertels und Gemeindeassistentin Cordula Picht.
Zunächst geht es darum, dass wir uns
kennenlernen. Dann darum, wie wir die Aufgabe
anpacken, die Pastoralverbünde Stadt und Land
zusammenzuführen. Schließlich schauen wir, wie
die Seelsorge und die Gemeindearbeit in dieser
Übergangsphase weiterlaufen kann.
Was erhoffen Sie sich vom 24. Juli, dem Tag
Ihrer Einführung?
Stahlhacke: Ich würde mich freuen, wenn viele
Gläubige zum Gottesdienst kommen. Dann hoffe ich
natürlich, dass unser Team auf offene Türen und
Herzen stößt. Der 24. Juli soll ein Tag der
Begegnung mit Menschen aus allen sechs
Kirchengemeinden werden.
Was wird sich denn mit der Fusion der
Pastoralverbünde konkret ändern in den
Gemeinden?
Stahlhacke: Es wird nicht mehr den Stifts- oder
den Stadtpfarrer geben. Das Pastoralteam wird
für alle Gemeinden zuständig sein. Es wird aber
keinen radikalen Schnitt geben. Veränderungen
müssen im laufenden Prozess stattfinden. Etwas
geändert hat sich ja bereits die
Gottesdienstordnung. Statt elf gibt es am
Wochenende nur noch neun Gottesdienste. Zwischen
den Messen sollen 90 Minuten Zeit bleiben. Das
darf für die Geistlichen kein Gehetze werden.
Ein Plausch auf dem Kirchplatz muss nach wie vor
möglich sein. Die neue Gottesdienstordnung
testen wir jetzt ein dreiviertel Jahr.
Vom Militärdekan zum Pastoralverbundsleiter:
Auch für Sie persönlich dürfte der Wechsel nach
Geseke eine große Umstellung bedeuten.
Stahlhacke: Ja, bislang hatte ich fast nur mit
jungen Leuten aus allen Schichten, getauft wie
ungetauft, zu tun, die die Kirche sonst so gar
nicht erreicht. Ich habe viel lebenskundlichen
Unterricht gemacht, das fällt nun weg. Dafür bin
ich jetzt für alle Altersschichten da und werde
wieder regelmäßiger die Heilige Messe feiern.
Zudem werde ich wesentlich häufiger am
Schreibtisch sitzen.
Was reizt Sie an der neuen Aufgabe?
Stahlhacke: Es ist reizvoll zu schauen, wie man
den Glauben in Geseke für die Zukunft gestalten
kann. Wir möchten, dass Kirche nicht nur auf den
Schultern des Pastoralteams lastet. Alle können
ihr Glaubensbekenntnis zeigen. Das zu fördern
und zu ermutigen, ist eine große
Herausforderung. - df

Ein Pfarrer für sechs Kirchengemeinden: Auch
wenn Pfarrer Rainer Stahlhacke
im Schatten von St. Petri wohnen wird, möchte er
von Beginn an in allen Gotteshäusern
des Pastoralverbundes Präsenz zeigen. - Foto:
Friedrich
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"Der Patriot" vom 03.07.2011
Fest-Splitter
Und plötzlich ist wieder Schützenfest. Morgens
um sechs aus dem Bett, ab in den Frack, den
Zylinder auf den Kopf und los geht’s. So oder
ähnlich verläuft der Fest-Samstag wohl in den
meisten Geseker Haushalten. Blöd ist nur, wenn
dann um kurz vor knapp die Fliege oder die zum
Besohlen abgegebenen Schuhe fehlen. Da helfen
dann nur noch die heimischen
Bekleidungsgeschäfte und Schuster. Alle Jahre
wieder öffnen sie daher in aller Frühe die
Pforten, um den einen oder anderen Sebastianer
in letzter Sekunde vor einer Blamage zu
bewahren.
Spätestens seit Freitagabend weiß auch Papst
Benedikt, wo Geseke liegt. Zur Privataudienz war
der Geistliche Prokurator der Bruderschaft,
Reinhard Kardinal Marx, anlässlich des 60.
Priesterjubiläums des Heiligen Vaters im Vatikan
eingeladen. Um viertel nach fünf am Nachmittag,
so war zu hören, sei Marx ganz plötzlich
aufgestanden, um sich mit folgenden Worten zu
verabschieden: „So, ich muss zum Flieger. In
Geseke ist Schützenfest.“
Die Scheinwerfer-Aktion im Rahmen der
Schützenmesse bewies einmal mehr, dass die
Sebastianer ein Herz für Not leidende Mitbürger
haben. Stolze 3552 Euro wurden gesammelt. Das
Geld kommt der Geseker Tafel zugute. - df
"Der Patriot" vom 03.07.2011
Adjutant steigt zum König auf
Die ersten Ehrenschützen, darunter die Vertreter
des „schwarzen Bataillons“, der neue
Pastoralverbunds-Leiter Rainer Stahlhacke,
Ehrenoberst Diethelm Hostmann und Bürgermeister
Franz Holtgrewe, merkten davon noch gar nichts.
Erst Hofdame Diana Klitzschmüller, die
frühzeitig das Zepter zu Fall brachte, deutete
an, dass der stolze Aar nicht der hartnäckigste
sein könnte.
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Eigentlich steht Matthias Buckler den
amtierenden Regenten der
St.-Sebastianus-Bruderschaft als
Königsadjutant unterstützend zur Seite.
Jetzt wechselt der Leutnant der Nordhofe
jedoch die Rollen. Mit dem 225. Schuss
sicherte sich der 29-Jährige am
Samstagnachmittag selber die Majestätenwürde
der altehrwürdigen Bruderschaft. Mit seiner
Freundin Jenny Kaupmann (27), Filialleiterin
der Sparkasse Geseke in Ehringhausen, wird
der Heizungsbaumeister den Verein nun in das
Jubiläumsjahr führen. Begleitet wird er von
Kronkönig Jonas Eidhoff (18), der den
begehrten Titel um kurz nach zwölf mit dem
128. Schuss gewann. |
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Eine knappe Stunde nachdem Eidhoff von
seinen Schützenbrüdern zur Theke getragen
worden war, war dann auch für Matthias
Buckler der große Moment gekommen. Mit einem
lauten Jubelschrei und in den Himmel
gestreckten Armen beendete er um Punkt 14.04
Uhr ein Vogelschießen, das als eines der
kürzeren in die Annalen des Vereins eingehen
wird. Fast erwartet hatten das die
Schießoffiziere Willi Brinkmann (Leitung),
Jan Eiserich und Alexander Gockel
(zukünftiger Königsadjutant). „Das kann
schnell gehen. Das Holz ist nicht
verwurzelt“, hatte Eiserich im Vorfeld schon
verraten. |
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Der Schießlaune unter der Stange tat das
keinen Abbruch. Munter zerlegten die
Sebastianer den Vogel. Matthias Buckler
holte mit dem 34. Schuss das Fass vom
Himmel. Und Jonas Eidhoff setzte im weiteren
Verlauf vehement eine Idee um, die am Morgen
ganz spontan im Familienkreis entstanden
war. Bruder Marc ist schließlich aktueller
König vor der Scheibe. Was passte da besser,
als die Titelsammlung um die Kronkönigswürde
zu erweitern. Gesagt, getan: Mit der 128.
Patrone gelang ihm der Streich. Neben der
Krone fiel auch der Kopf. Das spannende
Finale war spätestens jetzt eingeläutet.
Kurzzeitig sah es dann nach einem Zweikampf
zwischen Dieter Remmert und Matthias Buckler
aus. Als der Vorstand aber kurz nach dem
200. Schuss vielsagend das Fernglas zur
Hilfe nahm, wurde es auch für Remmert zu
heiß. Übrig blieb Matthias Buckler. Der
29-Jährige behielt einen kühlen Kopf und
setzte seinen Königsplan in die Tat um. - df |
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"Der Patriot" vom 03.07.2011
Zwischen Traum und Wirklichkeit
Ob Ehrenbürger, Erzbischof oder Kardinal - beim
Schützenfest ist Reinhard Marx einfach nur
Geseker. „Wir sind stolz und dankbar, dass Du
einer von uns bleibst“, betonte Ehrenpräses Uwe
Schläger daher zu Beginn der traditionellen
Schützenmesse in St. Petri.
Fast peinlich schien es dem berühmten Gottesmann
da schon, wiederholt seine Heimatverbundenheit
zum Ausdruck zu bringen. „Das ist doch
selbstverständlich“, sagte er, um dann ein
kleines Geheimnis preiszugeben. Seit Jugendtagen
schon habe er regelmäßig einen „schweren Traum“,
verriet Marx. „Ich träume, ich komme nach Hause
und das Schützenfest ist schon vorbei.“
Am Samstagmorgen landete der Geistliche zum
Glück sofort in der Wirklichkeit. Mit einem
stark vertretenen „schwarzen Bataillon“,
darunter neben Uwe Schläger auch Domprobst Josef
Heers, Gefängnisseelsorger Wilfried Schulte,
Militärpfarrer Martin Tilles und Pastor Detlef
Stock, feierte er die Heilige Messe. In seiner
Predigt verwies Marx aus gegebenem Anlass auf
die „unglaubliche starke Botschaft“ des Festes
Maria Heimsuchung (2. Juli). Die Begegnung der
wunderbaren Art zwischen Maria und Elisabeth sei
so alltäglich und zeige, dass Gott ein Freund
der Menschen, ein Freund der Begegnung und der
Feste sei, erklärte der Erzbischof von München
und Freising.
Es gehe nicht darum, wie es auf dem Bankkonto
eines Menschen aussehe, sondern darum, was in
seinem Herzen stehe. Darum gehe es auch bei den
vielfältigen Begegnungen auf dem Schützenfest,
führte er fort. - df

Auf das „schwarze Bataillon“ ist Verlass:
Erstmals als Kardinal feierte
Reinhard Marx (3.v.l.) mit den Sebastianern die
Schützenmesse.
Verstärkung
erhielt er von Martin Tilles, Uwe Schläger,
Josef Heers, Detlef Stock und Wilfried Schulte (v.l.).
"Der Patriot" vom 03.07.2011
„Eine
wunderbare Mischung“
Geseke- Wenn ein Oberst morgens in aller Früh
vor weit über 1000 gut gekleideten Schützen und
Musikern steht, dann darf zur Begrüßung ruhig
mal ein großer Staatsmann der Antike zu Rate
gezogen werden. „Es kommt nicht darauf an, die
Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die
Zukunft vorbereitet zu sein“, zitierte Dr.
Friedel Bergmann den berühmten griechischen
Feldherrn und Politiker Perikles.
Die exakt 925 angetretenen
St.-Sebastianus-Schützenbrüder und die zahlreich
erschienenen Ehrengäste, darunter auch Reinhard
Kardinal Marx und Ehrenpräses Uwe Schläger,
wussten sofort, worauf der Oberst hinaus wollte.
Große Feste stehen schließlich vor der Tür: das
600-jährige Jubiläum im Jahr 2012 und das
Bundesfest im Jahr 2013. Und wenn das aktuelle
Hochfest als Generalprobe angesehen werden darf,
dann braucht den Sebastianern vor der nahen
Zukunft wahrlich nicht bange sein. „Wenn ich so
in die Runde schaue und die wunderbare Mischung
aus Jung und Alt sehe, weiß ich, dass wir als
Bruderschaft gut vorbereitet sind“, sprach der
Oberst. „Jeder macht mit, jeder engagiert sich,
jeder bringt sich so ein, wie er kann“, zeigte
sich Bergmann dankbar für den Zusammenhalt in
der Bruderschaft.
Worte des Dankes richtete er auch an das
scheidende Königspaar Anja Wolf-Haselhorst und
Andreas Haselhorst sowie Kronkönig Rolf
Klitzschmüller. „Mit viel Elan und Freude habt
Ihr zusammen mit dem Hofstaat die Bruderschaft
nach innen und außen präsentiert“, sagte der
Oberst. Bevor die Majestäten aber noch einmal
ins Rampenlicht rücken sollten, galt es auf dem
Marktplatz ein kleines Jubiläum zu würdigen.
Seit 75 Jahren erleben die Sebastianer
mittlerweile den Fahnenmarsch. Für alle drei
Fahnen gab es daher von Major Hans-Georg Dröge
Jubiläumswimpel.
Nach einem dreifach kräftigen Horrido auf die
Fahnen ließen die Sebastianer besonders
verdiente Schützenbrüder hochleben.
Geschäftsführer Heinz-Josef Dieregsweiler
(Bergmann: „Der Mann der vier Telefone“) bekam
einen Orden für seine 30-jährige
Vorstandstätigkeit. Zudem erhielt er wie
Westhofe-Ehrenhauptmann Charly Broer das
Sankt-Sebastianus-Ehrenkreuz für herausragende
Arbeit im Verein. Den hohen Bruderschaftsorden
gab es für Nordhofe-Hauptmann Karl Gärtner, das
silberne Verdienstkreuz für Bataillonsarzt Dr.
Martin Hirt, Nordhofe-Leutnant Andreas Hahnel,
Westhofe-Leutnant Heinz Lokietz,
Westhofe-Feldwebel Thorsten Döring und
Osthofe-Leutnant Friedhelm Gärtner. Besonders
verdient gemacht um die Jugend im Bund der
Historischen Schützenbruderschaften hat sich
Bundesjungschützenmeister Andreas Tillmann.
Eigens aus dem Bundespräsidium war daher Mario
Schäfer angereist, um Tillmann als Dank für sein
Wirken auf Diözesan- und Bundesebene das
silberne BDHS-Verdienstkreuz und eine Statue des
Hl. Sebastians zu überreichen.
Dass die Bruderschaft über den Tellerrand
hinausschaut, bewies Bergmann mit der Ehrung des
Ehringhäuser Tambourmajors Bernhard Haneke, der
für seine Verdienste um die heimische
Schützenmusik die Musiker-Auszeichnung in Bronze
erhielt. Dank für 30-jährige Vorstandsarbeit
richtete der Oberst zudem an Wilfried Flick,
Anton Hoinkhaus und Adolf Leising, allesamt
Ehrenmitglieder der drei Hofenvorstände.
Befördert zum Oberleutnant beim Stabe wurden der
erste Rechnungsführer Heinz Wesseler und
Bataillonsadjutant Andreas Cramer. Den
vereinsinternen Orden der ersten Stufe erhielten
die Ex-Regentinnen Michaela Renkamp und Manuela
Flick, die kürzlich den ersten Königinnentag des
Vereins organisiert hatten.
Ein stimmungsvolles Defilee und eine prächtige
Parade erlebten zum Ausklang ihrer Regentschaft
Anja Wolf-Haselhorst und Andreas Haselhorst.
Besinnlich ging es derweil bei der
traditionellen Schützenmesse und bei der
Kranzniederlegung am Ehrenmal zu. Hier
appellierte der Oberst an Werte wie Liebe,
Miteinander, Toleranz und Menschlichkeit. Werte,
die laut Bergmann in Zeiten kriegerischer
Auseinandersetzungen wie in Nordafrika oder
Afghanistan, in Zeiten von Cyberspace, von
Großbanken und riesigen Firmenmolochs viel zu
sehr ins Hintertreffen geraten. - df

Krönender Abschluss: Beim Defilee in der
Haholdstraße (Bild) und bei der anschließenden
Parade
auf dem Rennenkamp stand das Königspaar Anja
Wolf-Haselhorst und Andreas Haselhorst
samt Hofstaat noch einmal im Rampenlicht. -
Fotos: Friedrich

Momente der Besinnung: Oberst Friedel Bergmann
hielt beim Totengedenken
am Ehrenmal eine bewegende Rede.

Ein dreifach kräftiges Horrido: Verdiente und
beförderte Schützenschwestern und -brüder
ließen die Sebastianer am frühen Samstagmorgen
auf dem Marktplatz hochleben.
"Der Patriot" vom 04.07.2011
Lebendige Symbole der Vereinsgeschichte
Das Miteinander von Alt und Jung als
Markenzeichen des Zusammengehörigkeitsgefühls
zog sich einmal mehr wie ein Leitfaden durch das
viertägige Hochfest der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft. Während
auf dem Thron die Jugend, genauer gesagt der
29-jährige König Matthias Buckler und der
18-jährige Kronkönig Jonas Eidhoff, das Regiment
übernahmen, rückten bei den zahlreichen Ehrungen
einmal mehr die von Oberst Friedel Bergmann so
gern als „alte Hasen“ bezeichneten Jubilare ins
Rampenlicht.
Das bevorstehende Jubiläum führe eindrucksvoll
die Vergangenheit vor Augen, erklärte der Oberst
in diesem Zusammenhang. Und schon am ersten Tag
des Hochfestes wurde die Bruderschaft von der
Vergangenheit eingeholt. Die 50- und 60-jährigen
Mitgliedsjubilare ließ die Bruderschaft zum
Festauftakt in der Schützenhalle hochleben. 50
Jahre halten dem Verein mittlerweile Franz-Josef
Dröge, Elmar Fieseler, Fritz Hesse, Winfried
Hunold, Wilfried Klöppel, Franz Marx, Robert
Mattenklotz sen., Josef Morawitz, Theo Neuhaus,
Konrad Rüsing, Anton Voss-Cramer und Klaus Wirth
die Treue. Auf 60-jährige Vereinszugehörigkeit
blickten während des Hochfestes 2011 Karl
Brinkhoff, Heinz Kottmann, Karl Marx, Friedel
Menze und Fritz Rotgeri zurück.
Vor 60 Jahren auf dem Thron
Weiter ging der Ehrungs-Marathon am
Samstagmorgen nach dem Fahnenmarsch (wir
berichteten) und am Sonntag vor und nach der
Parade für das neue Königspaar Jenny Kaupmann
und Matthias Buckler. Auf dem Marktplatz erhielt
Andreas Renkamp den hohen vereinsinternen
Bruderschaftsorden in Bronze. Auf dem
Schützenplatz hielt der Oberst für Rainer
Feldmann (50 Jahre) und Reinhold Farwer (40
Jahre) Orden für langjährige Vorstandsarbeit
bereit. Zu ihnen gesellten sich auch die
Thronjubilare des Hochfestes 2011. Eine fast 600
Jahre alte Schützenbruderschaft, das hob der
Oberst hervor, müsse ihre Jubilare hoch halten
als lebendige Symbole für Tradition und
Geschichte.
Entsprechende Auszeichnungen gab es von der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft schließlich
für den 25-jährigen Kronkönig Bruno Schwark, das
25-jährige Jubelpaar Wolfgang Auge und Margret
Jung, den 40-jährigen König vor der Scheibe
Heiner Kopei, den 40-jährigen Kronkönigsjubilar
Fritz Rotgeri, den 50-jährigen Kronkönig
Reinhold Farwer, die 50-jährige Jubelregentin
Marietheres Schlottmann sowie die 60-jährigen
Jubelmajestäten Dr. Alfred und Eva Feldmann. -
mpr/df


Ehre, wem Ehre gebührt: Die Thronjubilare,
verdiente Vorstandsmitglieder sowie
treue Mitglieder wurden von den amtierenden
Regenten und von Oberst Friedel Bergmann
ausgezeichnet.
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"Der Patriot" vom 30.06.2011
Ein Seelsorger von ganzem Herzen
Stiller Abschied: Pfarrer Uwe Schläger verlässt
St. Petri. Wegbegleiter blicken zurück auf seine
18 Jahre in Geseke
Die Worte sind erst zwei Tage alt. „Ich möchte
nicht, dass Priester nur noch Manager von
Pfarrverbänden sind“, hatte Reinhard Kardinal
Marx am Mittwoch anlässlich des 60. Jahrestages
der Priesterweihe von Papst Benedikt XVI. bei
einem Festgottesdienst gesagt. Man könnte fast
auf die Idee kommen, er dachte dabei an einen
guten Freund in der Heimat.
Der Freund wollte nie Manager, Verwalter und
alleiniger Entscheidungsträger sein. Nein, er
war und ist Seelsorger von ganzem Herzen, Freund
und vertrauter Wegbegleiter der Gläubigen in
seiner Gemeinde. Seine Gemeinde, die
Stadtkirchengemeinde St. Petri, muss Pfarrer Uwe
Schläger mit Beginn dieses Monats nach 18 Jahren
aufgrund der pastoralen Neuordnung im Erzbistum
Paderborn verlassen. Schon am Sonntag wird er an
neuer Wirkungsstätte in Wewer in sein Amt
eingeführt. Still und leise wird der Abschied
aus Geseke sein. Auf eine große Feier verzichtet
die Gemeinde auf Wunsch ihres Pfarrers. In
bester Erinnerung bleiben wird Schläger den
Katholiken in St. Petri dennoch.
Matthias Knoke, stellvertretender Vorsitzender
des Kirchenvorstandes, und Rolf Paschedag,
Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, ließen
jetzt im Gespräch mit unserer Zeitung das Wirken
Schlägers noch einmal Revue passieren. Markante
Zeichen habe Schläger in St. Petri gesetzt.
Knoke denkt dabei an den Neubau des Pfarrheims
direkt an der Kirche im Jahr 2001 oder die 3,5
Mio. Euro teure Innen- und Außensanierung des
Gotteshauses. „Eine Mio. Euro musste die
Gemeinde selber aufbringen. Daran hatte Schläger
großen Anteil. Er konnte die Leute motivieren,
mit anzupacken und zu spenden. Manche haben
sogar gesagt, für die Katholische Kirche gebe
ich nichts, aber für Uwe Schläger“, erinnerte
sich Knoke.
Auch auf pastoraler Ebene hinterlässt der
Geistliche große Spuren. Er hat das Projekt
„Kirche vor Ort“ mit den Maiandachten in den
Wohnsiedlungen oder die Seniorennachmittage im
Pfarrheim ins Leben gerufen. Beliebt waren auch
die von ihm organisierten Gemeindefahrten. „Man
konnte mit ihm auf Augenhöhe zusammenarbeiten
und über alles reden“, erklärte Paschedag.
Bemerkenswert war nach Angaben des
Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden auch das
Engagement Schlägers im sozialen Bereich.
Hilfsbereit und offen für sämtliche Probleme war
Schläger in Notsituationen stets zur Stelle.
Nie vergessen wird Knoke eine der ersten
Heiligen Messen des Pfarrers in Geseke. Es war
beim Pfarrfest. „Gehet hin in Frieden, aber
bleibt zum Frühschoppen“, sprach Schläger zum
Abschluss des Gottesdienstes. „Er verließ schon
mal den Rahmen. Das kam auch bei den jungen
Leuten an“, so Knoke.
Mit Jung und Alt traf sich Schläger gerne auch
außerhalb der Kirchenmauern - etwa beim Dorffest
in der St. Petri angeschlossenen
Kapellengemeinde Bönninghausen oder natürlich
beim Schützenfest der
St.-Sebastianus-Bruderschaft, deren Ehrenpräses
der Geistliche mittlerweile ist. „Er war immer
für uns da. Seine menschliche Art wird haften
bleiben“, spricht Schützenoberst Dr. Friedel
Bergmann wohl vielen Gesekern aus dem Herzen. -
df

Offen und herzlich – so haben die Mitglieder der
Kirchengemeinde St. Petri Pfarrer Uwe Schläger
in den vergangenen 18 Jahren kennen und schätzen
gelernt. - Foto: Tuschen
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Schütze durch und durch: Enge Verbindungen
pflegte Uwe Schläger
zur St.-Sebastianus-Bruderschaft. - Foto:
Archiv
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"geseke-news.de"
vom 28.06.2011
Bewegender und wehmütiger Abschied von Pfarrer
Schläger
Großes Entsetzen
im vergangenen Jahr bei den Geseker Gläubigen.
Groß war die Protestwelle als das Erzbistum
Paderborn die Versetzung der beliebten Pfarrer
Thomas Schmidt, Gerald Haringhaus und Uwe
Schläger bekannt gab. Bis zum Wohnsitz des des
Paderborner Erzbischofs Hans-Josef Becker sind
die Geseke aufgelaufen und protestierten gegen
diese „Abschiebung“. Doch der Protest war
vergebens. Mit Wirkung zum 1. Juli tritt der
neue Pastoralverbund Geseke in Kraft. Neuer
Pastoralverbundsleiter wird Pastor Rainer
Stahlhacke.
Neben dem Abschied von Pfarrer Thomas Schmidt in
der vergangenen Woche, verabschiedete sich
Pfarrer Gerald Haringhaus unter Tränen von
seinen Gemeindemitgliedern. Auch für Pfarrer Uwe
Schläger hieß es gestern nach 18-jähriger
Tätigkeit schweren Herzens Abschied zu nehmen.
Gruppen, Vereine, Fahnenabordnungen, die
Schützen der St. Sebastianus
Schützenbruderschaft sowie zahlreiche Messdiener
der Stadtkirchengemeinde St. Petri
verabschiedeten sich gestern von ihrem beliebten
Geistlichen. Im Rahmen des Festhochamtes zum
Patronatsfest 2011 verabschiedete sich Oberst
Dr. Friedrich Bergmann von der St. Sebastianus
Schützenbruderschaft bewusst nicht von Pfarrer
Schläger, sondern lud ihn zu den nächsten
Terminen ein. Immer wieder brannte lauter
Beifall auf, der in Standing Ovations für den
Geistlichen endete.
Die Kommunionkinder 2011 pflanzten anschließend
zwischen Pfarrheim und Kirche mit dem Segen des
Pfarrers einen Baum zur Erinnerung an ihre erste
Hl. Kommunion.
Danach begann ein gemütliches Beisammensein, in
diesem Jahr aus gegebenem Anlass nicht so
umfangreich wie sonst bei Patronatsfesten, bei
dem viele Gläubige sich persönlich bei Pfarrer
Uwe Schläger bedankten und verabschiedeten.
Bereits am kommenden Sonntag, 03. Juli wird
Pfarrer Schläger um 10:00 Uhr in seiner neuen
Heimatgemeinde St. Johannes in Wewer eingeführt.
(bl)

Ein letzter Segen für die Gläubigen. Foto: Gies

Baumpflanzung zur Erinnerung an die 1. hl.
Kommunion. Foto: Gies
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"Der Patriot" vom 28.06.2011
Sebastianer feiern sich warm
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Letzte Vorbereitungen für das kommende Hochfest
hat die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft
Geseke jetzt im Rahmen ihrer öffentlichen
Vorstandssitzung samt Vorexerzieren getroffen.
Der Ablauf des Zapfenstreichs, die
Schützenmesse, die Totenehrung am Ehrenmal, die
Jubilare und das Vogelschießen waren dabei nur
einige Details der Planungen für das
Schützenfest, die Oberst Friedel Bergmann der
Versammlung im Speisesaal der Schützenhalle
vorstellte.
„Angesichts unseres 600-jährigen
Vereinsbestehens im nächsten Jahr und des
Bundesschützenfestes im Jahr 2013 könnte man
fast vergessen, dass wir am Wochenende auch noch
unser Traditionsfest feiern“, erklärte der
Oberst mit einem Augenzwinkern. |

Major Hans-Georg Dröge (l.) und Oberst Friedel
Bergmann (r.) stellten bei der öffentlichen
Vorstandssitzung den neuen Schülerprinzen Nils
Classen und den neuen König vor der
Scheibe Marc Eidhoff vor. - Foto: Pape-Rüther
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Zur Routine sollte die anschließende
Präsentation der erfolgreichen
Nachwuchs-Schützen deshalb aber noch lange nicht
werden. So konnte der Oberst mit Marc Eidhoff
den König vor der Scheibe vorstellen. Als
Schülerprinz präsentierte Oberst Bergmann Nils
Classen. Das Jungschützenschießen, darüber
freute sich der Oberst besonders, sei in diesem
Jahr sehr gut angenommen worden. So hätten
sieben junge Schützen um das Amt des Königs vor
der Scheibe gerungen. Drei Bewerber habe es für
die Schülerprinzenwürde gegeben.
Hoch erfreut zeigte sich Oberst Friedel Bergmann
schließlich auch über das in der Schützenhalle
fertig gestellte „Schützeneck“ mit schmuckem
Thekenbereich. Allen Helfern, die an der
Realisierung beteiligt waren, sprach Bergmann
seinen Dank aus. - mpr |
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"Sebastianer
in eigener Sache" vom 20.06.2011
Öffnungszeiten der Garderobe zum Schützenfest
Samstag:
Von 10.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Sonntag:
Zum Frühkonzert von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr
Abends von 16.30 Uhr bis 4.00 Uhr
Montag:
Mittags von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr nur an der
Außentür
Abends von 16.30 Uhr bis 4.00 Uhr
Dienstags:
Ab 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr
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"Der Patriot" vom 20.06.2011
Gläubige geleiten das Allerheiligste
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Foto: Pape |
Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi haben die
Gläubigen des Pastoralverbunds Geseke-Stadt mit
einer Fronleichnamsprozession durch die
fahnengeschmückten Straßen gefeiert. Nach dem
Festhochamt in der Stadtkirche haben die
Fahnenabordnungen, Schützen, Kommunionkinder und
zahlreiche Mitglieder der Kirchengemeinden das
Allerheiligste unter Gebet und Gesang geleitet.
„Jesus Christus hat uns als seine Freunde erwählt“,
betete Pfarrer Gerald Haringhaus am Ehrenmal. Als
gläubige Menschen trügen Christen eine große
Verantwortung für die Welt. Die Fürbitten galten den
Menschen im Leitungsamt der Kirche, allen Menschen
in Not und auf der Suche nach Gott sowie allen
Bürgern der Hellwegstadt. Mit dem eucharistischen
Segen in alle Himmelsrichtungen schlossen Pfarrer
Haringhaus und seine Amtskollegen die
Gebetsstationen ab. Ihren Abschluss fand die
Prozession in der Stadtkirche mit dem „Te Deum“.
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"Der Patriot" vom 20.06.2011
Sebastianer rüsten sich fürs Fest
Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft startet schon
am Samstag, 25. Juni, in ihre Festsaison. Um 9 Uhr rufen
die Platzmajore zum Säubern des Schützenplatzes. Das
Reveileschlagen durch das Tambourkorps Geseke ist am
Sonntag, 26. Juni, um 11 Uhr in den Standquartieren der
Nord-, West- und Osthofe. Das Schießen um die Würde des
Königs vor der Scheibe findet vor dem Vorexerzieren
statt. Beginn ist um 14 Uhr auf dem Schießstand des KKSV
Geseke. Um 16 Uhr versammeln sich die Schützen. Dann
steht die Ehrung der neuen Jugend-Majestäten auf dem
Programm. Marschwege, Termine und Musikkapellen werden
bekannt geben. Am Montag, 27. Juni, exerziert die
Fahnenabordnung nochmals den Fahnenmarsch und ab
20 Uhr
werden die Heimattänze in der Schützenhalle geübt.
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"Der Patriot"
vom 19.06.2011
Osthofe
begleitet Prozession
Den Fronleichnamstag begehen die Gläubigen in Geseke
auch in diesem Jahr wieder mit einer feierlichen
Prozession. Das Festhochamt beginnt am Donnerstag, 23.
Juni, um 9.30 Uhr in der Stadtkirche. Anschließend führt
die Prozession entlang der einzelnen Stationen in der
Innenstadt. Die Osthofe der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft übernimmt in diesem
Jahr die Begleitung der Prozession. Die eingeteilten
Schützen treffen sich um 9 Uhr an der Sakristei der
Stadtkirche. Nach dem offiziellen Teil ist für die
Schützen und die Musiker noch ein gemütliches
Beisammensein geplant.
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"erzbistum-muenchen.de" vom 31.05.2011
Prächtige Erinnerung an feierliche Tage
München, 31. Mai 2011. Unter dem Titel „Mut zum Glauben“
ist nun ein Buch erschienen, das die Kardinalserhebung
des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Marx,
dokumentiert. Der Band erzählt die Ereignisse von der
Ernennung durch Papst Benedikt XVI. im Oktober 2010 über
das Konsistorium in Rom im November bis hin zur Weihe
der Titelkirche San Corbiniano im März 2011 nach. Die
Festpredigten des neuen Kardinals sowie Predigten und
Ansprachen des Heiligen Vaters sind ebenso im Wortlaut
dokumentiert wie zahlreiche Gratulationen und Grußworte,
unter anderem die des bayerischen Ministerpräsidenten,
Horst Seehofer, oder des Vorsitzenden der deutschen
Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch.
„Mut zum Glauben“ enthält zudem eine kleine Presseschau,
in der das durchweg positive Echo in führenden deutschen
Tageszeitungen nachzulesen ist. |

Neues Buch „Mut zum Glauben“ erzählt Kardinalserhebung
von Reinhard Marx in Text und Bild nach |
So
hatte etwa die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am 21.
Oktober mit Blick auf die schwierigen Ereignisse des Jahres
2010 kommentiert: „Als Münchner Erzbischof wäre Marx der
Kardinalspurpur durch Nichtstun sicher gewesen. Künftig wird
er ihn nicht wegen, sondern trotz seiner Geradlinigkeit
tragen.“ Im ebenfalls in dem Band dokumentierten ersten
Interview nach der Kardinalsernennung, das Marx der
„Münchner Kirchenzeitung“ gegeben hatte, ist nachzulesen,
wann, wie und von wem der künftige Purpurträger über die
„große Ehre, dem engsten Berater- und Mitarbeiterstab des
Papstes anzugehören“, zuerst informiert wurde.
Das Buch richtet sich sowohl an Leser, die im Detail
nachlesen wollen, wie auch an jene, die nur blättern und die
prächtigen Bilder aus Rom, Freising und München noch einmal
an sich vorbeiziehen lassen wollen.
„Sich an Schönes erinnern, gibt Mut und Kraft, die
alltäglichen Herausforderungen anzunehmen“, stellt denn auch
der Herausgeber des Bandes, Generalvikar Peter Beer, in
seinem Geleitwort fest: „Sich an gemeinsame Erlebnisse zu
erinnern, vergegenwärtigt, dass niemand in seinem Dienst
alleine steht. Mögen unser Gebet und die Verbundenheit, die
Reinhard Kardinal Marx und wir mit ihm in diesen festlichen
Tagen erlebt haben, uns alle weiterhin im Dienst für die
Menschen in unserem Erzbistum und die Weltkirche stärken!“ (kel)
Hinweis: „Mut zum Glauben“ erscheint im Verlag Sankt
Michaelsbund, München, umfasst 136 Seiten und ist zu einem
Preis von 9,95 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN
978-3-939905-89-9).
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"Sebastianer
in eigener Sache" vom 27.05.2011
"Ein
schöner Rücken kann auch entzücken..."
Die
Hallenrenovierung schreitet weiter. Im Fokus stand die
Rückseite der Schützenhalle die stark sanierungsbedürftig
war. Hier prangt nun unser historisches, rechtmäßiges Wappen
- mahnend: "Alles uhse!". Wiederum gilt ein großer Dank den unermüdlichen
Helfern!

Foto: Andreas Schwark
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"geseke-news.de"
vom 27.05.2011
Alle Würfel sind
gefallen: Nachfolge im Pastoralverbund geregelt
Die Entscheidung ist gefallen. Drei neue Geistliche machen
sich mit Wirkung zum 1. Juli auf dem Weg in den neuen
Pastoralverbund Geseke. Pfarrer Rainer Stahlhacke wird
Leiter des Pastoralverbundes.
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Unterstützend zur Seite stehen wird Pastor Thomas Zwingmann
aus Fröndenberg (wir berichteten).
Nun hat die Versetzungskonferenz für das pastorale
Personal im Erzbistum Paderborn weitere bedeutsame
Entscheidungen getroffen. So wird Vikar Hendrik Luicke
seinen jetzigen Wirkungsort im Pastoralverbund
Menden-Mitte verlassen und als neuer Vikar in Geseke
mitwirken. Urprünglich stammt er aus der Gemeinde St.
Bonifatius in Hamm-Werries. Sein Diakonat absolviert er
im Pastoralverbund Röhr-Ruhr in Arnsberg-Hüsten.
Zusammen mit Vikar Andreas Mockenhaupt wurde er am 26.
Mai 2007 durch Erzbischof Hans-Josef Becker zum Priester
geweiht.
Weiterhin wird Vikar Andreas Mockenhaupt die Geseker
Gemeinden zum 1. August verlassen und geht als neuer
Vikar zum Pastoralverbund Elsen. Die Gemeindereferentin
Katrin Kokenkemper verlässt nach acht Jahren den
Pastoralverbund Geseke und übernimmt neue Aufgaben im
Pastoralverbund Ense. (bl) |
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"Der Patriot"
vom 26.05.2011
Bittprozession zur
Lauflinde
Die Nordhofe der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und Pfarrer Uwe
Schläger laden am Dienstag, 31. Mai, zur Bittprozession zur
Lauflinde ein. Der Start erfolgt um 19 Uhr auf dem Hof
Gockel (In den Kühlen 6). Bei schlechter Witterungslage
findet die Andacht auf dem Hof statt.
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"erzbistum-muenchen.de"
vom 24.05.2011
Kardinal Marx reist als Sondergesandter des Papstes
Münchner Erzbischof nimmt im Auftrag von Benedikt XVI. an
Jubiläumswallfahrt in Werl teil
Kardinal Reinhard Marx nimmt im Auftrag des Heiligen Vaters
an der 350. Wallfahrt zum Patrozinium Mariä Heimsuchung in
Werl teil. Benedikt XVI. ernannte den Erzbischof von München
und Freising zu seinem Sondergesandten für die
Jubiläumsfeier in dem bedeutenden Marienwallfahrtsort am 2.
und 3. Juli 2011. Werl liegt in der Erzdiözese Paderborn,
aus der Marx stammt.
Im Anschluss an die Stadtprozession, die am Sonntag, 3.
Juli, um 7 Uhr von der Basilika Mariä Heimsuchung in Werl
über die drei Stadtkirchen Propstei, St. Norbert und St.
Peter zu der Kapelle auf der Gänsevöhde führt, zelebriert
Kardinal Marx auf der Gänsevöhde um 9:30 Uhr ein
Pontifikalamt. Bereits am Samstag, 2. Juli 2011, beginnen
die Feierlichkeiten mit einer Lichterprozession durch die
Stadt. (kel)
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"Sebastianer
in eigener Sache" vom 24.05.2011
Erstes Treffen der
Königinnen der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft
Geseke
Vielfältig sind die Vorbereitungen auf das 600jährige
Jubiläum der St. Sebastianus-Schützenbruder-schaft Geseke,
einiges ist schon öffentlich, vieles läuft noch im
Verborgenen ab. Dabei soll auch die mentale Vorbereitung
nicht zu kurz kommen. Deshalb hatten die ehemaligen
Schützenköniginnen Manuela Flick und Michaela Renkamp die
Idee, erstmals den Kreis aller Königinnen der Bruderschaft
einzuladen, um Erinnerungen an die jeweils eigenen Feste
auszutauschen und zu vergleichen.
Willkommener Anlass war die Fertigstellung des Bereiches der
früheren Sektbar in der Schützenhalle, der durch die 32
anwesenden Königinnen einen würdigen Eröffnungsrahmen
erhielt. Nicht verwundern kann es, dass der sich
geschmackvoll präsentierende Raum zu späterer Stunde in „Queens-Room“
umgetauft wurde.
Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken, das auch dem
gegenseitigen Kennenlernen diente, wurden in Lichtbildern
alle Königspaare seit dem Wiederbeginn nach dem zweiten
Weltkrieg präsentiert. Dienstälteste anwesende Königin war
mit Maritheres Schlottmann die Königin von 1961, die vor 50
Jahren das Schützenvolk regierte. Die Schützenkönigin vor 60
Jahren, Eva Feldmann, wird erst zum Schützenfest Anfang Juli
von Mönchengladbach aus anreisen können.
Der Abend wurde ausgiebig zu vielen Gesprächen über die
Ereignisse bei den Festen genutzt, wobei die ungezählten
Anekdoten nicht zu kurz kamen. Oberst Dr. Bergmann, einer
der wenigen männlichen Gäste beim Königinnentreffen – es
waren sonst nur die Königsadjudanten geladen – freute sich
sehr, dass für das Jahr 2014 bereits das nächste Treffen in
Aussicht genommen ist.

Der
Standort der obligatorischen Hofstaatbilder bei jedem
Schützenfest wurde auch
zum
Ort des Erinnerungsfotos des Königinnentreffens bestimmt.
Text & Foto: Hans Peter Busch
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"Der Patriot"
vom 21.05.2011
Der Oberst
hält den Kopf hin
St. Sebastianer bringen Jubiläumstrunk „Zylinderkopfdichtung“ auf
den Markt. Für den edlen Pflaumenlikör ließ Bergmann seinen Chapeau
Claque vermessen
Kappen, Fähnchen und T-Shirts kann jeder. Die Geseker St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft setzt für ihren 600.
Vereinsgeburtstag im wahrsten Sinne des Wortes noch einen oben
drauf. Hochprozentig und edel zugleich ist der
Merchandising-Artikel, mit dem die Bruderschaft in den kommenden
Monaten Werbung machen möchte für die große Jubiläumsfeier im Jahr
2012 und das Bundesfest im Jahr 2013.
Der Name ist so originell wie gewöhnungsbedürftig:
„Zylinderkopfdichtung“ heißt der Pflaumenlikör, mit dem die
Sebastianer unter die Spirituosenverkäufer gehen. Zunächst waren
Namen wie Schützenschluck oder Sebastianus-Tropfen im Gespräch.
„Nicht gerade überzeugend“, wie die Sebastianer zugaben. Dann wurde
die Zylinderkopfdichtung geboren. Schnell wurde der Name beim
Patent- und Markenamt in München eingetragen und somit für alle
Ewigkeit geschützt.
Ganz in schwarz gehalten ist derweil die 500-ml-Flasche. Die
spezielle Note des Jubiläumstrunks steckt im Detail. Auf dem Etikett
ist der typische Sebastianer-Frack mit Schwalbenschwanz abgebildet.
Und auf dem Flaschenkopf steckt der maßstabsgetreu nachgebildete
Chapeau Claque von Oberst Dr. Friedel Bergmann als Verschlusskappe
oder besser gesagt als Zylinderkopfdichtung. „Wir haben lange
überlegt, was wir machen“, erinnert sich Geschäftsführer Heinz-Josef
Dieregsweiler. „Als dann die Idee mit der Flasche kam, wussten wir,
das ist es.“ Die Initialzündung lieferte Schützenbruder und
Werbegrafiker Philipp Gröne. Er entwickelte das Design der Flasche,
während der Oberst für den Verschluss seinen Kopf herhalten musste.
Der Orginal-Zylinder von Bergmann wanderte zur Vermessung in die
Kunststoff-Firma Hunold&Knoop nach Mönninghausen. Hier landete der
Hut im Rechner von Konstrukteur Horst Michel. Mit einer speziellen
CAD-Software verformte er die Kopfbedeckung plastisch und stellte
schließlich mit einem 3-D-Drucker den Prototyp der
Zylinderkopfdichtung her. Mit einer Kunststoff-Spritzgusstechnik
wird der besondere Verschluss nun produziert, während in der
Brennerei Druffel in Stromberg der 25-prozentige Pflaumenlikör
entsteht. „Ohne Sponsoren geht es nicht“, sind Bergmann und
Dieregsweiler dankbar für die Unterstützung aus der heimischen
Wirtschaft.
In einer ersten Verkaufsphase, vermutlich ab Silvester, sollen
zunächst 1700 Flaschen an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.
„So decken wir zumindest schon mal die Bruderschaft ab“, glaubt
Bergmann. Sollte die Nachfrage danach anhalten, kann jederzeit
nachgeordert werden. Den Erlös betrachtet die Bruderschaft
einerseits als kleinen Grundstock für die Finanzierung der großen
Feste, andererseits aber auch als Werbung in eigener Sache. „Je mehr
Gäste nach Geseke kommen, desto besser“, sagt Bergmann und denkt
dabei an die immensen Kosten, die angesichts der hohen
Sicherheitsauflagen in den kommenden zwei Jahren auf den Verein
zukommen.
Wie teuer die Durchführung der beiden Mammut-Veranstaltungen wird,
vermag der Vorstand heute noch nicht zu sagen. „Wir haben zwar die
eigene Halle und den Schützenplatz als Anlaufstelle. Wir rechnen
aber trotzdem mit dem spitzen Bleistift, damit wir nicht
abrutschen“, berichtet Bergmann. Finanziell wird die Bruderschaft
gewiss nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Absturzgefahr der
ganz anderen Art dürfte dagegen im Herbst lauern. Bei einem
gemeinsamen Arbeitseinsatz wollen die Schützen dann die 1700
Zylinder auf die Likörflaschen aufsetzen. „Es kann schon sein, dass
wir uns dann das eine oder andere Gläschen gönnen werden“, vermutet
Dieregsweiler. - df

Hochprozentige Werbung fürs Jubiläum: Dr. Friedel Bergmann, Mathias
Hunold und Philipp Gröne (v.l.)
präsentieren den neuen Sebastianer-Likör
„Zylinderkopfdichtung“,
für dessen
Verschlusskappe der Hut des Obersten als Modell herhielt. -
Fotos: Friedrich

Jeder Millimeter zählt: Konstrukteur Horst Michel hat den
Prototyp
der
Zylinderkopfdichtung entwickelt.
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"Sebastianer
in eigener Sache" vom 20.05.2011
Ausmarsch beim DJT in Thüle
Am kommenden Sonntag, den 29.05.2011, sind alles Jungschützen und
jung gebliebenen Schützenbrüder der Sankt Sebastianus
Schützenbruderschaft herzlich zur Teilnahme und Unterstützung der
amtierenden Majestäten: Schülerprinz Kai Spiekermann und
Scheibenkönig Carl-Henning Loske am Diözesanjungschützentag in Thüle
eingeladen. Die Veranstaltung beginnt mit einem Gottesdienst,
Festumzug anschl. die Wettbewerbe der Majestäten und Rahmenprogramm.
Abfahrt ist um 9 Uhr in kompletter Uniform ab "Alte Post, Lüdische
Str.". Um Fahrgelegenheiten und ausreichende Hellebarden zu
organisieren bitte kurze E-Mail an: H.Droege@Sankt-Sebastianus.de.
Rückfahrt ca. 17 Uhr.
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"domradio.de"
vom 19.5.2011
Kardinal Marx wird päpstlicher Sondergesandter für Wallfahrtsort
Werl
Papst Benedikt XVI. hat den Münchner Kardinal Reinhard Marx zum
Sondergesandten für die Jubiläumsfeier im westfälischen
Wallfahrtsort Werl ernannt. Das teilte der Vatikan am Donnerstag
mit. Die Marienwallfahrtsstätte feiert am 2. Juli ihr 350-jähriges
Bestehen. Werl liegt in der Erzdiözese Paderborn, in der Marx von
1996 bis zu seiner Ernennung zum Bischof von Trier im April 2002 als
Weihbischof fungierte. Werl ist nach eigenen Angaben mit rund
100.000 Pilgern pro Jahr nach Altötting und Kevelaer der drittgrößte
Marienwallfahrtsort in Deutschland. Die Marienstatue in Werl wurde
bis 1661 als „Onse Vrowen tor wese“ in der gotischen Hallenkirche im
benachbarten Soest verehrt. Als Sühne für einen Holzfrevel der
protestantischen Soester Bürger im kurkölnischen Arnsberger Wald
wurde die Statue, die vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammt,
dann ins katholische Werl übertragen. (kna)
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"Sebastianer
in eigener Sache" vom 16.05.2011
Termine Fahnenprobe
Da Pfingsten die Fahnenprobe nicht am Mo., sondern am Di. statt findet und
noch 2 Freitage dazu genommen wurden, findet die Fahnenprobe an folgenden
Terminen statt:
Mo 23.05. | Mo 30.05. | Fr 03.06. | Mo 06.06. | Di 14.06. | Mo 20.06. | Fr
24.06. | Mo 27.06.
Wer Lust und Zeit ist gerne eingeladen mal vorbei zu schauen.
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"Sebastianer
in eigener Sache" vom 16.05.2011
Proben der Fahnenabordnungen
Es ist wieder
soweit. Die Fahne aller drei Hofen probt wieder wöchentlich den
Fahnenmarsch. Jeweils Montags ab 20 Uhr an der Schützenhalle heißt es
dann "Fertig werden zum Fahnenmarsch!". Alle Vorstandsmitglieder sind
herzlich zu einem Bier eingeladen.
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"Der Patriot"
vom 14.05.2011
Andacht an der Seuchenlinde
Die Westhofe der St.-Sebastianus-Bruderschaft Geseke um Hauptmann Reiner
Lange setzt am Mittwoch, 18. Mai den Reigen der Maiandachten fort. Die
Andacht mit Pfarrer Gerald Haringhaus beginnt um 19 Uhr an der
Seuchenlinde. Danach bleibt Zeit zum Gespräch und zum Austausch. Bei
schlechtem Wetter läuten um kurz vor 19 Uhr die Glocken der Marienkirche
zur Andacht im Gotteshaus.
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"Der Patriot"
vom 16.05.2011
Die Kirche im Umbruch
Zahlreiche Geseker Gläubige feierten ihren Lobetag in der Stiftskirche.
Pfarrer Gerald Haringhaus predigte über den Priestermangel
Jedes Jahr gehen
die Gläubigen in Geseke denselben Weg. Von der Stiftskirche aus ziehen
sie mit den Priestern, Stadtvertretern, der Stadtkapelle und
Fahnenabordnungen der Vereine über den Wall. Doch in diesem Jahr war
einiges anders: So fiel die Prozession nicht nur dem Regen zum Opfer,
sondern es war gleichzeitig der letzte Lobetag, den die Geseker mit
ihren Pfarrern Gerald Haringhaus, Uwe Schläger und dem Vikar Andreas
Mockenhaupt feierten. Schon in wenigen Wochen dreht sich das
Pfarrer-Karussell in der Hellwegstadt. Und so waren es viele Gläubige,
die dieses Mal zur Feier in die Stiftskirche kamen. Ganz im Zeichen der
Neuordnung des Pastoralverbunds stand schließlich die Predigt von
Pfarrer Gerald Haringhaus. Der Priestermangel sei ein wichtiges Thema in
der katholischen Kirche, eröffnete er seine Ansprache. 640 Priester
befänden sich im Erzbistum Paderborn zurzeit im aktiven Dienst. „In 20
Jahren wird es nur noch knapp die Hälfte sein“, blickte er voraus. Doch
die Tatsache, dass immer weniger Männer zum Priester geweiht würden, sei
nicht nur ein Problem der katholischen Kirche. Es sei auch eine
Konsequenz daraus, dass immer „weniger Leute in die Kirche gehen“. In
den letzten Jahren sei der Gottesdienst-Besuch von 30 auf 13 Prozent
zurück gegangen.
Indes erinnern
die Geseker bis heute in ihrer Lobetagsfeier daran, dass im Jahr 1622
Christian von Braunschweig
die Hellwegstadt als einzige Stadt in Westfalen nicht erobern konnte.
Zwar klaute der „tolle Christian“ in Paderborn den Liborischrein und
bezog in Lippstadt sein Hauptquartier, aber Geseke blieb verschont.
Seitdem drücken die Geseker an jedem dritten Sonntag nach Ostern ihre
Dankbarkeit in der Lobetagprozession aus. In ihren Gesängen sprachen sie
ihren Dank aus. „Du hast nicht zugelassen, dass unsere Feinde uns
besiegen“, priesen sie Gott. mes

Aufgrund eines
Regenschauers wurde die Lobetagprozession entlang des Geseker Walls
kurzerhand
abgesagt. Die Feierlichkeiten fanden in der Stiftskirche statt. Foto:
Meschede
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"Wochentip"
vom 11.05.2011
Vereine sehen
sich teuren Sicherheitskonzepten ausgesetzt:
Auflagen gefährden die
Schützenfeste
Leider ist die Einhaltung dieser Auflagen auch mit einem Anstieg der
Vereinsausgaben verbunden. „Ich werde aber nicht zulassen, dass deshalb
irgendein Verein in Schieflage gerät", verspricht Bernhard Adams, Oberst
des Kreisschützenbundes Lippstadt, den Vereinen seiner Region
Unterstützung. Denn, so berichtet Adams, werden Security-Leute oft schon
deshalb benötigt, um auf den Festen dafür zu sorgen, dass keine
Sachbeschädigungen stattfinden und vor allem der Jugendschutz streng
kontrolliert wird. „Bei den Festen soll es ja schließlich keine
negativen Zwischenfälle geben. Außerdem soll kontrolliert werden, dass
keine Alkoholabgabe an Jugendliche erfolgt, die noch zu jung sind. Dies
mit Sicherheitspersonal zu gewährleisten, kann für manch einen Verein
teuer werden", erklärt der Kreisoberst. Hohe, finanzielle Hürden also,
die den Vereinen auferlegt werden. Und dabei geht es beim Schützenfest
feiern doch vor allem um eines, wie Bernhard Adams weiß: „Wir wollen die
Tradition nicht aus den Augen verlieren. Das Schützenwesen kommt daher,
dass Bürger damals ihren Ort beschützt haben und zusammen gefeiert
haben, wenn sie Angriffe abwehren konnten oder gar verschont wurden. Wir
wollen aus den Schützenfesten keine Party-Maus machen."
Den Leuten, die in den Monaten von Mai bis September beim Blick in die
Zeitungen über zu viel Schützenfest-Berichterstattung klagen, denen gibt
Adams noch etwas mit auf den Weg. „Ich persönlich muss auch nicht jeden
Montag aus der Zeitungsseite mit einem Bild herausgucken. Aber die
Schützen, die sich aktiv im Schützenwesen verdient gemacht haben, die
sollen sich auf den Fotos wieder finden."
„Wer
Vorstandsarbeit leistet, hat nämlich mächtig was vor der Brust"
Denn, so erklärt der Kreisoberst weiter: „In unserer heutigen
Gesellschaft nimmt Anonymität zu. Die Leute schotten sich ab. Wir wollen
mit den Festen auch Neubürger integrieren, ihnen die Traditionen unserer
Ortschaften näher bringen. In der heutigen Zeit wird es immer
schwieriger Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren wollen.
Daher ziehe ich vor denen, die in unseren Vereinen Vorstandsarbeit
leisten den Hut. Wer Vorstandsarbeit leistet, hat nämlich mächtig was
vor der Brust."
Von Seiten der Polizei haben die Schützenvereine zumindest keinerlei
Auflagen zu befürchten. Wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde
Soest auf Nachfrage erklärt, müssen lediglich die Umzüge im öffentlichen
Straßenraum vernünftig abgesichert werden. Außerdem zeigt die Polizei in
den Fest- Ortschaften stärkere Präsenz, um eingreifen zu können, wenn es
zu Streitigkeiten kommt oder Alkoholkontrollen durchzuführen. Auch das
Ordnungsamt stellt keine besonderen Ansprüche, wie Günter Baumgarn,
Pressesprecher der Stadt Lippstadt, weiß. „Für ein normales Schützenfest
gibt es keine besonderen Auflagen. Sollte allerdings eine Größenordnung
von mehreren tausend Besuchern erreicht werden, dann müsste eine
bestimmte Anzahl von Ordnern eingestellt werden. Es gilt: Auf 50
Besucher kommt eine Security-Person", so Baumgarn. Zu guter Letzt wären
da noch die Verkehrssicherungspflichten, die der Kreis Soest von den
Schützenvereinen verlangt. Wie es in einem Merkblatt vom Kreis Soest
heißt, muss der Veranstalter „im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren
dafür sorgen, dass Personen nicht zu Schaden kommen. Verstößt er gegen
diese Verkehrssicherungspflichten gerät er in Haftung". Zudem fordert
die Straßenverkehrsbehörde aufgrund der gesetzlichen Bestimmung den
Abschluss einer Veranstaltungshaftpflichtversicherung.
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"Der Patriot"
vom 12.05.2011
Sebastianer beim Lobetag
Die Lobetagsprozession wird traditionell von einer Abordnung der
Sebastianer begleitet, weil die Schützen 1622 großen Anteil an der
Verteidigung der Stadt gegen den Tollen Christian hatten. Dazu treffen
sich die eingeteilten Schützen und Offiziere am Sonntag, 15. Mai, um
8.30 Uhr in voller Uniform mit weißen Handschuhen bei Schützenbruder
Willy Beinert. Rosen werden gestellt. Nach Messe, Prozession und dem
sakramentalen Segen geht es mit Tambourkorps und Stadtkapelle zur
Schützenhalle. Der Marschweg führt aus Sicherheitsgründen erstmals durch
die Padberg-Siedlung.
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"stiftskirche-geseke.de"
vom 10.05.2011
Erinnerung an
Gelöbnis der Bürger
Die Hellwegstadt Geseke begeht am kommenden Sonntag, 15. Mai den
4. Ostersonntag, den traditionellen Lobetag. Der Geseker Lobetag geht
auf ein Gelöbnis der Bürger der Stadt Geseke zurück. Er ist aus
Dankbarkeit darüber entstanden, dass 1622 der Tolle Christian Geseke als
einzige Stadt in Westfalen nicht erobern und plündern konnte. Unter
Teilnahme der Geistlichkeit, der Stadtvertreter und der
Fahnenabordnungen der Vereine sowie Jugendverbände beginnt um 9 Uhr
das Hochamt in der Stiftskirche St. Cyriakus. Danach geht die Prozession
begleitet von der Stadtkapelle Geseke über die Wälle der Stadt mit
Stationen am Steintor, am Lüdischen Tor, an dem die Predigt gehalten
wird, und am Viehtor, an dem besonders auch der Opfer des Krieges und
der Bombenangriffe gedacht wird. An allen drei Stationen wird das
Lobetaggebet gebetet und der Segen erteilt. Der feierliche Abschluss mit
Te deum und sakramentalen Segen ist dann wieder in der Stiftskirche. Die
Anwohner sollten den Prozessionsweg auch in diesem Jahr wieder mit
Altären, Blumen, Fahnen etc. schmücken.
Im frisch renovierten Innenhof der Stiftskirche findet nach Beendigung
der Prozession ein großes Frühschoppen statt. Für Getränke und
Mittagessen (Suppe, Würstchen und Brote) ist gesorgt. Auch Kaffee und
selbstgebackener Kuchen werden von der Frauengemeinschaft angeboten.
siehe auch...
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"Der Patriot"
vom 03.05.2011
„Jeder Neuanfang
birgt gewisse Reize“
Pastor Thomas Zwingmann ist ab dem 1. Juli im großen Pastoralverbund
Geseke tätig. Seine Zuständigkeiten und Arbeitsschwerpunkte stehen aber
noch nicht fest
Der 1. Juli wird für das Kirchenleben der Geseker ein Tag voller
Veränderungen. 14 000 Katholiken - 9500 aus dem Pastoralverbund
Geseke-Stadt und 4500 aus dem Pastoralverbund Geseke-Land - werden dann
in einem gemeinsamen großen Pastoralverbund Geseke ein Zuhause finden.
An der Seite von Pfarrer Rainer Stahlhacke wird auch Pastor Thomas
Zwingmann in den hiesigen Gemeinden tätig sein. Der Paderborner ist nach
bisherigen Stationen in Soest und in Arnsberg-Neheim derzeit noch im
Pastoralverbund Fröndenberg in insgesamt sechs Gemeinden aktiv. Unsere
Zeitung sprach mit dem 32-jährigen Geistlichen über die Aufgaben und
Herausforderungen beim Geseker Pastoralverbund-Neustart.
Die Empörung der Bürger war groß, als „ihre“ Pfarrer abberufen
wurden. Ist es generell für einen Geistlichen schwierig, eine Nachfolge
anzutreten?
Pastor Zwingmann: Jeder Stellenwechsel bedeutet immer eine
Herausforderung und ich glaube das gilt für alle Priester gleichermaßen.
Je länger man in einer Gemeinde tätig ist, um so mehr sind einem die
Menschen ans Herz gewachsen, um so mehr hat man sich auch selbst
verwurzelt und um so schwerer fällt es schließlich, Abschied zu nehmen.
Ich persönlich bin von meinen bisherigen Stellen - das sage ich ganz
offen - nie gerne weggegangen, aber jeder Neuanfang birgt natürlich
immer auch gewisse Reize.
Für Sie und die Geseker steht ab dem 1. Juli eine noch ungewohnte
Situation eines gemeinsamen Pastoralverbundes an. Was wird für Sie an
der Seite von Pfarrer Stahlhacke die größte Herausforderung sein?
Pastor Zwingmann: Zunächst einmal wird es sicher darum gehen, die
einzelnen Gemeinden des Pastoralverbunds kennenzulernen, ihre
Traditionen wertzuschätzen und dort anzuknüpfen und auf dem
weiterzubauen, was von unseren Vorgängern geleistet wurde. Wir müssen ja
Gott sei Dank in der Kirche nie bei Null anfangen, sondern stehen mit
dem, was wir tun, immer in einer langen Kette des gelebten Glaubens.
Wenn man das weiß, wird man als Priester gelassener und nimmt sich
selbst auch nicht so furchtbar wichtig. In Fröndenberg bin ich zurzeit
übrigens auch in einem Pastoralverbund mit sechs Kirchen tätig, sodass
diese Ausgangslage für mich nicht völlig ungewohnt ist.
Wissen Sie schon, in welchen Gemeinden Sie tätig sein werden?
Pastor Zwingmann: So weit ich weiß, sind alle drei künftigen Priester,
also Pfarrer, Pastor und Vikar, für den neuen Pastoralverbund ernannt
und somit auch prinzipiell in allen Gemeinden tätig. Sicher wird es hier
auch Schwerpunkte und Zuständigkeiten geben, die aber jetzt noch nicht
feststehen, sondern zu gegebener Zeit gemeinsam mit den anderen
besprochen werden.
Wo werden Sie wohnen? Haben Sie sich Geseke schon näher angeschaut?
Pastor Zwingmann: Ich werde im Pfarrhaus in Störmede wohnen und freue
mich auch schon darauf. Bisher bin ich zwar noch nicht vor Ort gewesen,
weil erstmal die Osterfeierlichkeiten und auch die Vorbereitung der
Kommunionkinder Priorität hatten. Aber in der kommenden Woche werde ich
mir zumindest die neue Wohnung einmal anschauen. - lani
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"Der Patriot"
vom 27.04.2011
Wappen sorgt für Aufsehen
St.-Sebastianus-Bruderschaft erhält Markenrecht für Vereinsemblem.
Bisheriger Markeninhaber und Oberst räumen Gerüchte aus der Welt
Es kursierten die wildesten Gerüchte in der Stadt. Von Erpressung war
die Rede, von horrenden Forderungen und von einem heftigen Streit. Jetzt
ist Schluss mit den Spekulationen. Alle Beteiligten, genauer gesagt
Oberst Dr. Friedel Bergmann, Auditeur Klaus Brockhoff und Schützenbruder
Heinz-Werner Dröge, haben auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, dass es
nie einen Streit um das Markenrecht für das Wappen der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft gegeben habe.
Doch wie kam es überhaupt zur Diskussion um das allseits bekannte Emblem
der altehrwürdigen Bruderschaft? Dröge erinnert sich: Vor einigen Jahren
bereits habe er den Vorstand darauf hingewiesen, dass die Rechte am
Wappen zwar in der Vereinssatzung, nicht aber beim Patent- und Markenamt
in München geklärt seien. Der Verein habe darauf jedoch nicht reagiert.
Deshalb nahm der Geseker Geschäftsmann die Eintragung beim Patentamt im
Jahr 2009 selber vor. Als so genannter Markeninhaber ist Dröge seitdem
in München registriert.
Aufmerksam wurde die Bruderschaft darauf erst Ende vergangenen Jahres,
als Dröge bei einem Hofenabend selbst gedruckte Aufkleber mit dem
Sebastianer-Wappen kostenlos verteilte - was eigentlich eine Aufgabe der
Fahnenabordnungen ist.
Es folgten Gespräche - wie alle Beteiligten betonten, in
freundschaftlicher Atmosphäre - in denen Bergmann und Brockhoff mit
Dröge und dessen Anwalt (ein Freund der Familie) über eine mögliche
Umtragung der Rechte auf die Bruderschaft verhandelten. Über Wochen
zogen sich die Verhandlungen hin. „Eine Marke ist mit Rechten und
Pflichten belegt. Die Übergabe hat daher einige Zeit in Anspruch
genommen“, erklärte Dröge mit Blick auf Gefahren wie Produktpiraterie
und Urheberrechtsverletzungen.
Kurz vor Ostern einigten sich die Parteien schließlich. Ohne
Gegenleistung trat Dröge die Markenrechte an die Bruderschaft ab. Ein
entsprechendes Formular, unterschrieben von Bergmann und Dröge, müsste
bereits in München eingetroffen sein. „Jetzt muss die Marke nur noch
umgetragen werden. Das ist ein reiner Formalakt“, glaubt Brockhoff,
„dass die Kuh jetzt endlich vom Eis ist“.
„Ich habe nie zu privaten Zwecken, sondern immer im Geiste des Vereins
gehandelt, um die uralte Marke zu schützen“, versicherte Dröge nach der
erfolgten Unterschrift. „Ich wollte, dass der Verein handlungsfähig
bleibt und nicht ins offene Messer läuft“, schilderte er mit Blick auf
mögliche Trittbrettfahrer, die beim anstehenden Jubiläum oder beim
Bundesfest mit dem Wappen große Kasse machen könnten, sein Motiv. Rund
2500 Euro hat ihn die Sicherung der Marke übrigens gekostet. Das Geld
verlangt er vom Verein nicht zurück.
Bergmann seinerseits zeigte sich dankbar für die Bemühungen Dröges. „Die
ganzen Gerüchte waren absoluter Blödsinn. Er hat nie etwas gefordert,
und es gab auch keine juristische Auseinandersetzung“, stellte der
Oberst klar.
Die Bruderschaft will sich nun wieder auf das Wesentliche konzentrieren.
„Wir haben ganz andere Aufgaben zu erledigen“, betonte Brockhoff
angesichts der großen Feste in den Jahren 2012 und 2013. - df

Der eine hat es
noch, der andere bekommt es bald: Das Markenrecht am Wappen
der
St.-Sebastianus-Bruderschaft wird jetzt von Schützenbruder Heinz-Werner
Dröge (l.)
auf den Verein
(im Bild: Oberst Friedel Bergmann) übertragen. - Foto: Tuschen
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"geseke-news.de"
vom 20.04.2011
Neuer Pastor Thomas
Zwingmann im Interview
Die ersten zwei Entscheidungen sind gefallen. Mit Wirkung zum 1. Juli
2011 wird Pfarrer Rainer Stahlhacke neuer Pfarrer für den
Pastoralverbund Geseke (wir berichteten). In der vergangenen Woche
durften wir erfahren, dass der 32-jährige Pastor Thomas Zwingmann aus
dem derzeitigen Wirkungsort Fröndenberg ihm zur Seite stehen wird. Somit
sind die ersten zwei von drei Entscheidungen bereits gefallen. In einem
ersten und ausführlichen Interview hat er uns einen Einblick in seine
Vergangenheit und in die Zukunft gegeben:
Geseke-News.de: Wo und wie haben Sie Ihre Kindheit und Jugend
verbracht?
Aufgewachsen bin ich in Elsen, einem Stadtteil von Paderborn, als
jüngster von vier Geschwistern. Dort habe ich meine Kindheit verbracht.
Dort bin ich zur Schule gegangen und in der katholischen Jugendarbeit
aktiv gewesen. Von der Erstkommunion bis zum Abitur war ich sehr gerne
Messdiener in meiner Heimatgemeinde und auch einige Jahre am Paderborner
Dom. In der Paderstadt habe ich dann – abgesehen von den Freisemestern
in Salzburg – auch den größten Teil meines Studiums verbracht, so dass
Paderborn für mich nach wie vor ein wichtiger Bezugspunkt ist.
Geseke-News.de: Wann und warum haben Sie sich entschlossen Priester zu
werden?
Einen festen Zeitpunkt, an dem ich mich entschlossen hätte Priester zu
werden, kann ich in der Rückschau eigentlich gar nicht benennen. Ich
würde eher sagen, dass die Berufung zum Priestertum mit den Jahren
gewachsen ist. Prägend waren sicher das religiöse Fundament in der
Familie, die Gemeinschaft, die ich in der Jugendarbeit erlebt habe, die
Erfahrungen der Gegenwart Gottes in der Liturgie sowie das konkrete
Vorbild von überzeugenden Priestern, denen ich als Kind und Jugendlicher
begegnen durfte. Aus meiner Heimatpfarrei sind übrigens zwischen 1995
und 2005 sieben Neupriester hervorgegangen. Bei meiner eigenen Primiz im
Jahr 2004 standen wir mit vier Neugeweihten am Altar, was sicher auch
noch einmal unterstreicht, dass dort insgesamt ein berufungsfreundliches
Klima herrschte, was heute leider nicht überall selbstverständlich ist.
Geseke-News.de: Was gefällt Ihnen besonders am Priesterberuf?
Dass man mit Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen zu tun hat:
an den neuralgischen Punkten, wenn sie geboren werden, heiraten, krank
sind oder sterben, aber auch in den Freuden und Sorgen des ganz normalen
Alltags. Geteiltes Leid ist halbes Leid, sagt ein altes Sprichwort, aber
geteilte Freude ist doppelte Freude! Priester zu sein ist ein
unglaublich vielfältiger und faszinierender Beruf, in dem es nie
langweilig wird. Außerdem glaube ich, dass es gerade heute wichtig ist,
als Priester die Rede von Gott wach zu halten, leben wir doch in einer
Zeit, in der Gott immer mehr aus dem Horizont vieler Menschen
verschwindet. Wir müssen wieder entdecken, dass der christliche Glaube
ein Schatz ist, der unzähligen Menschen auf dieser Welt Freude schenkt,
Hoffnung, Sinn, Lebensqualität, und nicht eine Last, die wir abstreifen
müssten, weil sie unsere Wochenendtermine blockiert.
Geseke-News.de: Haben Sie eine Lieblingsstelle in der Bibel?
Nicht nur eine. Es sind schon mehrere und die ändern sich mitunter
täglich. Jetzt in den Wochen vor der Seligsprechung von Papst Johannes
Paul II. geht mir zum Beispiel ein Wort Jesu durch den Kopf, das dieser
große Papst immer wieder den Menschen zugerufen hat und das er auch
selbst bis zuletzt ausstrahlte: „Fürchtet euch nicht!“ In der Bibel
kommt dieses Wort genau 365 mal vor, also sozusagen für jeden Tag des
Jahres einmal. Wenn das keine Perspektive ist!
Geseke-News.de: Was sind Ihre Hobbys?
Ich lese gern, höre gern Musik, schwimme gern, ich fahre gerne mit dem
Fahrrad und treffe mich gerne mit Freunden.
Geseke-News.de: Was tun Sie, um sich vom Berufsleben zu entspannen?
Zum Beispiel versuche ich, den eben erwähnten Hobbys nachzugehen. Aber
ich möchte auch noch einmal deutlich machen: Der Altar ist für den
Priester nicht einfach nur Arbeitsplatz, von dem man ausspannen müsste,
sondern immer auch eine Art Erholungsort, wo man aus dem Gebet und der
Feier der Eucharistie Kraft schöpft für seinen Dienst und seinen Alltag.
Und das ist nicht nur eine fromme Redensart, sondern ernst gemeint. Wenn
der Altar nämlich nicht mehr Mittelpunkt unseres priesterlichen Dienstes
ist, dann kann uns auch alles äußere Engagement, so groß und vielfältig
es auch sein mag, nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Entscheidende
des Priestertums längst verstummt ist.
Geseke-News.de: Waren Sie schon mal in Geseke? Was kennen Sie bisher
von Geseke?
Während meiner Diakonatszeit am St.-Patrokli-Dom in Soest bin ich
regelmäßig auf meinem Weg von Paderborn nach Soest durch Geseke
gekommen. Außerdem habe ich vor einigen Jahren auch schon einmal auf
Einladung von Pfarrer Haringhaus die Monatswallfahrt in der Stiftskirche
gehalten.
Geseke-News.de: Über welche Stationen kommen Sie nach Geseke?
Nach meinem Diakonatsjahr in Soest war ich für vier Jahre Vikar am
Sauerländer Dom in Neheim, bevor ich dann in den Pastoralverbund
Fröndenberg versetzt wurde, wo ich jetzt seit drei Jahren tätig bin.
Meine bisherigen Stationen waren also alle mehr oder weniger in der
Mitte unseres Erzbistums.
Geseke-News.de: Nach Ihrer Zeit in Fröndenberg arbeiten Sie nun im
neuen Pastoralverbund Geseke mit. Freuen Sie sich auf diese
Herausforderung?
Natürlich bin
ich gespannt auf das, was kommen wird: auf die einzelnen Gemeinden im
Pastoralverbund, auf die lokalen Traditionen und nicht zuletzt natürlich
auch auf das seelsorgliche Personal, das sich neu zusammensetzt. Ich
hoffe und bete, dass wir gemeinsam mit den Gläubigen die richtigen
Schwerpunkte setzen und im Vertrauen auf Gottes Hilfe die neue Situation
kraftvoll und mutig angehen.
Geseke-News.de: Was erwarten Sie von Geseke bzw. den Gesekern?
Sagen Sie den
Gesekern und den Menschen in Störmede, wo ich ja wohnen werde, einfach,
dass ich mich auf sie freue. Und wenn sie sich auch ein wenig auf mich
freuen, dann ist das glaube ich eine ganz gute Voraussetzung für die
Zukunft.
Das Interview führte Benedikt Laame mit dem neuen Pastor für Geseke:
Thomas Zwingmann
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"Der Patriot"
vom 18.04.2011
Leser unterwegs...

600 Schützen,
darunter eine Delegation der St.-Sebastianus-Schützen Geseke,
tauschten sich
im Düsseldorfer Landtag mit Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg
und dem
heimischen Abgeordneten Werner Lohn aus.
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"geseke-news.de"
vom 12.04.2011
Pastor Thomas Zwingmann kommt als neuer Pastor nach Geseke
Geseke/Fröndenberg. Einen neuen Pastoralverbund in Geseke zu gründen und
somit die bisherigen drei Geistlichen zu versetzten, sorgte im
vergangenen Jahr für hohe Wellen. Pfarrer Uwe Schläger wird nach Wewer
versetzt, Pfarrer Thomas Schmidt geht nach Erwitte und Pfarrer Gerald Haringhaus geht nach Herford. Mit Wirkung zum 1. Juli 2011 wird Pfarrer
Rainer Stahlhacker neuer Pfarrer für den Pastoralverbund Geseke (wir
berichteten). Nun ist eine zweite Entscheidung gefallen.
Pastor Thomas Zwingmann aus der Gemeinde St. Dionysius Paderborn-Elsen
verlässt seinen derzeitigen Wirkungsort Fröndenberg. 2004 wurde er von
Erzbischof Hans-Josef Becker zum Priester geweiht. Seine Diakonstelle
hatte er in St. Patrokli Soest. Zuletzt hatte der Geistliche in
Fröndenberg in allen seelsorgischen bereichen mitgewirkt. Er kümmerte
sich unter anderem um die Firmlinge und um die Messdiener. Seine Stelle
wird er zum 1. Juli in Geseke antreten. (bl)
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Neue
Wirkungsstätte in Geseke:
Pastor Thomas
Zwingmann |
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"Der
Schützenbruder" Ausgabe 04/11

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"Der Patriot"
vom 04.04.2011
„Macht mich schon ein wenig stolz“
Bei der
Delegiertentagung des Kreisschützenbundes Lippstadt wurde Bernhard Adams in
seinem Amt als Kreisoberst bestätigt
„Der Kreisschützenbund Lippstadt ist etwas Besonderes, und es macht mich
schon ein wenig stolz, Vorsitzender dieser Gemeinschaft zu sein!“, freute
sich Bernhard Adams nach seiner Wiederwahl zum Kreisoberst. Auch der
Kreisgeschäftsführer Franz Westermann wurde in seiner Funktion bestätigt.
Mit kräftigem Applaus unterstrichen die zahlreichen Schützenbrüder bei der
Kreisdelegiertentagung des Kreisschützenbundes Lippstadt in der
Schützenhalle in Altengeseke die Wiederwahlen.
Adams und Westermann dankten für das ihnen ausgesprochene Vertrauen. Sie
seien alle gern dabei und nehmen etwa mit viel Freude an den
Ordensverleihungen teil, berichtete Kreisoberst Bernhard Adams im Namen des
Kreisschützenbund-Vorstandes. Wie viele Ordensverleihungen es im Jahr 2010
genau waren, listete Kreisgeschäftsführer Franz Westermann im Jahresbericht
auf. So wurden insgesamt 654 Orden für langjährige Mitgliedschaft an
Jubilare verliehen. 92 Orden für Verdienste, 62 für besondere Verdienste und
15 für hervorragende Verdienste. Ein schöner Beweis für die Werte des
Schützenwesens, die von den Grußwort-Sprechern bei der
Kreisdelegiertenversammlung in ihren Ansprachen freilich in den Blickpunkt
gesetzt wurden.
„Die Schützenvereine spiegeln das Bedürfnis der Menschen nach Zugehörigkeit
wider und sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Heimat“, bedankte sich
die stellvertretende Landrätin Monika Korn. Karl Schmidt, stellvertretender
Bürgermeister der Gemeinde Anröchte, hob den ehrenamtlichen Einsatz der
Schützenbrüder hervor. Der stellvertretende Bundesoberst des Sauerländer
Schützenbundes, Martin Tillmann, nannte in seinem Grußwort außerdem wichtige
Termine. Über weitere Termine in der Schützenfestsaison 2011 informierte
darüber hinaus Kreisoberst Bernhard Adams.
Im Rahmen der Kreisdelegiertenversammlung in Altengeseke überreichte Harald
Franke, Vorsitzender des Kreisvolksmusikerbund Soest, an den
Kreisehrenoberst und Vorsitzenden des Vereins „Nachbar in Not“, Karl-Heinz
Benteler, einen Scheck in Höhe von 800 Euro (weiterer Bericht folgt).
Musikalisch umrahmt wurde die Delegiertentagung des Kreisschützenbunds
Lippstadt vom Tambourcorps Altengeseke und vom Musikverein Bontkirchen. -
eks

Wiedergewählt:
Kreisoberst Bernhard Adams (l.) und
Kreisgeschäftsführer
Franz Westermann. Foto: Schumacher
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"geseke-news.de" vom
15.03.2011
Gottesdienst mit Reinhard
Kardinal Marx
Die deutschen
Bischöfe, die vom Montag, 14. März 2011, bis Donnerstag, 17. März 2011 in
Paderborn tagen, feiern von dienstags bis donnerstags morgens um 7:30 Uhr
einen Gottesdienst in der Paderborner Pfarrkirche St. Georg an der Neuhäuser
Straße. Alle Gläubigen sind zu diesen Gottesdiensten mit den Bischöfen
herzlich eingeladen.
Am Donnerstag
schließlich steht für viele Paderborner und Geseker ein alter Bekannter als
Zelebrant am Altar: Der aus Geseke stammende Reinhard Kardinal Marx, ehemals
Weihbischof in Paderborn und mittlerweile Erzbischof von München und
Freising.
Die Gottesdienste,
die musikalisch von der Mädchenkantorei des Hohen Doms gestaltet werden,
richten sich je nach Tag speziell an Schulen, an Verbände sowie an
Ordensgemeinschaften – ähnlich wie die Paderborner es als gute
Libori-Tradition kennen. (bl)
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"Der Patriot"
vom 10.03.2011
Pokalschießen der Schützen
Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft veranstaltet am Freitag, 11. März,
ihr Vorstandspokalschießen der Nordhofe mit Bataillonsmeisterschaft. Beginn
ist um 19 Uhr am Schießstand des KKSV am Schneidweg 35.
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"tambourkorpsgeseke.de"
vom 24.02.2011
Neue Ausbildung!
Am Donnerstag, 10.03.2011 findet um 18.00 Uhr in unserem Vereinsheim auf dem
Schützenplatz ein Infoabend zur neuen Flötenausbildung statt. Hierzu möchten
wir alle Interessierten herzlich einladen! Das Mindestalter der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt bei 10 Jahre. Musikalische
Voraussetzungen sind nicht gefordert.
Weiter möchten wir in diesem Jahr auch gezielt Erwachsene ansprechen, die
das Flötenspiel neu erlernen oder auch als Wiedereinsteiger aktives Mitglied
werden möchten.
Die zukünftigen Probenabende werden ebenfalls donnerstags stattfinden, die
genauen Uhrzeiten folgen beim Infoabend.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Infos: info@tambourkorpsgeseke.de
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"Sebastianer in
eigener Sache"
vom 21.02.2011
Sektbarumbau macht
kontinuierlich Fortschritte

Die Mauererarbeiten
an der neuen Theke und der Wandputz sind abgeschlossen.
Einweihung mit den
gewonnenen Fässchen vom Westhofenabend.
von links: Anton
Koch, Andreas Renkamp, Meinolf Melcher, Reinhold Farwer (Foto: Andreas Schwark) |
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"NeueRegionale"
vom 13.02.2011
St. Sebastianus:
Frischer Wind im Vorstand
Schützenbruderschaft verleiht Präses Uwe Schläger Hohen
Bruderschaftsorden in Gold
Emotionale Momente hat die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke
schon einige erlebt, aber die letzte Generalversammlung begann für viele
Schützen sehr traurig: Stadtpfarrer Uwe Schläger, seit 15 Jahren Präses
der Bruderschaft, musste sich aufgrund seiner anstehenden Versetzung
nach Wewer, die die erzbischöfliche Behörde verfügt hatte, von den
Schützen verabschieden. Taufen, Eheschließungen und Begräbnisse in den
Schützenfamilien habe er mit ihnen erlebt, er habe viele Freunde
gefunden und sich immer wohl gefühlt, so Schläger in seinen
Abschiedsworten. Schwer fiel es ihm, am Mikrophon zu stehen, das merkte
man deutlich. Schwer fiel der Abschied aber auch den 300 Teilnehmern der
Generalversammlung. Oberst Dr. Friedel Bergmann brachte die Stimmung auf
den Punkt: „Wir werden diese 15 Jahre durch deine Versetzung nicht
einfach hinwegwischen! Wir können sehr anhänglich sein und werden an
deiner Seite stehen. Das gilt nicht nur für Kardinal Marx: Auch wenn Du
uns rufst, kommen wir!" Als Zeichen dieses Zusammengehörigkeitsgefühls
ernannte man Schläger zum Ehrenpräses und Bergmann überreichte den hohen
Bruderschaftsorden in Gold, den der Verein nur an drei lebende Träger
verleiht. Nach der Wiederwahl von Oberst Bergmann, dem mit Andreas
Tillmann ein persönlicher Adjutant zugeordnet wurde, wurde es spannend,
war doch die Position des zweiten Brudermeisters neu zu besetzen.
Amtsinhaber Johannes Vollmer trat nach 42 Vorstandsjahren nicht erneut
an. Viel Zeit und Herzblut habe er in das Leben der Bruderschaft
investiert, so Bergmann, als er ihn nach dem Votum der Versammlung zum
Ehrenmajor ernannte.
Mit Andreas Cramer, Hans-Georg Dröge und Ingolf Schneider gab es gleich
drei Kandidaten, die allesamt bereits ihre Spuren in langjähriger
Vorstandstätigkeit hinterlassen haben und gleichzeitig belegen, dass die
Bruderschaft von ganz vielen jungen Leuten mitgetragen wird. In einer
Stichwahl setzte sich schließlich „Schorsch" Droge gegen Ingolf
Schneider durch und wurde neuer „zweiter Mann" der Bruderschaft.
Auch Rechnungsführer Norbert Rickert kandidierte nicht erneut. Er wurde
zum Ehrenhauptmann ernannt. Für seine Nachfolge kam es zur Wahl zwischen
Andreas Droge und Andreas Schwark, bei der sich Droge durchsetzen
konnte. Der Stab der Schützenbruderschaft blieb auf allen anderen Posten
unverändert, denn nur mit Kontinuität lassen sich die Herausforderungen
des Jubiläumsjahres meistern. So stehen noch umfassende Reparaturen und
Verbesserungen an der Schützenhalle mit vielen Arbeitseinsätzen für die
Platzmajore und ihre Helfer an. Der Einstieg in das Jubiläum wird durch
einen einmaligen Silvesterball zum Jahreswechsel 2011 / 2012 markiert.
Einzelheiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Oberst Dr.
Friedel Bergmann, Oberstadjutant Andreas Tillmann, Ehrenmajor Johannes
Volmer,
Ehrenpräses
Stadtspastor Uwe Schläger, 2. Rechnungsführer Andreas Dröge,
Major Hans-Georg
Dröge, Ehrenhauptmann Norbert Rickert
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"Wochentipp" vom
09.02.2011
Kreisschützenoberst Bernhard Adams über das Schützenwesen:
„Jeder
Festumzug ist eine Friedensdemonstration"
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Kreisschützenoberst
Bernhard
Adams |
Bernhard
Adams steht einem der größten Vereine der Region vor. 66 Vereine
gehören dem Kreisschützenbund Lippstadt an. 25.000 Mitglieder zählt
die Organisation. „Das bringt einige Verpflichtungen mit sich. Zumal
es unser Ziel ist, zu allen Vereinen guten Kontakt zu halten und
sich untereinander auszutauschen", sagt Kreisschützenoberst Bernhard
Adams. Für ihn und die übrigen Vorstandsmitglieder des
Kreisschützenbunds ist es selbstverständlich, jeden Verein bei
seinem Schützenfest zu besuchen und bei den Ehrungen anwesend zu
sein. „Das geht nur, wenn alle Vorstandsmitglieder an einem Strang
ziehen", lässt der Kreisschützenoberst wissen. Hintenan steht dabei
oft das Privatleben. „Das funktioniert bei mir allerdings sehr gut
Man muss jedoch Prioritäten setzen, damit es zeitlich nicht
ausufert. Wenn man sich daran hält, ist dieses Amt aber machbar und
lässt sich auch mit dem Familien- und Berufsleben vereinen" verrät
Adams.
Neun Jahre
war er Geschäftsführer des Kreisschützenbunds Lippstadt, bevor er
vor drei Jahren Kreisschützenoberst wurde. In diesem Jahr steht er
zur Wiederwahl. „Ich habe das Glück gehabt, viele Jahre aus der
zweiten Reihe zu beobachten, welche Aufgaben sich mit der Position
des Kreisschützenoberst verbinden", erläutert er. Viele eigene Ideen
bringt er ebenfalls in sein Amt mit. |
„Unsere Philosophie ist es, die Institution Schützenwesen neu zu beleben
und die Tradition mit der Moderne zu verknüpfen." Schließlich gehe es
darum, die Schützentradition in eine neue Zeit zu überführen. Diesen
Spagat hinzubekommen, sei eine der Hauptaufgaben der Vereine und belege,
dass Schützenvereine für weitaus mehr stehen als fürs Feiern. „Mich
macht es wütend, wenn jemand sagt, die können nur drei Tage saufen",
sagt Adams und fügt hinzu: „Es gibt kaum andere Vereine, die so alt sind
wie das Schützenwesen".
Eine zunehmend wichtige Rolle nimmt in den letzten Jahren das caritative
und soziale Engagement der Schützenvereine ein. „Wir haben
beispielsweise den Verein „Nachbarn in Not", den es seit 1995 gibt",
erläutert Adams. Damit helfe man mit kleinen Summen Menschen aus der
Region, etwa Senioren, die' zwar gerade ihre Miete noch bezahlen können,
die sich aber beispielsweise keinen neuen Kühlschrank leisten können.
Auch Familien profitieren von „Nachbarn in Not", wenn sie etwa die
Klassenfahrt ihres Kindes nicht bezahlen können. Die durchschnittliche
Summe, mit denen geholfen wird, liegt zwischen 200 und 400 Euro.
Darüber hinaus engagieren sich viele Vereine zu verschiedensten Anlässen
für das Totengedenken. Wach gehalten werde nicht nur die Erinnerung an
die Gefallenen der Kriege, sondern man stelle ebenfalls die Bedeutung
des Friedens heraus. Auch die Schützenfestumzüge sind Adams zufolge in
diesem Zusammenhang zu sehen. „Die Rose im Gewehrlauf ist ein
Friedenszeichen. Wenn man das weiterspinnt, ist letztlich jeder
Schützenfestumzug eine Friedensdemonstration." (mes)
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"Der Patriot"
vom 09.02.2011
Sebastianer starten ihre
Wettkämpfe
Die
Vereinsmeisterschaften der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft,
bestehend aus den Batallionsmeisterschaften und dem
Vorstandspokalschießen, beginnen am Freitag, 11. Februar, von 19 bis 22
Uhr auf dem Schießstand des KKSV Geseke. Beide Wettbewerbe werden in
diesem Jahr nach einem neuen Terminmodus ausgetragen. An insgesamt acht
Terminen werden die Wettbewerbe bis zum Beginn der Schützenfestsaison
2011 ausgetragen. Von dieser Konzentration auf feste Termine versprechen
sich die Verantwortlichen um Schießmeister Wilhelm Brinkmann eine
intensivere Teilnahme.
Der erste Termin ist der kommende Freitag. Weitere Termine werden
separat bekannt gegeben. Das Ergebnis der Vereinsmeisterschaften wird
somit vor Beginn der Bezirks- bzw. Diözesanmeisterschaften 2011
feststehen.
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"Der Patriot"
vom 02.02.2011
Erst die Arbeit, dann die
Party
Große
Feiern sind für die St.-Sebastianus-Bruderschaft allein schon aufgrund
der Mitgliederzahl (über 2000) an der Tagesordnung. Was da aber in den
kommenden zwei Jahren auf den Verein zukommt, dürfte selbst die
erfahrensten Schützen vor außergewöhnliche Herausforderungen stellen.
Zunächst feiert die Bruderschaft im Juli 2012 ihr 600-jähriges Bestehen
und dann setzen die Sebastianer mit der Austragung des
Bundesschützenfestes 2013 noch einen Höhepunkt oben drauf. Über 20 000
Schützen aus nah und fern erwartet der Verein in den beiden Jahren. Um
die beiden Mammut-Veranstaltungen stemmen zu können, haben die
Vereinsmitglieder daher längst die Vorbereitungen aufgenommen.
In vier Arbeitskreisen, die sich um die finanziellen, technischen und
logistischen Fragen sowie den Programmablauf der Feste kümmern, laufen
die Fäden zusammen. Nicht umher kommt die Bruderschaft nach der
Love-Parade-Katastrophe in Duisburg auch um die Erstellung eines
umfassenden Sicherheitskonzeptes, das Brandschutzaspekte und Fluchtwege
für den Notfall berücksichtigt. Das Konzept wird laut Oberst Dr. Friedel
Bergmann in enger Absprache mit den zuständigen Behörden erarbeitet.
Im Mittelpunkt der Vorbereitungen steht aber in diesen Wochen das
Herzstück der beiden Hochfeste, die Schützenhalle an der Bürener Straße.
Angeführt von den beiden Platzmajoren Andreas Renkamp und Anton Koch
sowie Innenausstatter Heiken Schuster bauen die Sebastianer zurzeit die
alte Sektbar um.
Dieser bislang abgeschlossene Raum wird durch zwei mit Naturstein
verkleidete Rundbögen in die Halle integriert. Die Theke erhält
ebenfalls einen Mantel aus Naturstein. Der angrenzende Nebenraum wird
zudem saniert und kann durch eine Schiebetür in die neue Bar mit
einbezogen werden. Entstehen soll so ein zentraler Treffpunkt für die
drei Hofen der Bruderschaft.
Pflasterarbeiten auf dem Vorplatz, ein Außenanstrich, die Verlegung
neuer Wasserleitungen und die Umgestaltung des Eingangsbereiches runden
die rund 70 000 Euro teure Schönheitskur schließlich ab.
In der renovierten Halle wollen die Sebastianer dann am 31. Dezember mit
einem großen Silvesterball das Jubiläumsjahr einläuten. Eingeladen sind
alle Schützen, ihre Familien sowie Freunde des Vereins. Die Band
Starlight Excess sorgt für die musikalische Unterhaltung, während
WDR-Fernsehkoch Olaf Baumeister zum Show-Cooking bittet. Der
Kartenverkauf für die Party beginnt im Juli beim Schützenfest.
Im Jubiläumsjahr geht es dann Schlag auf Schlag weiter. Im März 2012 ist
die Bruderschaft Gastgeber der Kreisdelegiertentagung, zu der bis zu 600
Schützen-Funktionäre in Geseke erwartet werden. Ende Juni stimmen sich
die Sebastianer mit einem Kaiserschießen, zum dem sich alle noch
lebenden König unter der Vogelstange versammeln werden, auf das
Jubiläumsfest vom 6. bis 9. Juli 2012 ein. Bis zu 4000 Schützen aus den
Nachbarstädten werden dann zum großen Umzug am Fest-Sonntag erwartet.
Diesen Aufmarsch betrachtet Bergmann als Testlauf fürs Bundesfest, das
vom 13. bis 16. September 2013 unter der Schirmherrschaft von Reinhard
Kardinal Marx, dem geistlichen Prokurator der Bruderschaft, steigt. An
diesem Wochenende wird Geseke zum Mekka der Schützen. Festumzüge,
Schießwettbewerbe, Empfänge der Stadt und große Bälle stehen auf dem
Programm. Der Verein rechnet mit bis zu 18 000 Schützen. Platz für 3000
Pkw und 300 Busse müssen die Sebastianer deshalb am südlichen Stadtrand
schaffen, damit die Gäste kurze Wege bis zur Schützenhalle, zu den
Festzelten und zum Antreteplatz am Stadion „Kreuzbreite“ haben.
„Wir wollen Werbung für unsere Stadt machen. Wir wollen Geseke als
Schützenstadt präsentieren“, gibt Bergmann die Zielsetzung für die
beiden großen Feste vor. Auf die tatkräftige Unterstützung seiner
Schützenbrüder kann er dabei zählen. „Die Belastung ist sehr hoch, aber
wir sind unheimlich gut aufgestellt. So macht die ganze Arbeit auch
richtig viel Spaß“, betonte der Oberst. - df

Zum Mekka der
Schützen wird Geseke in den Jahren 2012 und 2013: Schon jetzt stecken
die Sebastianer
jedoch die Köpfe
zusammen, um die Weichen für die Feierlichkeiten rund um den 600.
Geburtstag und
das Bundesfest zu stellen. - Fotos: Friedrich

Neue Bögen für
die Sektbar: Die Platzmajore Anton Koch (l.) und Andreas Renkamp (r.)
sowie
Geschäftsführer Heinz-Josef Dieregsweiler, Major Hans-Georg Dröge und
Oberst Friedel
Bergmann (2.bis 4.v.l.) stellten die Umbaumaßnahmen vor.
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"Der Patriot"
vom 31.01.2011
Stadtpfarrer zum
Ehrenpräses ernannt
Uwe Schläger verabschiedete sich von "seinen Schützen". Reparaturen und
Verbesserungen an der Halle
Es war ein bewegender Moment: Stadtpfarrer Uwe Schläger, seit 15 Jahren
Präses der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke, verabschiedete
sich von seinen Schützen. Er habe die Kinder der Sebastianer getauft,
junge Schützen verheiratet und altgediente Schützenbrüder zum Grab
geleitet, er habe viele Freunde gefunden und sich immer wohl gefühlt, da
fällt der Abschied schwer. Die Reaktion auf Schlägers Abschiedsworte war
eindeutig: 300 Teilnehmer der Generalversammlung erhoben sich wie ein
Mann von ihren Plätzen, applaudierten und zollten so minutenlang ihrem
Präses Uwe Respekt und Anerkennung.
Oberst Dr. Friedel Bergmann brachte die Stimmung dann auf den Punkt:
"Wir werden diese 15 Jahre durch deine Versetzung nicht einfach
hinwegwischen! Wir können sehr anhänglich sein und werden an deiner
Seite stehen." Sodann ernannte die Versammlung Schläger zum Ehrenpräses
und Bergmann überreichte den hohen Bruderschaftsorden in Gold, die der
Verein nur an drei lebende Träger verleiht.
Der sich anschließende Wahlmarathon der Schützen zeigte einmal mehr,
dass die Bruderschaft nicht nur mitgliederstark ist, sondern auch
genügend Schützen in ihren Reihen hat, die Verantwortung an
verschiedener Stelle übernehmen wollen. Nach der Wiederwahl von Oberst
Bergmann, dem zukünftig mit Andreas Tillmann ein persönlicher Adjudant
zugeordnet wurde, war die Position des zweiten Brudermeisters zu
besetzen. Amtsinhaber Johannes Vollmer trat nach 42 Vorstandsjahren
nicht erneut an. Viel Zeit und Herzblut habe er in das Leben der
Bruderschaft investiert, so Bergmann, als er ihn nach dem Votum der
Versammlung zum Ehrenmajor ernannte.
Die Wahl des Nachfolgers war schon mit Spannung erwartet worden, standen
doch mit Andreas Cramer, Hans-Georg Dröge und Ingolf Schneider gleich
drei Kandidaten bereit. In einer Stichwahl setzte sich schließlich
"Schorsch" Dröge gegen Ingolf Schneider durch und wurde neuer "zweiter
Mann" der Bruderschaft.
Auch Rechnungsführer Norbert Rickert kandidierte nicht erneut. Er wurde
zum Ehrenhauptmann ernannt. Für seine Nachfolge kam es zur Wahl zwischen
Andreas Dröge und Andreas Schwark, bei der sich Dröge durchsetzen
konnte.
Der Stab der Schützenbruderschaft blieb auf allen anderen Posten
unverändert, denn nur mit Kontinuität lassen sich die Herausforderungen
des Jubiläumsjahres meistern, wie immer wieder betont wurde. So stehen
noch umfassende Reparaturen und Verbesserungen an der Schützenhalle mit
vielen Arbeitseinsätzen für die Platzmajore und ihre Helfer an. Der
Einstieg in das Jubiläum wird durch einen einmaligen Silvesterball
markiert, dessen Eckdaten bekannt gegeben wurden (Bericht folgt). - hpb

Oberst Dr.
Friedel Bergmann, Oberstadjutant Andreas Tillmann, Ehrenmajor Johannes
Volmer,
Ehrenpräses
Stadtspastor Uwe Schläger, 2. Rechnungsführer Andreas Dröge,
Major Hans-Georg
Dröge, Ehrenhauptmann Norbert Rickert
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