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muenchner-kirchenradio.de"
vom 03.05.2012
Kardinal Marx:
kein Tipp für DFBPokalfinale
Kardinal Reinhard Marx will keinen Tipp zum Ausgang des DFBPokalfinales
abgeben. Das Fußballspiel entscheide sich auf dem Platz, so der
Erzbischof. Im Münchner Kirchenradio betonte er allerdings, dass er
Mitglied bei Borussia Dortmund sei.
Grundsätzlich seien beide Mannschaften gleich stark, so Marx. Trotz der
Verbundenheit zur Borussia werde er mit Sicherheit auch keine
Vereinsfahne aus dem Fenster des Erzbischöflichen Palais hängen schon
aus Denkmalschutzgründen. Auch der Vorsitzende des Diözesanrates im
Erzbistum München und Freising, Hans Tremmel, fiebert dem Pokalfinale
entgegen. Der bekennende Bayernfan sei nach eigenen Angaben eifrig
dabei, Kardinal Marx „zu bekehren“ und von einer Mitgliedschaft beim
Rekordmeister zu überzeugen. „Ein schwieriges Aufgabenfeld“, so Tremmel
im Münchner Kirchenradio. Anders als Marx hält sich Tremmel mit einem
Tipp für das Endspiel nicht zurück: ein knappes 2:1 für den FC Bayern in
der Verlängerung.
Am 12. Mai stehen sich im Berliner Olympiastadion Meister Borussia
Dortmund und der FC Bayern beim DFBPokalfinale gegenüber. (ks)
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"geseke-onlie.de"
vom 02.05.2012
Geruch von
Alkohol und Grillkohle liegt in der Luft
Der Geruch von
Alkohol und Grillkohle liegt auch auch am frühen Mittwochmorgen noch
über das Gelände rund um die Warte Lugdal (Hexentürme Geseke).
Über Facebook haben sich mehrere hundert Leute für ein inoffizielles
Treffen zum ersten Mai verabredet. Zeugen berichteten von zeitweise über
500 feiernden Jugendlichen rund um das Naturschutzgelände.
Mit zum Teil selbstgebauten Maiwagen beschallten die Maiwanderer das
Gelände. Neben Grillkohle zeugten auch am Morgen danach noch Schnaps-,
Bier- und andere alkoholische Getränkeflaschen von einem intensiven
Fest. Aber auch Einkaufswagen und Fahrräder zieren die südliche Feldflur
weit und breit.
Die Polizei und das Geseker Ordnungsamt ließ die Jugendlichen gewähren
und beobachtete das inoffizielle "Festgelände" immer wieder aus nächster
Nähe und sprachen die Partyfreunde direkt an.

Zum Ärger
der Westhofe wurde an der Gedenkstätte Seuchenlinde randaliert. Foto:
Laame
Zum Ärger der
Westhofe der Sankt-Sebastianus Schützenbruderschaft wurde allerdings an
der Gedenkstätte Seuchenlinde randaliert. Bisher unbekannte nutzten das
Gelände als "Saufgelage" und schmissen die frisch bepflanzten
Blumentöpfe zu Boden.
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"Der Patriot"
vom 30.04.2012
Mahnung an das hohe Gut
des Friedens
Neuland ist gestern die Lobetagprozession entlang der Stadtwälle für
Pfarrer Rainer Stahlhacke und Pastor Thomas Zwingmann gewesen. Kein Jahr
sind die beiden für den neu gegliederten Pfarrverbund im Amt. Nun stand
für sie und den Militärpfarrer Martin Tilles mit der Prozession eine
große Bewährungsprobe bevor. Dabei zeigten sie, dass sie den
Pastoralverbund als eine Einheit verstehen. Symbolisch verdeutlichten
sie dies, indem sie während der Prozession abwechselnd unter dem
Baldachin gingen.
Mitglieder des Rates, Fahnenabordnungen der Vereine, Musiker der
Stadtkapelle und zahlreiche Gläubige beteiligten sich an der Prozession.
Damit erinnern sie an die Belagerung Gesekes durch den "tollen"
Christian von Braunschweig 1622. Als einzige Stadt Westfalens konnte
Geseke ihn abwehren.
Als Dank führten die Bürger den Lobetag ein. Daran erinnerte Pfarrer
Stahlhacke in seiner Predigt am Lüdischen Tor. "es ist die Erinnerung an
einen verderblichen Krieg". das Gedenken sei auch 390 Jahre danach alles
andere als eine "alte Kamelle". Ein Krieg bringe nichts anderes als
"Tod, Leid und Not". Der Frieden sei ein "hohes Gut, das es zu bewahren
gilt". Der Lobetag sei Mahnung und Erinnerung zugleich. Mit dem Te Deum
und Segen endete die Prozession in der Stiftskirche. Anschließend
konnten sich die Gläubigen bei einem Imbiss stärken. - mes

Zogen
gefolgt von Vertretern aus Rat und Verwaltung, Schützen,
Stadtkapelle und
Gläubige durch die Stadt. - Foto: Meschede
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"Der Patriot"
vom 27.04.2012
Heeresmusikkorps spielt für traumatisierte Soldaten
Sie haben schon in Großbritannien, Ägypten, Norwegen, Dänemark, Belgien,
Polen, Schweden und Finnland auf der Bühne gestanden, traten bei den
Olympischen Spielen 1972, bei der Fußball-WM 1974 und bei der EM 1988
auf und erspielten bis heute weit über eine Mio. Euro für wohltätige
Zwecke. Jetzt kommen die Musiker des Heeresmusikkorps 1 aus Hannover für
ein Benefizkonzert auch nach Geseke. In alter Verbundenheit zum
ehemaligen Militärpfarrer, Pastoralverbundsleiter Rainer Stahlhacke, hat
das Bundeswehr-Korps aus der niedersächsischen Landeshauptstadt sein
Kommen zugesagt. Das Konzert findet am Dienstag, 15. Mai, um 19.30 Uhr
im großen Festsaal des Gymnasiums Antonianum statt. Der Erlös des
Konzertes ist zum einen für die Geseker Tafel und die Hospiz Bewegung
Geseke, zum anderen für die Betreuung traumatisierter Soldaten bestimmt.
Zum aktuellen Konzertprogramm des 1956 gegründeten Korps gehören unter
anderem Werke von Bernstein , Strauß oder Queen. Karten für den Auftritt
des Heeresmusikkorps gibt es in allen Pfarrbüros des Pastoralverbundes,
im Bürgerbüro der Geseker Stadtverwaltung, in der Sparkasse Geseke sowie
in den Volksbanken in Geseke und in Störmede.
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"Der Patriot"
vom 23.04.2012
Ein
Aushängeschild mit vielversprechender Zukunft
Dass am
Wochenende Schützenfestähnliche Zustände in Ehringhausen herrschten, lag
nicht etwa daran, dass man vor lauter Vorfreude das Fest einige Wochen
nach vorne verlegt hatte. Ganz im Zeichen des Tambourkorps stand das
Dorf vielmehr zwei Tage und Nächte lang. Ihr 25-jähriges Jubiläum
feierten die Musiker mit einem Festakt, einem Umzug und stimmungsvollen
Partys.
"Wenn eine Frau 25 wird, nennt man sie zuweilen alte Schachtel. Das gilt
für uns allerdings überhaupt nicht", läutete Thorsten Lünne, erster
Vorsitzender des Tambourkorps, die Feierlichkeiten am Freitagabend ein.
Mit einem Altersdurchschnitt von 25 Jahren blicke man vielmehr auf eine
vielversprechende Zukunft. Das sah auch Gesekes Bürgermeister Franz
Holtgrewe so, der in seinen Grußworten die Musikformation als ein
"aktives, junges, auf hohem Niveau spielendes Aushängeschild des Dorfes"
bezeichnete. Und dass sie wirklich auf hohem Niveau spielen können,
bewiesen die Vereinsmitglieder, während sie den Festakt mit
traditionellen Märschen, aber auch Interpretationen moderner Popmusik,
musikalisch begleiteten.
Vom offiziellen Marsch der belgischen Fallschirmjäger bis zum
Achtziger-Jahre-Hit "Walking on sunshine" (gespielt von der
Jugendgruppe) präsentierte das Tambourkorps ein abwechslungsreiches
Programm, mit dem es das Publikum im voll besetzten Zelt begeisterte.
Was seit 25 Jahren ebenfalls wunderbar funktioniere, sei die
Zusammenarbeit mit dem Volksmusikerbund, erklärte
Kreisverbandsvorsitzender Harald Franke im weiteren Verlauf des
Festaktes: "Eure Truppe ist auf jeder Veranstaltung ein gern gesehener
Gast." Anschließend überreichte Franke den Kreisverbandsorden in Silber
für besondere Verdienste an Denise Grabowski, Thorsten und Andreas
Lünne, Melanie Wieneke und Frank Kößmeier. Den Orden in Gold gab es für
Michaela Weßling und Gerlinde Fecke. Tambourmajor Bernhard Haneke und
sein Stellvertreter Wilhelm Gerling wurden für ihr 25-jähriges
Dirigentenjubiläum gar mit der Dirigentennadel in Gold mit Diamant
ausgezeichnet.
Mindestens so stimmungsvoll wie am Freitag ging es in Ehringhausen auch
am Samstag weiter. Allerdings wurde wegen des Regens der Festumzug mit
rund 770 Teilnehmern und zwölf Kapellen stark verkürzt und führte die
Musiker und geladenen Schützenvereine schnurstracks ins Festzelt.
Ebenfalls sagte der Tambourkorps-Vorsitzende Thorsten Lünne
wetterbedingt das große Zusammenspiel aller Musikvereine auf dem Hof
Beine ab. "Der Regen hat uns ein bisschen den Umzug verdorben. Dafür
sind wir jetzt umso schneller am Ziel", betonte Lünne.
Im Zelt vergaßen die Gäste jedenfalls schnell die Wetterkapriolen und
feierten ausgelassen. Einen Großteil trugen dazu die Musikdarbietungen
der Gastvereine bei. Flotte Märsche, Volkslieder, aber auch modernere
Evergreens spielten die Orchester auf erfrischend temperamentvolle
Weise. Darunter befand sich so mancher Gute-Laune-Macher.
Später am Abend war schließlich mit dem Auftritt der Band "Kult, die
Partyklassiker" ausgelassene Partystimmung angesagt. - rae / mes
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"Neue
Regionale"
vom 22.04.2012
Lobetag
Die Hellwegstadt Geseke begeht am Sonntag, 29. April, den traditionellen
Lobetag. Dieser geht auf ein Gelöbnis der Bürger der Stadt Geseke zurück
und ist aus Dankbarkeit darüber entstanden, dass 1622 der Tolle
Christian Geseke als einzige Stadt in Westfalen nicht erobern konnte.
Beginn ist um 9 Uhr mit dem Hochamt in der Stiftskirche St. Cyriakus.
Danach geht die Prozession begleitet von der Stadtkapelle Geseke über
die Wälle der Stadt mit Stationen am Steintor, am Lüdischen Tor, an dem
die Predigt gehalten wird, und am Viehtor, an dem besonders auch der
Opfer des Krieges und der Bombenangriffe gedacht wird. Der feierliche
Abschluss mit Te deum und Segen ist dann in der Stiftskirche. Die
Anwohner sollten den Prozessionsweg schmücken. Im Innenhof der
Stiftskirche findet nach Beendigung der Prozession ein großer
Frühschoppen statt. Fürs leibliche Wohl wird gesorgt.
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"Der Patriot"
vom 11.04.2012
Täter feuern mit
Softair-Waffe auf Heiligenhäuschen
Die Nordhofe der
St.-Sebastianus-Bruderschaft ist Kummer gewohnt, wenn es um das
Heiligenhäuschen an der Lauflinde geht. |
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Immer wieder
wird in dem kleinen Wäldchen, in dem sich die Schützen um die Pflege des
Bildstocks und der Grünanlagen kümmern, randaliert oder Müll entsorgt.
Doch am vergangenen Wochenende ist Hauptmann Karl Gärtner der Kragen
geplatzt. Mit Softair-Waffen haben bislang unbekannte Täter immer wieder
auf das Häuschen geschossen und dabei hohen Schaden angerichtet. Zum
Beweis lieferte Gärtner der Polizei am Montag die überall herumliegende
Munition (kleine Metallkugeln). "Wir haben das Häuschen vor Jahren
aufwändig renoviert. Viele Menschen, vor allem auch Kranke, gehen
dorthin, um zu beten. Und dann passiert so etwas", ärgerte sich der
Hauptmann, der nun Strafanzeige stellen will. Zudem hofft Gärtner auf
Hinweise von Zeugen. Sie können sich beim Nordhofe-Chef unter Tel. (01
71) 4 74 83 05 melden. - Foto: Friedrich |
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"Der Patriot"
vom 11.04.2012
Schützen marschieren
Die St.-Sebastianus-Schützenbrüderschaft marschiert nimmt am Samstag, 21.
April, am Festzug zum 25-jährigen Bestehen des Tambourkorps Ehringhausen
teil. Abfahrt mit dem Bus ist um 15 Uhr ab "Alte Post", Lüdische Straße. Der
Umzug beginnt um 16.15 Uhr.
"Der Patriot"
vom 14.04.2012
Randnotizen2
Das Jubiläum der 600 Jahre alten St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft wirft
seine Schatten voraus. An der Kreuzbreite wird der Weg geebnet für den
Aufmarsch tausender Gastschützen, im Hintergrund laufen die letzten
Absprachen für das umfassende Sicherheitskonzept und im entfernten Bayern
macht der geistliche Prokurator der Bruderschaft, Reinhard Kardinal Marx,
mobil für die Heimreise am ersten Juli-Wochenende. Wie jetzt aus
Sebastianer-Kreisen zu erfahren war, soll der Erzbischof auf den Weg nach
Norden rund 60 Gebirgsschützen im Schlepptau haben. Sie werden beim großen
Festumzug mitmarschieren. Und Salutschüsse wollen sie auch abfeuern. Noch 84
mal schlafen, dann kann das bayerisch-westfälische Volksfest beginnen.
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"Der Patriot"
vom 30.03.2012
Sponsoring schon seit 1412
Wer gab den Sebastianern in Geseke eigentlich ihren Namen und wie kam es
zur Ersterwähnung der Bruderschaft im Jahre 1412? Fragen, die Hans Peter
Busch, erster Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde in Geseke, am
Mittwochabend im gut besuchten Vortragsraum der Sparkasse gerne
beantwortete.
Anlässlich des 600-jährigen Jubiläums der Bruderschaft - gefeiert wird
Ende Juni und Anfang Juli - machen Schützen- und Heimatverein gemeinsame
Sache, um über die langjährige Geschichte der Sebastianer zu erzählen
und die Entwicklungslinien bis heute aufzuzeigen. Historische Bilder,
die aus dem Fundus der beiden Vereine stammen, aber auch Fotos der
aktuellen Feierlichkeiten, nahm Busch zur Hilfe, um die seit
Jahrhunderten bestehenden Traditionen zu erläutern.
Die Farben der Schärpen seien beispielsweise schon seit dem 19.
Jahrhundert festgelegt: "Die Farben Schwarz, Weiß und Grün sind den
Fahnen der westfälischen Studenten entlehnt, die diese während der
Befreiungskriege gegen Napoleon trugen", erklärte Busch. Auch die Wahl
der Uniform, traditionell aus Frack und Zylinder bestehend, findet ihre
Begründung in der deutschen Historie: "Frack und Zylinder waren die
Ausgehkluft des deutschen Biedermeiers", so der Heimatforscher weiter.
Ihre Geburtsstunde feierte die Bruderschaft laut Hans Peter Busch am 17.
August 1412. Ein Gartenbesitzer beauftragte die Schützen damals damit,
die Kerzen am Sebastianus-Altar, der den Schützen schließlich ihren
Namen gab, in der Stadtkirche am Brennen zu halten: "Das war sozusagen
das erste Sponsoring. Hier zeigt sich, dass sich gewisse Strukturen bis
heute halten. Auch das Jubiläumsfest wäre ohne Sponsoren undenkbar",
betonte Busch.
Die traditionelle Versprechenserneuerung findet übrigens im 17.
Jahrhundert ihren Ursprung, als die Schützenbrüder kriegsbedingt nicht
feiern konnten, sich dafür aber Treue und Brüderlichkeit schworen. - rae

Hans Peter Busch
in Doppelfunktion als Vorsitzender des
Heimatvereins
Geseke und Archivar der Sebastianer
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"Der Patriot"
vom 22.03.2012
Niemals geht man so ganz
Ihr Abschied kam für die Kirchengemeinden und für die Geistlichen selbst
völlig unerwartet. Die Pfarrer Gerald Haringhaus, Thomas Schmidt und Uwe
Schläger mussten lieb gewonnene Freunde verlassen und sich in neue
Gemeinschaften einfinden. Doch sie blicken gerne auf ihre Zeit in Geseke
zurück.
Auf die Frage, wie es ihnen in ihrer neuen Gemeinde geht, kommen die
Antworten der Geistlichen zögerlich und überlegt. Man will schließlich
niemandem vor den Kopf stoßen. Klar wird aber, dass sich alle drei
Geistlichen noch auf irgendeine Weise einleben müssen.
„Es kann hier noch nicht so sein, wie es nach zwölf Jahren in Geseke
war“, sagt Gerald Haringhaus. Der 47-Jährige ist seit Sommer 2011
Pfarrer und Pastoralverbundsleiter in Herford. Ungeheuer gefreut habe er
sich über die Riesenstapel Weihnachtskarten, die ihn aus seiner alten
Heimat erreichten. „Meine Verbundenheit hat sich mit der Verabschiedung
nicht geändert.“ Aus den Kontakten seien jetzt Fernbeziehungen geworden.
Was ihm fehle, sei die Feierkultur innerhalb der Gemeinde, wo einer den
anderen kennt und wo man einfach „nett gekakelt“ habe. Besonders
vermisst Pfarrer Haringhaus jedoch noch etwas anderes an seiner
ehemaligen Wirkstätte, der Stiftskirche: „Was mir wirklich fehlt, ist
das Gnadenbild Maria Schuss.“
Auch Thomas Schmidt hat sich gut eingelebt, wie er sagt. Nach seinem
Weggang nach Bad Westernkotten ist der neue Schwerpunkt seiner Arbeit
jetzt die Kur-Seelsorge. Während in Störmede „die Laufkundschaft
fehlte“, ist im Kurpark immer etwas los, berichtet Schmidt. Neu für ihn
sei auch, dass er nicht verwalten müsse, sondern das tun könne, wozu er
bei seiner Weihe berufen wurde, sagt er. „Menschen brauchen uns als
Priester und nicht als Verwalter.“
Trotzdem stellt der Pfarrer klar: „Es hat mir damals sehr weh getan,
dass ich gehen musste.“ Aber er habe schließlich akzeptiert, dass jetzt
etwas anderes komme. Der 50-Jährige erinnert sich dennoch gerne an die
„weltlichen und geistlichen“ Veranstaltungen. Allein den Aufmarsch aller
Schützen, wenn dem Präses ein Ständchen gebracht wurde, bleibe ihm im
Gedächtnis. Der Lobetag habe ebenfalls einen besonderen Charakter
gehabt. Das Passionsspiel der Kommunionkinder fehlt in seiner Aufzählung
ebenfalls nicht. Den Kontakt zu Menschen in seinem ehemaligen Zuhause
meidet er derzeit, sagt er. Und zwar auch, um es den neuen Geistlichen
nicht so schwer zu machen.
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Angekommen
an seiner neuen Wirkungsstätte in Wewer ist auch der ehemalige
Stadtpfarrer Uwe Schläger. Persönlich war er für ein Gespräch nicht
erreichbar, doch versicherte sein langjähriger Wegbegleiter und
St.-Petri-Mitarbeiter Ulrich Sauer, dass es ihm gut gehe. „Er ist
sehr gut aufgenommen worden in seiner neuen Gemeinde. Auch dort
stehen die Gläubigen voll hinter ihm“, weiß Sauer. Sein Herz hängt
aber nach wie vor an Geseke. „Die Zeit kann und will er nicht
vergessen. Wehmut ist schon noch da“, berichtet Sauer.
Groß ist
deshalb auch Schlägers Vorfreude auf das Jubelfest der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft im Juli. Als Ehrenpräses hat er
sich bereits angemeldet für die Feierlichkeiten. Und mit dem
„schwarzen Bataillon“ wird er laut Sauer beim Pontifikalamt in St.
Petri selbstverständlich auch am Altar stehen. - kj |
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"Sebastianer in
eigener Sache/Verein für Heimatkunde" vom 21.03.2012
Vortrag: Sitten
und Gebräuche der Sebastianer
Das große
Schützenjubiläum der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft wirft in
vielfältiger Weise seine Schatten voraus. Bevor im Juli gefeiert werden
kann, werden an vielen Stellen die Vorbereitungen getroffen.
Zur Einstimmung
auf das Fest bietet der Verein für Heimatkunde in Verbindung mit der
Bruderschaft einen Vortrag an, der auf die Sitten und Gebräuche der
Schützen eingehen will. Am Mittwoch, 28.03., zeigt Hans Peter Busch ab
19.30 Uhr historische und aktuelle Fotos und erläutert Festablauf und
Besonderes.
Zum Vortrag, der
im Vortragssaal der Sparkasse Geseke an der Bachstraße stattfindet, sind
Interessenten herzlich willkommen.

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"Der Patriot"
vom 19.03.2012
Klares Votum für
den „Fels in der Brandung“
„Im Kreisschützenbund wird eine vorbildliche Kameradschaft gelebt“,
erklärte Kreisoberst Bernhard Adams gegenüber den rund 700 in der
Schützenhalle Geseke versammelten Schützen und hieß sie zur
Delegiertenversammlung des Kreisschützenbundes (KSB) Lippstadt
willkommen.
Ein herausragender Tagesordnungspunkt war die Wahl des stellvertretenden
Kreisoberst. Als „Fels in der Brandung“ bezeichnete Bernhard Adams
seinen Vize Willi Hoppe, der dann für drei weitere Jahre von der
Delegiertenversammlung in seinem Amt bestätigt wurde. Für ein Jahr als
Beiratsmitglied gewählt wurde Stefan Steimann, neue Kassenprüfer dürfen
sich Bernd Osterhoff, Franz-Josef Frede, sowie Hans-Dieter Herbort
nennen.
Das Festhalten an ideellen Werten und großes, mitmenschliches
Engagement, so der Kreisoberst weiter, seien Garanten für den
Fortbestand der Schützengemeinschaften in unserer modernen Zeit. An die
Politik wandte sich Bernhard Adams mit der Bitte, Gesetze zur
Absicherung der Schützenfeste so zu gestalten, dass sie den Fortbestand
dieser Feiern nicht gefährdeten.
Den Wunsch des Kreisoberst nach tragbaren Sicherheitskonzepten für
Schützenfeste unterstützte auch Bürgermeister Franz Holtgrewe und machte
deutlich, dass man in Geseke mit Begeisterung Hochfeste feiere. Als
große Schützenfamilie definierte auch der Oberst der
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, Dr. Friedrich Bergmann, die
Hellwegstadt und unterstrich, dass die 600-jährige Tradition der St.
Sebastianer die Menschen in der Stadt zusammenführe.
Das Festhalten an Grundwerten, so Bergmann weiter, gehe in der St.
Sebastianus-Schützenbruderschaft Hand in Hand mit Toleranz und
Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem. Auch der Kreisschützenbund trage
diese Idee des Schützenwesens mit und suche statt der Konfrontation
stets den Dialog mit Andersdenkenden. Den Grußworten der Ehrengäste ließ
Kreisgeschäftsführer Franz Westermann den Jahres- und Geschäftsbericht
folgen und rief seinen Zuhörern das Schützenjahr 2011 in Erinnerung.
Zum Abschluss gab der Kreisoberst den Terminkalender 2012 bekannt und
wies besonders auf die Bundesversammlung am 21. April in Belecke hin. -
mpr

Auf ein
spannendes Schützenjahr mit vielen neuen Herausforderungen freut sich
der Vorstand
des
Kreisschützenbundes Lippstadt (v.l.): Matthias Lehnen (Beisitzer),
Kreisoberst
Bernhard Adams, Willi Hoppe (stellvertretender Kreisoberst),
Franz Westermann
(Kreisgeschäftsführer) und Josef Freund (Beisitzer). - Foto: Pape-Rüther
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"Der Patriot"
vom 15.03.2012
„Ein König hat eine
Königin zu nehmen“
Die Wellen schlagen hoch im Schützenwesen. Seitdem die Delegierten im
Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften homosexuellen
Königspaaren in Leverkusen im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung die Tür
zugeschlagen haben, gibt es auch bei den Sebastianern in Geseke kaum ein
anderes Thema. Während der Verein in Netzwerken wie Facebook Prügel
bezog, konnte sich Dr. Friedel Bergmann als Oberst einer der größten
Bruderschaften im Bund in den vergangenen Tagen kaum noch vor Anfragen
lokaler und regionaler Medien retten.
Eigentlich wollte sich der erste Brudermeister nicht zur aktuellen
Diskussion äußern. Auf Anfrage unserer Zeitung bezog er dann aber doch
Stellung. Als „unglücklich“ bezeichnete er die Vorgehensweise des
Bundes. „Das war mit der Brechstange herbeigeführt. Ich hätte gar nicht
erst so groß über das Thema abstimmen lassen. Dann wäre die Debatte auch
nicht so hochgekocht. Man hätte besser auf Anträge von unten warten
können“, sagte Bergmann. Zudem vermisst er im Nachgang zu der
öffentlichen Versammlung eine klare Aussage des Bundespräses. „Jetzt
stehst du als Oberst eines Vereines und Katholik fürchterlich im Regen.
Da hätte mehr Rückendeckung kommen müssen“, findet der Sebastianer.
Nichtsdestotrotz steht Bergmann zu der Entscheidung des Bundes. „Wir
sitzen mit im Boot und tragen das mit“, betonte er und verwies zugleich
auf das kanonische Recht. „Wir sind katholische Vereine mit bestimmten
Grundsätzen. Eine Ehe unter Gleichgeschlechtlichen ist nun mal nicht
möglich. Der Beschluss musste so kommen“, erklärte Bergmann. Auch die
Satzung der St.-Sebastianus-Bruderschaft schließt ein homosexuelles
Majestätenpaar aus. „Der König hat eine Königin zu nehmen“, heißt es
dort wörtlich. „Diese Regel ist schon von meinen Vorgängern nach dem
Krieg eingeführt worden. Ein gleichgeschlechtliches Paar passt einfach
nicht zu unserer Tradition“, sagte Bergmann. Als intolerant möchte er
dennoch nicht gelten. „Jeder weiß zwar, dass ich erzkatholisch bin, aber
ich habe Schwule im Bekannten- und Kollegenkreis, deren Ansichten ich
respektiere. In der aktuellen Sache bin ich aber vielleicht etwas
verbohrt“, gab er zu.
Und sollte es in der Bruderschaft trotz der jüngsten Entscheidung doch
mal zu einem Königsschuss eines homosexuellen Schützenbruders kommen,
würde sich Bergmann in jedem Fall um eine einvernehmliche Lösung
bemühen. „Es dürfte gar nicht erst zur Eskalation kommen. Wir würden auf
unsere Satzung hinweisen und bestimmt einen Weg finden, der einen
friedlichen Festverlauf garantiert. Vielleicht würde ich dem König im
eigenen Interesse raten, seine Nichte oder Schwester zu Königin zu
nehmen“, so Bergmann abschließend. - df

Scharf
geschossen: Der Verein rät zur Schwester, doch der König will eigentlich
den
Geliebten an
seiner Seite. So stellt sich unser Karikaturist Gerd Korge die Situation
unter der
Vogelstange vor,
sollte es mal ein homosexueller Schütze wagen, bei der Geseker
St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft den Thron zu besteigen.
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"erzbistum-muenchen.de" 13.03.2012
Kardinal Marx
zurück im Palais Holnstein
Nach vier Jahren in Schwabing kehrt der Erzbischof von München und
Freising in dieser Woche in das traditionelle Quartier im Palais
Holnstein in der Kardinal-Faulhaber-Straße im Stadtzentrum zurück. Das
vom Münchner Hofbaumeister François de Cuvilliés in den Jahren 1733 bis
1737 im Auftrag des Kurfürsten Karl Albrecht erbaute Rokoko-Adelspalais
war seit Oktober 2008 vom Staatlichen Bauamt München 1 saniert worden.
Kardinal Reinhard Marx hatte seinen Wohn- und Dienstsitz seit seinem
Amtsantritt als Erzbischof am 2. Februar 2008 in Schloss Suresnes in
Alt-Schwabing.
Das Palais Holnstein ist ein Dienstgebäude mit Büros für den Kardinal
und seine Mitarbeiter und beherbergt auch ein Archiv. Marx bezieht eine
Wohnung mit drei Zimmern, Küche und Bad im rückwärtigen Teil des Hauses,
wo auch seine Vorgänger gewohnt haben. Außerdem sind in dem Haus der
Sekretär des Erzbischofs sowie die beiden Schwestern untergebracht, die
den Haushalt führen. Die historischen Räume werden für öffentliche
Zwecke und Gespräche genutzt. Kardinal Marx hat versichert, er wünsche
sich ein offenes Haus, das Begegnungen mit vielen Menschen ermögliche.
Die Generalinstandsetzung des denkmalgeschützten Palais war laut
Staatlichem Bauamt erforderlich, weil sich umfangreiche Bauschäden
zeigten und die letzten Sanierungsarbeiten vor mehr als 35 Jahren
durchgeführt worden waren. Der Freistaat Bayern als Eigentümer des
Cuvilliés-Baus stellt 6,54 Millionen Euro der anfallenden Kosten für die
Sanierung in Höhe von 8,1 Millionen Euro zur Verfügung. Die Kirche
beteiligt sich daran mit 1,56 Millionen Euro und übernimmt damit neben
Kosten für Nutzerwünsche auch Kosten für denkmalpflegerische Maßnahmen.
Die Kosten der für den Betrieb erforderlichen technischen Einbauten in
Höhe von 631.000 Euro gehen in voller Höhe zu Lasten des Nutzers.
Das Palais Holnstein zählt zu den bedeutendsten noch erhaltenen
Adelspalais aus der Barockzeit und besitzt einen außergewöhnlichen
stadtgeschichtlichen und kunsthistorischen Rang. Mit seiner weitgehend
noch erhaltenen Ausstattung gilt es als Münchens schönstes
Rokoko-Palais. Neben Cuvilliés wirkten der Maler und Stuckateur Johann
Baptist Zimmermann, der Bildhauer Johann Baptist Straub sowie Johann
Joachim von Dietrich mit. Kurfürst Albrecht ließ das Gebäude für seinen
illegitimen Sohn Franz Ludwig Graf von Holnstein errichten.
Das Baudenkmal ist seit 1821 Wohn- und Amtssitz des Erzbischofs von
München und Freising. König Max Joseph I. verpflichtete sich im Jahr
1817 mit Unterzeichnung des Konkordats zwischen Bayern und dem Heiligen
Stuhl, für Unterhalt und Wohnung der Erzbischöfe Sorge zu tragen. Das
Konkordat von 1924 schreibt diese Rechtsgrundlage fort. Kardinal Marx
ist nunmehr der 13. in der Reihe der Münchner Erzbischöfe, der im Palais
Holnstein wohnt und arbeitet. Der erste Hausherr war Erzbischof Lothar
Anselm Freiherr von Gebsattel (1821-1846), im 20. Jahrhundert hatten
zuletzt die Kardinäle Friedrich Wetter, Joseph Ratzinger, Julius
Döpfner, Joseph Wendel und Michael von Faulhaber dort residiert. (kel)

Palais Holnstein
in der Münchner Innenstadt
(Bild:
Erzbischöfliches Ordinariat München,
Montage: N.
Sprenger)
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"Neue
Regionale" vom 11.03.2012
Kreisschützenbund
Die Schützenhalle Geseke ist in diesem Jahr Veranstaltungsort der Deligiertentagung des Kreisschützenbundes Lippstadt. Am Freitag, 16. März, treffen sich die Vereine und Bruderschaften sowie alle interessierten Schützenbrüder um 19.30 Uhr "auf der Halle". Die Schützenbrüder werden gebeten, in Uniform zu erscheinen. Auf der Tagesornung stehen, neben den üblichen Berichten u.a. die Wahl des stellvertretenden Kreisoberst sowie die Vorschau auf eine Reihe wichtiger Veranstaltungen, wie die Bundesversammlung das Kreisschützenfest oder die Romfahrt 2012.
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"Der Patriot"
vom 07.03.2012
Berichte aus Afghanistan
Ganz in der Tradition von Heinrich Wienken, den im letzten Jahr
verstorbenen Ehrenpräses der St. Sebastianus Schützenbruderschaft
Geseke, stand der diesjährige Einkehrtag der Schützen. Wienken hatte die
Schützen vor 40 Jahren erstmals zusammen gerufen, um abseits von Fest
und Feier andere Aspekte des Lebens und Glaubens zu thematisieren.
Erstmalig gestaltete der Präses Pfarrer Rainer Stahlhacke das Programm
dieses Einkehrtages.
Zahlreiche Geseker hatten den Weg in den Pfarrsaal der Stadtkirche
gefunden, um anlässlich des zweiten Fastensonntages Eindrücke und
Erlebnisse aufzunehmen, die Stahlhacke bei seinen vier Aufenthalten bei
den Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gesammelt hatte. „Ihr sollt
wissen, was mich da geprägt hat und warum ich so ticke“, eröffnete er
seinen Lichtbildervortrag.
Man erhalte einen anderen Blick auf die Welt, führte er weiter aus, wenn
man Armut und Elend sehe und gleichzeitig die Kinder vor Augen habe, die
immer mit einem Lachen im Gesicht vor einem stehen. Man dürfe nie
vergessen, dass die Denkweise der Menschen islamisch ist, dass das
Überstülpen westlicher Idealvorstellungen nie zum Ziel führen könne.
Für die eigenen Soldaten sei ein Pfarrer schon deshalb wichtig, weil er
nicht in der militärischen Hierarchie stehe, nicht weisungsgebunden sei.
Das schaffe ein Vertrauensverhältnis, dass die Soldaten, gerade auch
diejenigen, die keiner Glaubengemeinschaft angehören, nicht missen
wollten. Nachdenklichkeit prägte die Gesichter der Teilnehmer nach dem
Besinnungsmorgen, als von der Traumatisierung durch die gefahrvollen
Einsätze berichtet wurde.
Diesen Soldatinnen und Soldaten zu helfen, ist die Intention eines
Konzertes des Heeresmusikkorps I aus Hannover, das der Geseker
Pfarrverbund mit Unterstützung der Schützen am 15. Mai ausrichten wird.
Der Erlös aus dem Konzert wird sowohl Geseker Hilfsprojekten wie auch
traumatisierten Bundeswehrangehörigen zugute kommen. - hpb

Oberst
Dr. Friedel Bergmann begrüßte Pfarrer Rainer Stahlhacke,
der den
Einkehrtag gestaltete. - Foto: Busch
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"Der Patriot"
vom 04.03.2012
Was gab’s Neues?
Zum Klönabend begrüßte Oberst Alfons Schweins die Vorstände der
Schützenvereine aus dem Stadtgebiet dieses Mal in Mönninghausen. Sein
besonderer Gruß galt den anwesenden Königen und als Leiter des
Pastoralverbundes Geseke Pfarrer Rainer Stahlhacke. Die Vorsitzenden der
Vereine berichteten über das Vereinsjahr 2011 und gaben einen Ausblick
auf die Termine 2012. Zudem gingen sie auf besondere Ereignisse ein und
erklärten eventuelle Neuerungen.
Aus Ehringhausen berichteten Oberst Egbert Beine, aus Ermsinghausen
Oberst Bernhard Vollmer, Oberst Eberhard Nagelmeier für die
Bürgerschützen Geseke und aus Langeneicke Oberst Franz Westermann, der
als Kreisgeschäftsführer auch aus dem Kreisschützenbund Lippstadt
berichtete. Heinz-Georg Dröge, 2. Brudermeister der St. Sebastianus
Schützenbruderschaft erläuterte den Stand der Vorbereitungen zum
600-jährigen Jubiläum, das vom 6. bis 8. Juli gefeiert wird. Vorab
richten die Sebastianer noch die Kreisdelegierten-Versammlung des
Kreisschützenbunds Lippstadt am Freitag, 16. März, in Geseke aus.
Oberst Peter Stephan stellte das Programm und den Veranstaltungsflyer
zum 27. Kreisschützenfest vom 14. bis 17. September in Störmede vor.
Pfarrer Rainer Stahlhacke lud alle Schützenbrüder ein, die
Schützenmessen im Rahmen der Hochfeste aktiv mit zu gestalten.
Zur Sprache kamen beim Gedankenaustausch auch noch die Erhöhung der
Bierpreise sowie die Teilnahme an der Bundesversammlung des Sauerländer
Schützenbundes in Belecke. Die zentrale Feier zum Volkstrauertag wird
vom Schützenverein Mönninghausen-Bönninghausen ausgerichtet. Mit einem
kleinen Imbiss klang die Zusammenkunft aus.

Beim Klönabend
(dieses Mal in Mönninghausen) sprachen sich die Vorstände
der Schützen aus
dem Geseker Stadtgebiet ab.
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"Der Patriot"
vom 01.03.2012
Zylinder-Check
Jedes Jahr das gleiche Spiel. Kaum zieht sich der Winter zurück, steht
die Schützenfest-Saison vor der Tür. Rechtzeitig steht Rainer Feldmann,
Gesekes „Zylinder-Experte“ deshalb auch in diesem Jahr wieder in den
Startlöchern, um den Schützen eine böse Überraschung zu ersparen. Nicht
erst am Morgen vor dem Fest, sondern schon jetzt, so der Rat des
St.-Sebastianer-Ehrenhauptmanns, sollten die Schützen auf den Speicher
oder in den Keller gehen, um ihre Fest-Garderobe zu kontrollieren. Und
sollte am geliebten „Chapeau Claque“ doch tatsächlich der Zahn der Zeit
nagen, dann ist Feldmann der richtige Ansprechpartner. Bis zum 15. April
sammelt er alle in die Jahre gekommenen Kopfbedeckungen der Zylinder
tragenden Schützen in der Kernstadt und in den Ortsteilen ein. Als
geballte Ladung geht die Geseker Hut-Sammlung dann auf die Reise in
Deutschlands einzige noch verbliebene Reparatur-Fachwerkstatt. Pünktlich
zum Auftakt der Saison sind dann alle Schützen im Stadtgebiet wieder gut
bedeckt - zumal Feldmann neben dem Reparatur-Angebot auch in diesem Jahr
wieder eine kleine „Zylinder-Börse“ auf die Beine stellt. - df
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"Der Patriot"
vom 11.02.2012
Der Mann der vier Telefone
In Schützenkreisen wird er nur als der Mann der vier Telefone bezeichnet. Und doch könnte es sein, dass Heinz-Josef Dieregsweiler, Geschäftsführer der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, am heutigen Samstag auf keiner Leitung zu erreichen ist. Seinen 60. Geburtstag feiert er schließlich in aller Ruhe, ganz abgeschieden, auf einem Schiff irgendwo in Südamerika.
Viele Grüße und gute Wünsche zum Ehrentag wollen die Sebastianer ihrem Mann für alle Fälle natürlich dennoch zukommen lassen. Und so sollen nach Auskunft des Schützenobersten Dr. Friedel Bergmann schon sämtliche Botschaften per Fax auf dem Weg ans andere Ende der Welt sein. Dankbar sind die Schützenbrüder ihrem Geschäftsführer für die Verdienste um den Verein. „Viele Dinge in der Bruderschaft wären mit Sicherheit nicht ohne sein Organisationstalent entstanden“, sagt Friedel Bergmann. Dabei denkt der Oberst etwa an die Fahrten des Vereins zu Reinhard Kardinal Marx nach Trier, München und Rom sowie an viele weitere Aktivitäten und Ausflüge.
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Mitglied der Bruderschaft ist Dieregsweiler seit 1970. Zunächst war der ausgebildete Müllermeister, der heute als selbstständiger Schädlingsbekämpfer arbeitet, Fähnrich in der Nordhofe, dann über neun Jahre Bataillonsadjutant und anschließend Leutnant der Nordhofe.
Seit zehn Jahren ist der Jubilar, der viele Jahre als Ratsmitglied und Vorsitzender der FDP auch politisch in der Stadt aktiv war, mittlerweile Geschäftsführer, schon seit 30 Jahren arbeitet der begeisterte BVB-Fan im Vorstand. Für die herausragende Arbeit im Verein wurde ihm bereits das Sankt-Sebastianus-Ehrenkreuz des Bundes der Historischen deutschen Schützenbruderschaften verliehen.
Froh sein dürften seine Mitstreiter im Vorstand, dass der wohlverdiente Urlaub bald ein Ende hat, warten doch mit dem 600-jährigen Jubiläum 2012 und dem Bundesfest 2013 schon die nächsten großen Herausforderungen auf das Organisationstalent der Bruderschaft. - df
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"DTS-Meldung"
vom 01.02.2012
Münchner
Kardinal Marx geht manchmal gerne tanzen
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat eingestanden, dass er bisweilen
gerne tanzt.
München (dts Nachrichtenagentur) - "Ich mache auch mal mit der
Schützenkönigin einen Traditionstanz", erzählte der katholische
Kirchenmann im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Es sei zwar
die Ausnahme, "dass ich zu Hause im Kreis der Schützenbruderschaft
tanze, wenn wir miteinander feiern", sagte der Kardinal, der aus dem
westfälischen Geseke stammt, "aber ich liebe unsere alten Geseker
Traditionstänze sehr." Um scheele Blicke schere er sich dabei wenig.
"Ganz ehrlich: Darauf achte ich nicht so", sagte der 58-Jährige. "Die
Kirche darf nicht zu einer Sonderwelt jenseits der Menschen werden", so
der Erzbischof von München und Freising. "Das hat Jesus nicht gewollt."
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"Der Patriot"
vom 28.01.2012
Randnotizen1
Richtig
aufdrehen wollen dagegen die Sebastianer in diesem Jahr, wenn sie ihr
600-jähriges Bestehen feiern. Zuvor sind aber noch einige Handschläge zu
tun, auch für die Dokumentation. So war im Vorfeld der
Generalversammlung ein Fototermin angesetzt, um den Vorstand samt
Ehrenchargen für die Nachwelt im Bild festzuhalten. Über hundert Männer
stellten sich in verschiedenen Formationen – Hofenvorstände, Fahne,
Ehrenriege, aktiver Stab und schließlich auch alle zusammen – der Linse.
Da darf man mit einem nicht unerheblichen Zeitaufwand rechnen. Denn, bei
allem Respekt, über hundert Männer sind auch nicht viel besser als ein
Sack Flöhe. Von wegen! Die Jubel-Sebastianer fühlten sich bei der Ehre
gepackt. „In 60 Minuten waren wir fertig“, erzählt Hans Peter Busch
stolz. „Familie Prion war sprachlos!“ Ja, wir sind es in der Tat auch.
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"Der Patriot"
vom 24.01.2012
Schützen
befürchten eine „Zerrissenheit der Feste“
Kritik an Plänen für Rauchverbot in Zelten und bei
Brauchtumsveranstaltungen
KREIS SOEST - Bis vor etwa acht Wochen gehörte Bernhard Adams zur „Gelegenheit-macht-Raucher“-Fraktion.
Wenn die Runde gesellig war und das Bier im Glas so richtig zischte,
„habe ich gerne mal geschmoikt“, gibt der Oberst des Kreisschützenbundes
(KSB) Lippstadt zu. Dem blauen Dunst sagte er zwar schon vor Neujahr
ade. Doch lässt es Adams nicht kalt, was als Folge eines verschärften
Nichtraucherschutzes auf die Schützenvereine zuzukommen droht.
Ausnahmeregelungen fürs Rauchen in Festzelten oder bei
Brauchtumsveranstaltungen soll es nicht mehr geben. „Das wäre eine
Katastrophe“, prophezeit der Oberst.
Noch herrscht, was die mögliche Gesetzesverschärfung in NRW betrifft, in
den Vereinen des Altkreises Lippstadt weitgehend Ruhe. Der Vorstand des
Sauerländer Schützenbundes (SSB) wird sich laut Adams bei einer Sitzung
Anfang Februar näher mit der Causa befassen.
Bereits Mitte vergangener Woche hatte der SSB-Vorstand jedoch eine
geharnischte Stellungnahme zur Gesetzesverschärfung an das
NRW-Gesundheitsministerium geschickt. Die Pläne von Ministerin Barbara
Steffens (Grüne), Ausnahmen zugunsten der Raucher in Festzelten zu
kassieren, führten „bei allen Schützenvereinigungen im ganzen Land zu
einem Sturm der Entrüstung und Ablehnung“. Schon jetzt seien die Vereine
etwa durch GEMA-Gebühren und diverse Auflagen „auf das Extremste in
ihrer Existenz bedroht“, heißt es in dem Brief. Das generelle
Rauchverbot in Festzelten und bei Brauchtumsveranstaltungen sei „nicht
zielführend“. Pulverdampf unter der Vogelstange und Rauchwölkchen aus
Zigarette oder Pfeife: Für Schützen geht das gut zusammen.
„Offenbar will die Politik das Ehrenamt beschädigen“, fährt Adams
schweres Geschütz gegen die Verantwortlichen in der Landeshauptstadt
auf. „Bei einem Rauchverbot in Schützenzelten werden Feste
auseinandergerissen“, warnt Adams. Noch mehr gelte das für
Versammlungen. Bei diesen drohe künftig ein permanentes Kommen und
Gehen, wenn Raucher ihrer Passion vor der Halle frönen müssten.
In Zelten sei die Belastung durch den blauen Dunst ohnehin nicht so
massiv wie etwa in einer Wirtschaft, wo sogar Nikotin-Freunde die
Speisen lieber in rauchfreier Umgebung genössen. „Die Zelte sind groß,
oft werden die seitlichen Planen aufgerollt, so dass die Luft
zirkulieren kann“, erläutert der Kreisoberst. Freilich räumt er ein,
dass an heißen Sommertagen selbst in einem noch so geräumigen Zelt die
Mixtur aus stickig-warmer und rauchgeschwängerter Luft alles andere als
eine Labsal ist.
Wie soll ein mögliches Rauchverbot in Zelten und Hallen überhaupt
umgesetzt und vor allem: wie soll es kontrolliert werden? Fragen dieser
Art sind nach Adams’ Einschätzung bisher völlig ungeklärt. Ob die
KSB-Delegiertenversamlung im März über das Thema diskutieren wird, ist
auch noch offen. Der Kreisoberst will sich gar nicht ausmalen, wie das
Treffen abliefe, würde er zu Beginn der Tagesordnung ein allgemeines
Rauchverbot verkünden. Man könnte sich aber vorstellen, dass er Probleme
hätte, die Tagesordnung abzuwickeln. Immerhin hielte sich ein vermutlich
erklecklicher Teil der Delegierten zwecks Glimmstängel-Genusses in
wechselnden Formationen unter freiem Himmel auf. Und vernünftige
Gespräche, so vermutet Adams, kämen dann „auch außerhalb der
Tagesordnung nicht zustande“.
Dass sich Nichtraucher bei Festen oder Versammlungen schon einmal über
den Qualm beschwert hätten, sei ihm nicht zu Ohren gekommen, beteuert
Adams. Doch weiß er nur allzu gut, dass sich das natürlich auch einmal
ändern kann. - fe
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"Der Patriot"
vom 24.01.2012
Neue Würdenträger in
Schützenreihen
Ein 600-jähriges Jubiläum und ein Bundesschützenfest im Folgejahr: Das
alles lässt sich nicht mit links bewerkstelligen. Schützenoberst Dr.
Friedel Bergmann betonte deshalb im Lauf der Generalversammlung der St.
Sebasti-anus-Schützenbruderschaft immer wieder die Wichtigkeit des
Teamgeistes, der in Vorstand und gesamter Bruderschaft zu spüren sei. Er
war deshalb besonders glücklich, einige Männer dieses Teams für ihren
Einsatz besonders hervorzuheben.
Bergmann überreichte den hohen Bruderschaftsorden der Sebastianer in
Bronze, die der Verein höchstens an 20 Schützenbrüder vergeben kann.
Neue Träger dieser vereinseigenen Auszeichnung sind Andreas
Heilkenbrinker, Reinold Farwer, Gerhard Haselhorst und Wolfgang Auge.
Den Hohen Bruderschaftsorden des Bundes der Historischen Deutschen
Schützenbruderschaften erhielten Reiner Lange, Adolf Leising und Josef
Mersmann, das Silberne Verdienstkreuz ging an Norbert Sprenger und Franzel Kaiser.
Außerdem wurden zwei Vorstandsmitglieder befördert: Dr. Martin Hirt
wurde nach neunjähriger Tätigkeit als Bataillonsarzt Hauptmann und
Thorsten Döring nach zehn Jahren als Mutter der 2. Kompanie (Westhofe)
Hauptfeldwebel.
Bergmann fand zu jedem Geehrten die passenden Worte, um deren
langjährigen Einsatz für die Bruderschaft vorzustellen. Nicht ohne
Eigennutz hingegen war die Ehrung des Königs Matthias Buckler. Dieser
hatte vor seinem Königsschuss das Fass abgeschossen. Zum Dank für die
Überreichung des Fassordens durfte er der Versammlung ein Fass Bier
stiften. - hpb

Oberst Dr.
Friedel Bergmann (r.) mit den Geehrten Reiner Lange, Dr. Martin Hirt,
Norbert
Sprenger, Josef Mersmann, Adolf Leising (v.v.l.), Matthias Buckler,
Franzel Kayser,
Thorsten Döring, Reinhold Farwer, Wolfgang Auge,
Andreas
Heilkenbrinker und Gerhard Haselhorst (h.v.l.). - Foto: Busch
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"Der Patriot"
vom 23.01.2012
„Glaube ist wie ein Tattoo“
Die Schützen der St. Sebastiuanus Schützenbruderschaft haben ihr
Versprechen erneuert. Die Mitglieder des Traditionsvereins begrüßten
außerdem ihren neuen Präses, Pfarrer Rainer Stahlhacke, in ihren Reihen.
In der festlich geschmückten Stadtkirche trat das Offizierskorps an den
Altar. Es erneuerte das seit 1613 urkundlich nachgewiesene Versprechen,
sich füreinander und für die Stadt Geseke einzusetzen, sich gegenseitig
zu unterstützen und den andern nicht allein zu lassen.
„Seine Schützen im Blick haben“ wollte Pfarrer Rainer Stahlhacke, als er
zur Predigt die Kanzel der Stadtkirche bestieg. Ist es doch Kennzeichen
der Versprechenserneuerung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft,
dass sowohl das Kirchenschiff der Stadtkirche wie auch der Chorraum gut
besetzt sind und eine direkte Ansprache aller Gottesdienstteilnehmer nur
von der erhöhten, seitlich versetzten Stelle aus möglich ist.
Vor der Messe hatte Brudermeister Dr. Friedel Bergmann das Wort
ergriffen und auf den Leitspruch von Glaube, Sitte und Heimat verwiesen.
Dem Präses der Bruderschaft kommt dabei als Wahrer eines Teils dieser
Leitlinien eine besondere Bedeutung zu. Bergmann freute sich besonders,
dass Stahlhacke trotz der vielfältigen Aufgaben als Leiter eines großen
Pastoralverbundes diese Funktion übernommen hat. Von der Kanzel aus fand
der neue Präses einprägsame Worte. Er verglich den Glauben mit einem
Tattoo, ein Zeichen von Grundüberzeugungen, das man nicht einfach
verschwinden lassen kann. Er wünschte sich, dass die 600-jährige
Tradition der Schützen, die immer mit der tiefen Glaubensüberzeugung
verbunden war, auch in Zukunft von diesen Überzeugungen getragen wird.
Als ermutigendes Zeichen sah er es an, dass ein Schütze vor dem
Gottesdienst wieder in die Reihen der Gläubigen aufgenommen werden
konnte.
Rainer Stahlhacke wurde nach dem Gottesdienst durch ein von allen
Vorstandsmitgliedern gebildetes Spalier geehrt, bevor es dann im Saal
des Feldschlösschens mit der Generalversammlung weiter ging. Hier stand
zunächst erneut der Präses im Mittelpunkt, denn die Hauptleute der drei
Hofen überreichten ihm den Schützenpetzel als Zeichen dafür, dass der
Präses zu den Schützen gehört.
Die Regularien bezogen sich ganz auf das beginnende 600-jährige
Jubiläumsjahr. Arbeiten und Ausgaben für die vereinseigene Halle und zur
Vorbereitung der bevorstehenden Feste wurden ebenso thematisiert wie die
Rekordzahl der Schützen in der Bruderschaft, die derzeit bei 2200 liegt.
- hpb

Ganz in den
Schützenfarben war die Stadtkirche gehalten, als König Matthias Buckler
mit dem ersten
Brudermeister Dr. Bergmann das Versprechen gegenseitiger Treue
der Bruderschaft
mit dem Offizierkorps stellvertretend für alle Schützen erneuerte. -
Fotos: Busch

Ohne die grüne Samtmütze geht nichts: Pfarrer Rainer Stahlhacke (2.v.r.)
erhielt den Schützenpetzel
aus der Hand der
drei Hauptleute Karl Gärtner (v.l.), Karl-Heinz Spies
und Reiner Lange
(r.). Oberst Bergmann (l.) hatte zuvor die Präsidesnadel angeheftet.
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