Dienstag, 19. Februar 2013 bistum-speyer.de

Amtseinführung von Bischof Wiesemann vor fünf Jahren

Pontifikalamt am 3. März verbindet Gedenken an Amtseinführung mit Dank für Pontifikat Papst Benedikts XVI.

Am Sonntag, den 3. März, findet im Speyerer Dom um 10 Uhr ein Pontifikalamt zum Gedenken der Amtseinführung von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann vor fünf Jahren statt. Der Gottesdienst steht zudem im Zeichen des Dankes für das Pontifikat Papst Benedikts XVI. und des Gebets für ein gutes Konklave.

Bischof Wiesemann stammt aus Ostwestfalen, wo er 1960 in Herford geboren wurde. Die Priesterweihe empfing er am 10. Oktober 1985 in Rom. Nach der Kaplanszeit und der Promotion wirkte er als Pfarrer in Menden-Bösperde und Propst in Brilon. 2002 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof des Erzbistums Paderborn ernannt. Als Bischofsvikar war er für die Priesterfortbildung und Berufungspastoral sowie für die Bereiche Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur verantwortlich.

Papst Benedikt XVI. ernannte Wiesemann am 19. Dezember 2007 zum Nachfolger des emeritierten Speyerer Bischofs Dr. Anton Schlembach. Am 2. März 2008 wurde er im Speyerer Dom in sein Amt eingeführt. Als Bischof trägt er die Verantwortung für die Leitung des Bistums Speyers, das die Pfalz und den Saarpfalzkreis umfasst und in dem rund 568.000 Katholiken leben.

Bischof Wiesemann ist Mitglied der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und seit 2008 zugleich stellvertretender Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland“. 2011 wurde er zum Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Als „Jugendbischof“ steht er bei vielen Gelegenheiten in einem intensiven Kontakt mit Jugendlichen, um sie in ihrem Glauben und ihrem Engagement für die Kirche und die Gesellschaft zu bestärken. Bischof Wiesemann ist außerdem Ehrendomherr der Kathedrale von Chartres und Komtur mit Stern des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Text: is




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