Montag, 16. September 2013 Der Patriot

Helfer sind rund um die Uhr im Einsatz

Sebastianer-Schütze Norbert Feldmann hielt am Wochenende stets die Augen offen, um im Notfall mit anzupacken und zu helfen. Hier hält er einen der Flucht- und Rettungswegpläne in den Händen, die vielerorts in der Schützenhalle aushingen.

Hand in Hand für die Sicherheit: Wie Rotkreuzleiter Daniel Schulte (r.) und Malteser-Gruppenführer Bastian Seidel erklärten, haben die Sanitätsdienste schon mehrere Male zusammengearbeitet.

Sabrina Diniz vom DRK und Jens Gockel von den Maltesern hatten einen wachenden Blick auf die Schützen und Gäste des Fests, um im Notfall zu helfen.

Für die Sicherheit auf und an den Marschwegen sowie die Verkehrsabsperrungen sorgten während des Festzuges die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.

Schützen, DRK, Malteser und Wehr arbeiten Hand in Hand

Beim Vogelschießen donnern die Gewehre, beim Festumzug dröhnen die Pauken und aus dem Festzelt schallt die Musik: Während des Bundesschützenfestes in Geseke nimmt das heitere Treiben in und um der Schützenhalle kein Ende. Doch kaum einer bemerkt die vielen helfenden Hände, die im Hintergrund arbeiten und dafür sorgen, dass die Besucher und Schützen sorglos eine gute Zeit haben. Unsere Redaktion hat sich der großen Zahl an Schützen-, Rettungs- und Sanitätshelfern an die Fersen gehängt.

Zwischen 16 und 75 Jahren alt

Bereits morgens um 7 Uhr fingen an den Festtagen die ersten fleißigen Helfer an, die Spuren der Feier der vergangenen Nacht zu beseitigen und alles auf Vordermann zu bringen, damit das Bundesschützenfest nahtlos weiter gehen konnte. Und wie die beiden Platzmajore Anton Koch und Andreas Renkamp, die den Trupp aus Helfern im Auge behielten, berichteten, fingen die Aufgaben der Helfer bei der technischen Infrastruktur wie Strom und Wasser an und reichten über das Aufstellen der Stühle bis hin zum Sperren der Straßen während des
Festumzuges. „Wir Helfer sind quasi rund um die Uhr im Einsatz“, berichtete Renkamp und ergänzte, dass die 200 bis 250 helfenden Schützen zwischen 16 und 75 Jahre alt waren.

Auto gefahren statt getrunken

Wie Schützenbruder Norbert Feldmann, der genauso wie Schießmeister Wilhelm Brinkmann für die Ausarbeitung des Sicherheitskonzepts zuständig war, mitteilte, waren die Tage vor dem Start des Fests alles andere als ruhig gewesen: „Da wird man nachts um 2 oder 3 Uhr wach, weil einem etwas einfällt, was noch erledigt werden muss.“ Aber Feldmanns Job war mit dem Beginn des Festes nicht erledigt, denn die ganzen Tage über hielt er, wie viele seiner Schützenbrüder, die Augen offen, um im Zweifelsfall zu helfen oder mit anzupacken. „Ich bin am Freitag das erste Mal nach einem Schützenfest selbst nach Hause gefahren“, deutete er augenzwinkernd darauf hin, dass für die Helfer der Alkoholgenuss verwehrt blieb.

Stets vor Ort waren am Wochenende auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Malteser aus Geseke, die ihre Kräfte gemeinsam für den Sanitätswachdienst koordinierten. Rotkreuzleiter Daniel Schulte war während der Tage geprägt von stoischer Ruhe. „Wir haben das ganze ja seit Februar vorbereitet.“ Unter den rund 50 Helfern des DRK und der Malteser war auch Sabrina Diniz, die zugab, schon etwas nervös zu sein: „Man weiß vorher ja nie, was kommt.“ Doch das 17-jährige DRKMitglied hatte viel Freude an dem Dienst am Wochenende: „Ich finde es viel wertvoller, statt irgend einen Sport zu treiben, Menschen zu helfen.“ Zusammen mit Jens Gockel von den Maltesern war sie als „EVT“, einem zweiköpfigen Erst-Versorgungs-Team, in der Menge unterwegs und hielt beim Rundgang Ausschau nach hilfsbedürftigen Personen.

Sebastianer-Schütze Norbert Feldmann hielt am Wochenende stets die Augen offen, um im Notfall mit anzupacken und zu helfen. Hier hält er einen der Flucht- und Rettungswegpläne in den Händen, die vielerorts in der Schützenhalle aushingen.
Hand in Hand für die Sicherheit: Wie Rotkreuzleiter Daniel Schulte (r.) und Malteser-Gruppenführer Bastian Seidel erklärten, haben die Sanitätsdienste schon mehrere Male zusammengearbeitet.
Sabrina Diniz vom DRK und Jens Gockel von den Maltesern hatten einen wachenden Blick auf die Schützen und Gäste des Fests, um im Notfall zu helfen.
Für die Sicherheit auf und an den Marschwegen sowie die Verkehrsabsperrungen sorgten während des Festzuges die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.




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