Dienstag, 17. September 2013 Der Patriot

„Reklame für die Region“

Kein Ausklang ohne Musik: Das Seniorenorchester aus Soestunterhielt die Geseker am Montag in der Schützenhalle.

Standing Ovations gab es in der Schützenhalle für die unermüdlichen Organisatoren und Helfer des Bundesfestes. Besonders laut war der Applaus für Sebastianer-Chef Friedel Bergmann.

Impressionen eines unvergesslichen Bundesschützenfest-Wochenendes. - Fotos: Tuschen / Friedrich / Montage: Spiekermann

Drei für alle Fälle: Die Cheforganisatoren Hans-Georg Dröge (zweiter Brudermeister und Major), Friedel Bergmann (Erster Brudermeister und Oberst) sowie Geschäftsführer Heinz-Josef Dieregsweiler (r.) stießen auf das rundum gelungene Bundesfest an und bedankten sich bei allen Helfern und Wegbegleitern. „Lasst es heute noch einmal richtig krachen“, rief Bergmann den rund 600 Gästen der Abschlussparty zu. - Fotos: Friedrich

Emotionale Abschlussparty ist geprägt von Lobeshymnen für Stadt und Bruderschaft

Der Patriot: Der Westfale an sich tut sich bekanntlich schwer, euphorisch mit Superlativen um sich zu schmeißen. Gut, dass es dafür im Bund der Historischen Schützenbruderschaften die Rheinländer gibt. „Es war grandios, das Schützenwesen ist hier vom ersten bis zum letzten Mann zuhause“, frohlockte Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs aus Leverkusen am Montagmorgen in der Schützenhalle.

Mehr als 600 Sebastianer, Freunde und Wegbegleiter hatten sich da schon wieder versammelt, um gemeinsam die größte Party der Stadtgeschichte ausklingen zu lassen. Und damit nicht genug der Superlative: „Ich organisiere seit fast 20 Jahren die Bundesfeste. Und es gab viele grandiose Feste, die sich wie Plaketten auf einer Königskette aneinanderreihen. Aber nach dem, was ich hier erlebt habe, muss ich sagen: „Geseke ist der Diamant in der Krone der Bundesfeste“, so Heinrichs.

Einem sichtlich gerührten Oberst Friedel Bergmann überreichte der Bundesgeschäftsführer dann als Dankeschön das offizielle Bundesfest-Abzeichen in Silber. „Für Dich müsste es eigentlich aus Gold sein“, sagte Heinrichs. Gesekes neuer Diözesan-König Frank Olschewski stimmte sogleich in die Lobeshymne ein. „Danke an Geseke, danke an alle Vereine, an alle Helfer. So eine tolle Stimmung wie am Sonntag habe ich hier noch nicht erlebt“, erklärte er, um den Oberst unter tosendem Applaus als den federführenden Mann des Bundesfestes 2013 hoch leben zu lassen.

Bergmann - zwischenzeitlich zu Tränen gerührt - bedankte sich bei seiner Frau, seiner Tochter und seinen Freuden, die ihn in den vergangenen zwei Jahren unterstützt hätten, vor allem aber auch bei seinen Mitstreitern Hans-Georg Dröge (Major) und Heinz-Josef Dieregsweiler (Geschäftsführer) sowie bei den Platzmajoren Andreas Renkamp und Anton Koch, bei Archivar Hans Peter Busch, bei Sicherheitschef Willi Brinkmann, bei Rahmenprogramm-Organisator Heiken Schuster, beim gesamten Orga-Team, bei den Arbeitsgruppen, bei allen Schützen, bei Polizei, Feuerwehr, DRK und Maltesern sowie bei den Sponsoren. „Danke sagen möchte ich auch an unsere Heimatstadt, die uns in allen Belangen toll unterstützt hat, sodass wir gemeinsam für uns alle und die Region Reklame machen konnten“, so Bergmann.

Voller Stolz zeigte sich auch Schirmherr Rainer Kardinal Marx. Auf die Frage, ob er seinen Gesekern das zugetraut hätte, antwortete er nach dem Festzug wie aus der Pistole geschossen. „Na klar, ich bin doch selber einer. Ich weiß, was sich in ihren Herzen und Köpfen abspielt.“ Ebenso kurz fiel das Fazit von Hochmeister Prinz zu Salm Salm aus. „Ich bin noch so überwältigt. Schreiben Sie doch einfach: Ich lass’ mich in Geseke einbürgern.“ - df




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