Sonntag, 16. Dezember 2018 Sebastianer in eigener Sache

Zuwachs im Vereinsarchiv

Akte nach 60 Jahren wiedergefunden uns als „Weihnachtsgeschenk“ überreicht

Die Überraschung war groß, als Norbert, Christian und Susanne Feldmann bei der Suche nach einer Firmenakte im alten Aktenschrank des Firmengründers Aloys Feldmann ein Schriftstück zutage förderten, das mit „Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft“ betitelt war. Sie hielten eine Handakte von Christians Urgroßvater in der Hand, die die Zeit von der Neugründung der Bruderschaft nach dem zweiten Weltkrieg bis zur Übergabe des Oberstenamtes an den Nachfolger August Wiehe umfasst. Feldmann, Bürgermeister in Geseke, Landtags- und Bundestagsabgeordneter und eben erster Oberst der Bruderschaft, hatte darin seinen persönlichen Schriftverkehr gesammelt.

Jetzt konnte Norbert Feldmann anlässlich einer Vorstandssitzung die Akte an den amtierenden Oberst Dr. Friedel Bergmann für das Vereinsarchiv übergeben. Sie gibt Auskunft über die Neuausrichtung der Schützen im christlichen Selbstverständnis, über die Bildung des Dachverbandes und später über die Neugründung des Kreisschützenbundes Lippstadt.

Bergmann reichte die Akte an Vereinsarchivar Hans Peter Busch weiter, der das vorgezogene Weihnachtsgeschenk an die Bruderschaft dazu nutzte, Erläuterungen zur Struktur des Vereinsarchivs zu geben. Er rief dazu auf, Schriftgut, das noch privat gelagert ist, an die Bruderschaft abzugeben. Die Unterlagen werden in das Depot des Vereins im Stadtarchiv überführt, sobald dieses über mehr Platz verfügt, und stehen dann im Rahmen der archivischen Schutzfristen zur Benutzung zur Verfügung.

 




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