Montag, 28. Januar 2019 Der Patriot

Sebastianer wurden von Friederike hart getroffen

Für ihren Einsatz beim Sturmtief „Friederike“ dankten Dr. Friedel Bergmann (r.), Thomas Kayser und Hans-Georg Dröge Franz-Josef Ewers und Hubert Schumacher (v.l.). Foto: Pape

„Wir Schützen sind stolz auf unsere Heimat und unsere Bruderschaft“, erklärte Präses Rainer Stahlhacke gegenüber den in der „Alten Ratsschänke“ versammelten Schützenbrüdern. Das hindere die St. Sebastianer jedoch nicht, Menschen ohne Ansehen ihrer Nationalität beizustehen und niemanden auszugrenzen.

In welche Katastrophe falsch verstandener Nationalismus Menschen führen kann, davon hatten die Schützen zuvor in dem Vortrag „Geseke und die Sebastianer begrüßen ihre Heimkehrerzüge“ von Thomas Klages gehört. Sein Rückblick auf die Zeit nach dem 2. Weltkrieg ließ die Bruderschaft gebannt lauschen und Oberst Dr. Friedel Bergmann dankte dem Referenten für seine mitreißenden Worte.

Mit dem Geschäftsbericht des Jahres 2018 setzte Hauptmann Thomas Kayser dann die Versammlung fort und blickte auf die vielfältigen Aktivitäten der Bruderschaft. Besonders an das Hochfest dachte er zurück. Der Anblick von rund tausend auf dem Marktplatz angetretenen Schützenbrüdern sei für Hauptmann überwältigend gewesen.

Ein besonderes Augenmerk richtete Oberst Bergmann im Rückblick auf die Hofenabende, die das besondere Miteinander von Jung und Alt kennzeichneten. Hart getroffen worden, so der erste Brudermeister weiter, sei die Bruderschaft vom Sturmtief „Friederike“, dem unter anderem die Kastanien auf dem Schützenplatz zum Opfer fielen. Dem Engagement von Hubert Schumacher und Franz-Josef Ewers mit ihren Firmen sei es zu verdanken, dass der Platz rund um die Schützenhalle wieder in frischem Glanz daherkomme. Mit Präsentkörben dankte ihnen der Oberst für ihre Einsatzbereitschaft.

Die geplante Umgestaltung der Schützentheke stellte Heiken Schuster der Versammlung vor. Eine runde Theke mit der Figur des heiligen Sebastian in einem Vorbau mit Glastüren soll zukünftig den Feiernden einen guten Blick in Richtung der Vogelstange bieten. Die von Rechnungsführer Norbert Feldmannmann bekannt gebene Mitgliederzahl von 2241 Schützen löste ringsum Zuversicht aus.

Der Klönabend der Schützenvereine am 8. Februar, das Ausschießen des Königs vor der Scheibe am 6. April, das Reveilleschlagen am 30. Juni sowie das Hochfest vom 5. bis 8. Juli stehen nun an.




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