Montag, 27. Januar 2020 Der Patriot

„18 Jahre sind vorbei. Herzlichen Dank“

Staffelübergabe geglückt: Der neue Oberst Hans-Georg Dröge (l.) und der neue Ehrenoberst Friedel Bergmann.

Ein neues Gesicht an der Spitze: Major Karl-Heinz Mimberg, Oberst Hans-Georg Dröge und Geschäftsführer Thomas Kayser (v.l.) führen fortan die Sebastianer. Fotos: Tuschen

Unzählige Worte des Dankes, mehrere stehende Ovationen, „Horrido“ aus fast 400 Kehlen und ein veränderter Vorstand: Die Generalversammlung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke am Freitagabend war in gleich mehrfacher Hinsicht bemerkenswert.

Im Mittelpunkt stand die Neuwahl eines neuen Obersten, die erwartungsgemäß mit reichlich Emotionen verbunden war. Amtsinhaber Friedel Bergmann hatte sicherheitshalber eine große Packung Taschentücher bereitgelegt, als er erneut das beispielgebende Miteinander und Füreinander der Sebastianer betonte. Besondere Worte des Dankes richtete er an seine Frau Christa und Tochter Sarah, „ihr habt viel aushalten müssen“. Allen Mitstreitern und Unterstützern dankte er ebenfalls, insbesondere den anderen Schützenvereinen. „Wir müssen überregional über den Tellerrand gucken, das ist ganz wichtig.“ Ehrenoberst Diethelm Hostmann leitete die Wahl, einstimmig ging die Sache durch: Major Hans-Georg Dröge wurde um 22.02 Uhr just an seinem 47. Geburtstag zum neuen Obersten und ersten Brudermeister gewählt. „Ich trete in große Fußstapfen“, bekannte er in seiner ersten Ansprache.

Fix ging auch die Wahl von Leutnant Karl-Heinz Mimberg (Nordhofe) zum neuen Major. Wiederwahl hieß es für Geschäftsführer Thomas Kayser. Damit waren die so genannten Eisheiligen komplett. Erste Amtshandlung: Die Wahl von Friedel Bergmann zum Ehrenoberst und Ehrenbrudermeister.

Erster Platzmajor Andreas „Pöppel“ Renkamp hatte die volle Aufmerksamkeit, als er (letztmalig nach 24 Jahren) vom Zustand der Halle und des Platzes berichtete. Einige der großen Bäume müssen aus Sicherheitsgründen entfernt werden, kündigte er an. Gleich drei Kandidaten wollten sein Erbe antreten. In geheimer Wahl wurde Bernd Marx mehrheitlich vom zweiten und ersten Platzmajor befördert, Franz-Wilhelm Kayser rückte auf und neuer dritter Platzmajor wurde Leutnant Franz-Josef Ebers (Westhofe). Im gleichen Zuge wurde Renkamp zum Ehrenplatzmajor gekürt.

Kayser lobte das gute Miteinander der Nachbarn, was auch an Lärmschutzmaßnahmen liege und verwies auf eine neue Sebastinaer-App fürs Smartphone für eine zeitgemäße Kommunikation. Rechnungsführer Heinz Wesseler zeigte eine sehenswerte Bilanz und sein Vertreter Norbert Feldmann vermeldete viele Neuaufnahmen sowie den Anstieg der Mitgliederzahl auf 2247 Sebastianer.

Eine spontan abgehaltene Sammlung für die Betroffenen des schrecklichen Treckerunglücks am Dienstag erbrachte eine Summe von 2955 Euro.




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