Montag, 20. Januar 2020 Der Patriot

Ein Kardinal für alle Fälle: Überraschung bei den Geseker Sebastianern geglückt

Gelungene Überraschung: Die Versprechenserneuerung zelebrierte Kardinal Marx.

Dass Kardinal Reinhard Marx die Predigt bei der Messe der Sebastianus-Schützenbruderschaft hält, ist stets der innige Wunsch der Verantwortlichen. Ein so hoher Besuch bei der Versprechenserneuerung war darum am Samstag erst recht nicht erwartet worden. Oberst Friedel Bergmann war entsprechend erfreut.

Herr Bergmann, war der Besuch des Kardinals eine Überraschung für Sie?

Ja, das sollte eine Überraschung sein – und die ist auch wirklich gelungen.

Wussten Sie nicht kurz vorher Bescheid?

Nein, nur der Präses und der Major waren eingeweiht.

Kann denn Ihres Wissens der Kardinal mal eben so die Amtsgeschäfte in München ruhen lassen, um nach Geseke zu eilen?

Er hatte wohl einen Termin im Ausland, aber wegen einer Grippe hat ihm sein Arzt davon abgeraten. Es war wohl in Übersee und der Klimawechsel wäre ihm dann nicht gut bekommen. Darum hatte der Kardinal überraschend einen Freiraum.

Wie lautete die Botschaft an seine Bruderschaft?

Es ging in seiner Predigt darum, wie wichtig das Miteinander und das füreinander da sein ist. Das verwob er dann mit den globalen Geschehnissen. Kirche ist keine Institution von oben, sondern sie ist hier.

Wo übernachtet Kardinal Marx denn eigentlich in Geseke?

Früher im Haus Maria, aber sonst bei seinem Bruder. Im Haus Maria hat er am Sonntag noch den Frühgottesdienst abgehalten und ist dann wieder abgereist.

Die Fragen stellte Redakteur Frederick Lüke




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