Auslandseinsatz ...

... in der Wüste

Entnommen der Neuen Regionalen vom 30.03.2014

 

Da staunten die Reisenden aus Geseke nicht schlecht, als sie ihr Kreuzfahrtschiff zu einem Ausflug nach Dubai verließen: Die ganze Stadt präsentierte sich im schwarz-weiß-grünen Sebastianer-Look! Überall war geflaggt worden, ganz im Stil der Emirate: nicht kleckern, klotzen. „Das war schon klasse, dass die Emiratis so begeistert waren von unserem Bundesschützenfest, dass sie extra für unsere Ankunft geflaggt hatten“, schmunzelt Norbert Feldmann, seines Zeichens Leutnant der Nordhofe.


Schade, dass die Sache einen kleinen Haken hatte: Der Fahnenschmuck galt nämlich nicht der Delegation der Schützenbruderschaft St. Sebastianus, sondern einem hohen Feiertag der Vereinigten Arabischen Emirate. Und deren Landesflagge ist dem Banner der Sebastianer zum Verwechseln ähnlich: roter, senkrechter Querbalken und waagerecht grün-weiß-schwarz. Wenn man diese Flagge senkrecht aufhängt und sich den roten Balken wegdenkt, präsentieren sich die Schützenfarben, und zwar – da die Araber ja von rechts nach links lesen - sogar in der richtigen Reihenfolge.


Für Norbert Feldmann und seinen Sohn, den frisch gebackenen Fähnrich der Nordhofe
Christian Feldmann, war der opulente Sebastianer-Schmuck Grund genug, sich ordentlich in landestypische Schale zu schmeißen, Haltung anzunehmen und unter dem Schwenken der „Sebastianer“-Fahne das schöne Lied von „General Sporck“ anzustimmen. Da kann man wohl mit Fug und Recht von einem Auslandseinsatz in der Wüste sprechen.

 



©2015 St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke 1412 e.V.