Vortrag ...

...zum Hofenabend der Westhofe 12.01.2002

von Franz-Josef Lange 

 

Guten Abend liebe Freunde und Nicht-Freunde dieser Sendung.

Mein Name ist: Franz-Josef Lange

und mein Name ist: Andreas Pieper

Uns beiden ist eigentlich klar, dass Ihr auf Grund der schrecklichen Ereignisse vom 11. September in den USA und aller Folgen ziemlich nachrichtenmüde seit.

Wir wollen Euch trotz allem nur kurz berichten, was in unserem kleinen Verein und teilweise in unserer Heimatstadt so vorgefallen ist. 
Schwere und traurige Zeiten gab es viele, doch wären wir die Schützenbrüder die wir sind, wenn wir uns unterkriegen lassen würden? Doch nicht mit uns!

Zu Beginn Sinnvolles und Nützliches
Eine ehrenvolle Aufgabe und zugleich würdevolle Tradition ist es, verstorbenen Schützenbrüdern das letzte Geleit zu geben.
Als freundliche Geste der Hinterbliebenen, werden die Teilnehmer dieser Ehrenformation meistens zu Kaffee und Kuchen oder anderem Verzehr eingeladen. Das dicke Portemonnaie kann somit getrost zu Hause gelassen werden.
Es empfiehlt sich aber jedoch, ein wenig Kleingeld einzustecken, damit es euch nicht so ergeht wie einem unserer Stabsoffiziere beim so genannten Beerdigungsdienst. 
Anlässlich der Kollekte im Seelenamt, fragte dieser einen völlig verdutzten Fähnrich: "Ey, hasse mal ne Mark?"

Grosse Gefühle 
Von den ob der Ankündigung seines definitiv letzten Amtsjahres, unserem Ehrenhauptmann entgegengebrachten minutenlangen Standing Ovations, zeigte sich Herr Reining so gerührt, dass er anschließend mit jedem Teilnehmer des Hofenabends, ein Schnäpschen auf die Jahre der guten Zusammenarbeit und der schützenbrüderlichen Freundschaft trank.
Dabei muss er sich wohl jeden einzelnen Zuproster genau gemerkt haben, denn er hatte am Tag danach einen riesigen Kopf.

Hofenabend und die Damenwelt
Der Auftritt der Dream-Team Tanzgruppe mit wirbelnden Beinen und gut positionierten Strumpfbändern, hat trotzt Skepsis Einiger, den Meisten ein leichtes Funkeln in die Augen getrieben.
Doch wie es mit Frauen nun mal so ist. Im Zeitalter von DVD, MP3 oder CD, bevorzugten die Damen die gute alte Musikkassettentechnik.
Da wir als Männer ja nie mit so veralteten Techniken rechnen, machte erst ein bedingungsloser Einsatz unseres Fähnrichs und eines Beisitzers in eiskalter Nacht, den Auftritt überhaupt möglich.

Die Damen waren anschließend sehr von unserer Gastfreundschaft und dem tosenden Beifall betört und wären gern noch geblieben. 
Das jedoch fand ein plötzliches Ende, als zwei der Tänzerinnen kreischend feststellten, dass auch auf den Damentoiletten die Klobrillen hochgeklappt waren.

Essgewohnheiten und Tischsitten
Beim Hofenabend gewonnene Würste und sonstige Esswaren sofort anzuspitzen und am Tische zu verzehren ist fast schon Tradition. Ein Schützenbruder jedoch, hat diese liebe Sitte falsch verstanden.
Einer symbolisch, für eine vom Hauptmann gestifteten Runde Bier beim Schützenfest, überreichten Rose, die der glückliche Gewinner zur Beweiskraft mit nach Hause nehmen wollte, biss ein unbekannter Nahrungsfrevler zu später Stunde den Kopf ab und vertilgte sie mit Hochgenuss.
Wie wir gehört haben ist der Tombolagewinn trotzdem in Gerstensaft umgewandelt worden. 
Ob der Rosenfresser bei der Runde dabei war, wissen wir leider nicht.

Gegendarstellung - Schnaps ist nicht gleich Schnaps
Trotz eines irritierenden Fotos in der Geseker Zeitung am 19.01.2001 und monatelangem Thekengeschwätz, bezahlen die Männer des Oberleutnants, die betont "wie ein Baum" hinter der Westhofe stehen, ihren Schnaps selber.
Zugsprecher Norbert K. dazu: "Menno, ne Pulle Verdauungshelfer. Die zahlen wir selbst, da bricht uns doch kein Zacken ausse Hellebarde".

Generalversammlung
Beseelt von Harmonie und Eintracht und in diesem Jahr nicht zu schweren Wortgefechten aufgelegt, lauschten wir den Ausführungen unserer Vorstandsverantwortlichen.
Erst unter dem Punkt Verschiedenes machte uns ein Schützenbruder, der auch als ehemaliger Oberst der Bürgerschützen bekannt ist, darauf aufmerksam, dass die Vereinsfahne am Podium falsch herum hing. 
Wir fragen uns daher, ob unser Stab die richtige Folge der Vereinsfarben kennt? 
Das ist wohl nicht der Fall!

Rentnerzeit-Schöne Zeit?
Zum feierlichen Auftakt seines Rentnerdaseins zum 01.04.2001, lud uns Ehrenhauptmann Georg Reining zu einem festlichen Konzert mit der Musikkapelle Verlar am 31.03.2001 ein.
Bereits dort mussten wir feststellen, dass Rentner einfach keine Zeit mehr für irgendwelche Vergnügungen haben und chronisch spät dran sind.
Obwohl immer noch fit und agil, konnten er und seine Herzdame uns auf Grund des Nichterreichens der Riester-Rente nur mit zwei beschämt erkauften Mineralwässerchen zuprosten.
Wir anderen jedoch, bestärkt durch eine fette Umlage aus der eigenen Tasche, erfreuten uns an den Harmonien einer als Heideblümchen bekannten Dorfkapelle, die aber einer Stadtkapelle in nichts nachsteht und durch ihre nachbarschaftliche Erdverbundenheit vielleicht sogar noch besser den Nerv des Zuhörers trifft.

Westhofen-Abitur
Am 08.04.2001 kündigte die Neue Regionale eine Eröffnungsparty mit Livemusik im Geseker Gymnasium ( in Klammern: Cranestr. 23 ) an. Wir waren stolz zu lesen, dass man jetzt auch im Einzugsbereich der Westhofe die Grundlage für spätere akademische Ehren erwerben kann. 
Eine Anfrage bei der Zentrale für Studienplatzvergabe dämpfte jedoch unsere Euphorie.
Die Behörde teilte uns in einem kurzen Schreiben mit, dass das Westhofen-Abitur lediglich den Zutritt zu den Fakultäten Sebastianismus, Hektoliteratur und Heimattanz gewähren würde, in denen der Numerus Clausus zudem schon im Promillebereich festgesetzt wäre.

Gösselkirmes
In Sachen der guten alten Geseker-Nickelichkeiten zwischen den Kirchengemeinden St. Petri und St. Cyriakus, die weiß Gott keine Fehde sind, aber bei uns eine tiefe Tradition haben und uns zeigen, dass Religion nicht bierernst sein muss, setzte Stadtspastor und Präses Uwe Schläger ein neues Zeichen anlässlich der Gösselkirmes.
Ließ er doch vom Hauptmann der Nordhofe und seinen Mitschreinern ein überdimensionales, guinnesbuchverdächtiges Familienwappen, den so genannten Superschläger bauen und direkt vor seiner Wirkungsstätte placieren.
Auf die Antwort der Stifter sind wir jetzt schon gespannt. Sie wird nicht minder gewitzt sein.

Rennsport-Formel 1
Ferrari, McLaren-Mercedes und BMW-Williams, sind Weltspitze. Das ein japanischer Konzern namens Toyota auch in diesem Konzert mitmusizieren möchte, ist ebenfalls bekannt.
Doch jetzt kommt neue Konkurrenz aus Geseke hinzu.
Das Team "Nordhofe-Schütt hoch" probte am 01.Mai auf seiner Heimstrecke an der Lauflinde schon eifrig Boxenstops. 
Trainingsunfälle wurden dabei nicht verzeichnet, jedenfalls nicht öffentlich bekannt.
Und die Frage, ob sich denn auch schon die traditionellen Boxenluder eingefunden haben, wurde vom Pressesprecher des Teams mit einem Schmunzeln beantwortet.

Zapfenstreich in Paderborn
Gern zeigte unsere Bruderschaft die Freude über die Ernennung des Paderborner Bischofs zum Kardinal und entsandte auch eine Abordnung zum Grossen Zapfenstreich in die nachbarschaftliche Domstadt.
Nur hatten die Grünröcke die Veranstaltung sehr trocken organisiert.
Unsere Teilnehmer mussten sage und schreibe 4 Stunden und 15 Minuten im Frack ohne ein einziges Glas Bier aushalten. Wir hoffen sie haben keinen Schaden an Körper und Seele erlitten.

Ob das alles so im Sinne des Lieben Gottes und seines neuem deutschen Vize-Stellvertreters war? In Paderborn gibt's doch Bier genug und wir hätten es sogar selbst bezahlt.
Richten wir dann eben alle hoffnungsvollen Blicke auf die Amtseinführung seines Vize-Vize-Stellvertreters in der "auch" Bierstadt Trier.

Pflanzt Bäume
Obwohl er über genügend eigene Anbaufläche verfügt, ertappte ein Schützenplatz-Aufräum-Kommando am 26.05.2001 unseren Hauptmann Josef C. Broer beim Diebstahl von Eichenlaub auf unser aller Grund und Boden.
Laut der Sprecherin von Greenpeace Deutschland wird Herr Broer demnächst dazu gezwungen, seinen Pflasterungsdrang aufzugeben und entsprechende Grünflächen zur Eigennutzung anzulegen.

Neuerung
Gemäß eines kurzfristigen Vorstandsbeschlusses, soll die Größe der neuen Schützenkönigin bereits am Samstagmorgen auf dem Marktplatz bekannt gegeben werden. 
Wir wollen somit verhindern, dass Bewerber um die Königswürde, nach erfolgreichem Schuss, im Laufe des Festes und des Jahres aus fototechnischen Gründen immer wieder gezwungen sind, sich auf eine Bierkiste zu stellen.
 
Infrastruktur
Das die Nordhofe eine expandierende Kompanie ist wissen wir ja alle. Das sie sich vortrefflich um Geseker Gedenkstätten im nördlichen Stadtteil kümmert ist auch sehr lobenswert. 
Leider haben sie es jetzt übertrieben. Da hat sich doch glatt ein Schützenbruder der Nordhofe, mit Mitteln der Stadt Geseke, ein Verkehrsknotenpunkt, auch "Dröges Brummküsel" genannt, genau im Grenzland zwischen West- und Osthofe bauen lassen. 
Aus Respekt der Stadt vor seiner sebastianischen Majestät, wird diese Schikane, wie es bei großen Motorsportstrecken üblich ist, demnächst offiziell in "Königskreisel" umgetauft.
 
Weitere Baumassnahmen 
2 Tage vor dem Schützenfest, gefiel es der Osthofe, seine Prachtstrassen Hellweg und Rennenkamp mit einer frischen Teerschicht überziehen zu lassen.
Zum Glück hatten wir in 2001 nicht solche siedenden Temperaturen wie wir sie aus Vorjahren kennen.
So mache nagelneue weiße Hose wäre sicherlich nach ihrem ersten Einsatz in der Tonne gelandet.

Internet Surftip
Sein Motto der Schützenmesse 2001, nicht nur in Freud und Leid auf Aktionen anderer zu warten, sondern selbst die Initiative zu ergreifen und nach vorn zu gehen, hat jetzt auch unser Präses im Internet umgesetzt.

Unter dem Link: www.uwe-schläger-gibt-einen-aus.de

ist jeweils die letzte sonntägliche Predigt online nachzulesen. Ebenso stehen viele berühmte Sprüche des Stadtspastors, sowie lehrbuchhafte Segnungen als Videodateien zum kostenlosen Download zu Verfügung.

Auf den Punkt topfit
Obwohl noch nicht allzu lange Vereinsmitglied, konnte Schützenbruder Karl-Heinz Büker am Schützenfestsamstag, dem stolzen Aar den metallernen Kopfschmuck rauben und trägt somit den Titel Kronkönig der Bruderschaft. 
Aus ungenannter Quelle haben wir erfahren, dass diesem Meisterschuss ein jahrelanges Training unter Auschluss der Öffentlichkeit voranging.

Es freut uns zu sehen, dass auch Seiten- oder Späteinsteiger immer wieder bereit sind, die Bruderschaft zu repräsentieren und Verantwortung zu übernehmen.

Wie euch allen bekannt ist, sind in den nächsten Wochen einige personelle Entscheidungen zu treffen. Horrido News ist schon sehr gespannt, ob dabei auch Schützenbrüder auf den Plan treten, die bereits viele Jahre heimlich Schriftführer, Major oder Oberst geübt haben.

Wir wünschen uns natürlich, dass alle Bewerber nicht nur auf den Punkt topfit sind, sondern ihre gute Form über eine lange Zeit hinweg bewahren
können.

Regen und Segen
Das der oft gesagte Satz, "Haltet eure Uniformteile zusammen" keine Floskel ist, musste ein Schützenbruder am Schützenfest-Sonntag schmerzlich erfahren.
Hatte er doch am Samstagabend seine neuen Schützenfestschuhe zum Lüften auf den Balkon gestellt, was eigentlich nicht verfänglich ist. 

Leider geschah dies im besoffenen Kopp, der sich nach Komaschlaf am Sonntag nicht mehr daran erinnern wollte.
Erst kurz vor dem Antreten und nachdem sich bereits einige Geseker Teichenten zu einem neuen Tauchabenteuer eingefunden hatten, erkannte er den Zustand seiner randvoll geregneten Paradetreter. 
Zum Glück ließen sich für das restliche Schützenfest noch ein altes Paar Gummistiefel auftreiben, die aber leider keine Zulassung zur Parade erhielten.

Nach Auskunft des Betroffenen (Franz-Josef Lange) sind die neuen Lackschuhe durch diese Aktion wunderbar eingelaufen.

Standquartier
Die nicht mehr ganz so taufrische Endscheidung für ein neues Standquartier, hat der Vorstand der Westhofe doch sehr vorausschauend gefällt. 
Gewährte es doch allen Schützen der Kompanie beim diesjährigen Sauwetter ein trockenes Plätzen zum Ausharren auf die Dinge die noch so kommen, inklusive einer guten Bewirtung.
Sollten sich derartige Wetterkapriolen zukünftig wiederholen, so werden wir Gerüchten zu Folge auch noch mit Currywurst und "Table-Dancing" (Ihr wisst schon, das Ding mit der verchromten Eisenstange und den hübschen Mädchen.) bei guter Schützenlaune gehalten.
Wird dieses jedoch leider von Vorstand und Standquartierwirt dementiert, sollte zumindestens für jeden Marschierwilligen ein Snickers bereit liegen, - falls es mal wieder länger dauert.

Presse
Oft werden wir Fernsehfuzzys ja von unseren Kollegen der schreibenden Zunft als nachlässig und sensationslüsternd betrachtet.
Doch achten wir einmal darauf welche Nachlässigkeiten den Machern der Geseker Zeitung so passieren.
Da wird Josef C. Broer zum neunen Huptmann der Westhofe gemacht und Georg Reining als Ehrenhauptmann zum Abschuss freigegeben.

Aber nicht nur die Medien, für die wir monatlich Bares bezahlen, auch die sogenannten kostenlosen Wochenblättchen hauen teilweise schwer daneben.
Die Neue Regionale verlegt in ihrer Schützenfest-Vorberichterstattung den traditionellen Wackelzug auf den Freitagabend. Naja, kann passieren.
Als Highlight verschiebt sie dann eine Woche später den Hofstaat aus dem wie wir zylindertragenden Grandau mit Peter Stephan als König an der Spitze, der auch als Westhofen-Schützenbruder bekannt ist, gnadenlos ins grünmützige Salzkotten.

Noch einmal die Uniform
Wie uns zu Ohren gekommen ist, bezeichnen so einige Mitglieder des Stabes unsere Uniform zu machen Anlässen als Fummel.
Das Schützenvolk befürchtet bereits, dass der Stab zum nächsten Wackelzug mit einer umgeschlungenen Ferderboa anstelle der ordentlichen Schärpe antritt und reichlich Kusshändchen werfen wird anstatt mit dem Degen zu grüßen.
Anfragen an höhere Stellen haben ergeben, dass diese sicherlich auch etwas dekadente Idee bereits wieder ad akta gelegt worden ist.

Schmalkost
Nicht nur unserem Geseker-Zeitungs Stadtschreiber ist aufgefallen, dass sich unser erster Bürgermeister und Mitglied beim Stabe vor dem Schützenfest ernährungstechnisch sehr zurückgehalten hat.
Da unser erster Franz in der Stadt, ja bekanntlich gelernter Jurist ist, liegt eine Justizvollstreckungs-Massnahme bei Wasser und Brot natürlich sehr nahe.

Derbe Kost - sprich Gulasch
Nach unserer Ankündigung im letzten Jahr, hatten sich viele Schützenbrüder der Osthofe, mit "Löffel am Mann" zum Hofenabend begeben.
Es stellte sich jedoch heraus, dass sie völlig überbewaffnet waren.
Die Küchenbullen der Kompanie der aufgehenden Sonne, konnten zuletzt wieder einen traditionell, kräftigen und deftigen Gulasch servieren.

Sorgen ähnlicher und doch anderer Art, hatte der Feldwebel der Marktplatz- und Stadtkirchenwächter-Kompanie, bei deren Hofenabend.
War er doch gezwungen, so wie wir es auch von unserem Bundesfinanzminister kennen, neben der allgemeinen Umlage, kurzfristig eine Gewürzzulage, früher auch als Salzsteuer bekannt, zu erheben.

Sauerländer Informationsdefizit
Das sich der Sauerländer an sich mit uns "Norddeutschen" jenseits der A 44 schwer tut ist bekannt. 
Da macht sich ein Häuflein von wackeren Sebastianern trotz schlechtem Wetter auf zum Bundesschützenfest in Schmallenberg und wird dann noch seitens der Offiziellen als Geseker Bürgerschützenverein mit ihrem Oberst Eberhard Nagelmeier an der Spitze vorgestellt. 
In Wirklichkeit führte uns Oberleutnant Ewald Nettsträter an, und der sieht ja nun doch deutlich anders aus als unser stadtoberster Floriansjünger.

Schützenwesen und Politik
Viele Diskussionen sind im vergangenen Jahr über das Verhältnis des Schützenwesens zur Politik geführt worden.
Gott sei Dank muss uns in Geseke niemand fragen ob wir ein tolles oder totales oder total tolles Schützenfest feiern wollen. Wir tun es einfach.
Wenn bei uns einmal auf Grund erhöhter Außentemperatur jemand zu Boden geht, so wird ihm geholfen und fast überhaupt nicht drüber geredet. Schließlich ist jeder noch so starke Boxer in seiner Karriere schon einmal nahe an einem K.O. vorbeigeschrammt und die kämpfen nicht im Frack und mit Zylinder auff'm Kopp.

Politikerworte zu analysieren oder interpretieren sollte man tunlichst sein lassen. Wer weiß schon genau wie sie gemeint sind und ob sie nicht Tags drauf schon etwas anderes bedeuten.

Meine Herren, müssen wir uns das antun? Ich denke nein.
Die Horrido Redaktion gibt ihnen ihr Ehrenwort und schwört bei der schweizer Badewanne seiner Omma, auch weiterhin völlig unpolitisch zu bleiben.

Nachschlag
Hocherfreut waren wir über das Sammlungsergebnis beim Hofenabend 2001. Alle Schützenbrüder sind dem Aufruf des Feldwebels gefolgt.
Alle? Fast alle! Nur ein einziger Knatzkopp war der Ansicht, eine Selbstbeteiligung von 10,- DM würde völlig ausreichen.
Jetzt möchtet ihr bestimmt wissen, wer dieser Meinung war?
Nein, nein, dass sagen wir nicht. Da sind wir diskret.


In diesem Sinne, schönen guten Abend meine Herren.

 

© by Franz-Josef Lange, 59590 Geseke, Veröffentlichung nur mit meiner Zustimmung. Geseke, 12.01.2002



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