Drei alte Heimattänze geben dem Schützenfest eine besondere Note. An den Adelshöfen getanzt, wurden sie vom Volk in etwas derberer, burlesker Form übernommen. Das zeigt sich besonders beim "Kegel", wenn die Damen dem Herrn mit flacher Hand auf den Frack schlagen und dabei singen: "Johannes bühr dien Briunen up, hei liggt im Stall und kann nit up."

Der "Tampete" (tempestas, lat.: = Ungewitter, tempète, franz.) ist besonders beliebt. Man stampft bei den ersten (8) Takten mit dem linken Fuß auf. Es stehen sich bei diesem Tanz immer "neue" Paare gegenüber.

Die "Ecossaise" ist nach dem Kriege fast in Vergessenheit geraten, sollte aber wieder getanzt werden,  weil sie Schwung und Laune bringt.*



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